IQNA

Betonung der Unterstützung von Muslimen in Indien und China auf Istanbuler Gipfel

12:45 - June 29, 2022
Nachrichten-ID: 3006394
Teheran (IQNA)- Die Teilnehmer einer in Istanbul abgehaltenen Konferenz mit dem Titel „Unterstützung für muslimische Frauen in Indien und Ostturkestan“ betonten die Notwendigkeit die Rechte der Muslime in Indien und China zu verteidigen.

Laut IQNA unter Berufung auf Arabi 21 veranstalte das Internationale Komitee zur Unterstützung des Propheten (PBUH) am Sonntag, den 26. Juli eine Konferenz mit dem Titel „Unterstützung muslimischer Frauen in Indien und Ostturkestan“ mit großer Teilnahme von Religionswissenschaftlern und Menschenrechtsaktivisten in Istanbul/Türkei.

Auf der Konferenz wurden Videoclips von dem veröffentlicht was das Komitee als Misshandlungen gegen Frauen in Indien und Ostturkestan bezeichnete. Die Organisatorinnen des Treffens und Frauenvertreterinnen in Indien und Ostturkestan sprachen über Gewalt gegen muslimische Frauen und erörterten Möglichkeiten sie zu verteidigen.

Scheich Mohammad Al-Saghir, der Generalsekretär des Komitees sagte: „Dieses Komitee hat eine aktive Rolle bei der Mobilisierung der Medien und der Massen gegen Verbrechen gespielt, die an muslimischen Frauen in Indien und Ostturkestan begangen wurden.“

Er betonte: Dieses Komitee ist keiner Partei angegliedert und stand an der Spitze derjenigen, die den Propheten des Islam (PBUH) verteidigten.

Fatemeh Afrin, eine indische Aktivistin sprach in einem Video über die Belästigung indischer Beamter wegen ihrer Haltung zur Verteidigung muslimischer Frauen in Indien gegen Vergewaltigung.

Aisha Siddiq, eine weitere indische Aktivistin sagte in einer Rede auf der Konferenz, dass muslimische Frauen in Indien in den einfachsten Details ihres Lebens belästigt werden und betonte, dass sie wegen ihres Hijab jeden Tag belästigt werde, wenn sie zur Arbeit gehe.

Sie fügte hinzu, dass die hinduistische Partei alles in den Medien, der Kultur, der Sicherheit, der Polizei und der Justiz kontrolliert und niemals zulässt, dass die muslimische Gemeinschaft wächst.

Zwei Aktivisten der muslimischen Minderheit der Uiguren in der chinesischen Provinz Xinjiang äußerten sich ebenfalls zu chinesischen Gräueltaten gegen Muslime in Ostturkestan und betonten, dass dort Muslime getötet werden, weil sie den Koran rezitieren. Kinder werden abgetrieben und Moscheen zerstört.

Haleh Samir, Vorsitzende des Frauenkomitees sagte am Ende der Konferenz dass das Komitee drei Prioritäten habe: Sensibilisierung, volle Unterstützung für den Ansatz zur Unterstützung des Propheten des Islam sowie Öffnung des Weges für diejenigen, die sich an diesem Ansatz beteiligen wollen.

Seit 1949 kontrolliert Peking die Region Ostturkestan der Heimat der muslimischen Minderheit der Uiguren und nennt sie Xinjiang was „neue Grenze“ bedeutet.

Offizielle chinesische Zahlen beziffern die Zahl auf 30 Millionen Muslime im Land von denen 23 Millionen Uiguren sind während inoffizielle Berichte die Zahl der Muslime auf fast 100 Millionen beziffern.

Das Internationale Komitee zur Unterstützung des Propheten (PBUH) wurde 2021 in Istanbul gegründet und hat zum Ziel die Bemühungen und die Propaganda einiger Voreingenommener mit der Anleitung und dem Rat von Religionswissenschaftlern bei der Einführung des Propheten (SAS) und seines Lebens langsam in allen lebenden Sprachen der Welt zu neutralisieren.

 

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