IQNA

19:17 - August 04, 2019
Nachrichten-ID: 3001538
IQNA - Der palästinensische Vertreter bei den Vereinten Nationen, Riyad Mansour, kritisierte António Guterres, den Generalsekretär der Vereinten Nationen (UN), weil er Israel nicht auf der Liste der Verletzer von Kinderrechten setzte.

Wie IQNA unter Berufung auf die palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtet, habe der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am letzten Freitag, 2. August 2019, eine Sitzung abgehalten, um seinen jährlichen Bericht zur Lage von Kindern in bewaffneten Konflikten vorzulegen.

Dem Bericht zufolge habe die Zahl der in dem Palästinensergebiet getöteten und verletzten Kinder 2018 ihren höchsten Stand erreicht.

Ferner heiße es in dem Bericht, dass 2018 bis zu 59 Kinder in bewaffneten Konflikten gestorbenen worden seien, von denen 56 Kinder von israelischen Besatzungssoldaten erschossen worden seien, was im Vergleich zum Vorjahr einer Vervierfachung entspreche.

2018 hätten israelische Besatzungssoldaten 1398 Kinder im Westjordanland und 1335 Kinder im Gazastreifen verletzt, von denen einige Kinder infolge von Verletzungen verstümmelt worden seien.

Der Bericht besagt auch, dass 203 Kinder ohne besondere Anklage in israelischen Gefängnissen und Haftanstalten festgehalten würden.

Vor Beginn der Sitzung des UN-Sicherheitsrats habe Riyad Mansour gesagt: „Wir fordern von dem Generalsekretär der Vereinten Nationen, Israel auf die „Liste der Schande“ zu setzen und es zu der Liste derjenigen Regime hinzuzufügen, welche Verbrechen gegen Kinder begangen haben.“

 

http://iqna.ir/fa/news/3832054

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