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Iran beklagt Tod der aus Japan stammenden Mutter eines Märtyrers der Heiligen Verteidigung

0:41 - July 03, 2022
Nachrichten-ID: 3006413
Teheran (IQNA)- Koniko Yamamura, im Iran als Saba Babaei bekannt, war am Freitag in Teheran verstorben. In einer Kondolenzbotschaft vom Freritag bezeichnete der Präsident Irans, Ebrahim Raeisi, Yamamuras Tod als traurig und herzrührend.

Die aus Japan stammende Mutter eines iranischen Märtyrers der Heiligen Verteidigung war am Freitag in einem teheraner Krankenhaus nach kurzer Krankheit verstorben. Das berichtete Press TV.

 

Beiträge strömen für die Mutter des Märtyrers ein

In einer Kondolenzbotschaft vom Freritag bezeichnete der Präsident Irans, Ebrahim Raeisi, Yamamuras Tod als traurig und herzrührend. Er schrieb in seiner Botschaft:

„Ich drücke mein Beileid der Familie Babaei zum Tod dieser gläubigen Dame aus, und ich bete um Gottes Gnade für die Verstorbene und dass sie ihren als Märtyrer verstorbenen Sohn begleitet und um Geduld und Gesundheit für die ehrbare Familie.“

Dr. Peyman Jabelli, der Leiter des Rundfunksenders der Islamischen Republik Iran (IRIB) kondolierte ebenfalls am Freitag in einer Botschaft zu ihrem Tod, wobei er die Verstorbene als einen revolutionären Geist würdigte.

Der Leiter des Weltservices von IRIB, Dr. Ahmad Noroozi, hinterließ ebenfalls eine Kondolenzbotschaft und sagte, dass die Erinnerung an sie immer lebendig bleiben wird und unsere Geister und Herzen für immer erfreuen werde. Er erinnerte auch an ihre Bemühungen, die Grundlage für das japanische Programm des IRIB Weltservice zu legen.

Sowohl Jabelli als auch Noroozi hatten sie vor kurzem im Krankenhaus besucht und sich über ihr Befinden erkundigt.

Der Führer der Islamischen Revolution, Ajatollah Seyyed Ali Chamenei, hatte ebenfalls der aus Japan stammenden Mutter durch den stellvertretenden Leiter des Büros des Führers seine Genesungsbotschaft gesendet.

Hadi Tahan Nazif, der Sprecher des Wächterrates Irans, hatte ebenfalls sein Beileid ausgedrückt und nannte sie eine freie Frau, deren Lebensweg sich unter Einfluss der Islamischen Revolution und Imam Chomeinis änderte.

Das Seminar für japanische Studien an der Universität Teheran hatte ebenfalls einen Bericht auf Twitter gesendet, um seine Kondolenz über Yamamuras Tod mitzuteilen, wobei erwähnt wurde, dass Yamamura eine der ersten und ältesten Japanischlehrerin an der Fakultät für Fremdsprachen und Literatur an der Universität gewesen sei.

In der Zwischenzeit ist ihr Tod im Iran und im Ausland viel betrauert worden. Viele Menschen, mit denen sie auf irgendeine Weise Kontakt hatte, hinterließen auf sozialen Medien ihre Beileidsbekundungen.

 

Koniko Yamamura

Koniko Yamamura, die ihren Namen nach ihrer Konversion zum Islam in Saba Babaei geändert hatte, war vor kurzem in das Chatam al-Anbija-Krankenhaus eingeliefert worden, nachdem sie über Atemprobleme geklagt hatte.

Die war im Iran dadurch bekannt geworden, dass sie die einzige japanische Mutter eines iranischen Märtyrers, Mohammad Babaei, der in den frühen 1980-er Jahren im Krieg gegen den Irak fiel, war.

Mohammad war 18 Jahre alt, als er an der Operation „Muslim Ibn Aqil“, die am 1. Oktober 1982 im Westen Irans während des achtjährigen Krieges begonnen wurde.

Nach der Operation kam er zurück und nahm erfolgreich an der Aufnahmeprüfung für das Universitätsstudium teil, wobei er für die Ingenieurswissenschaften zugelassen worden war.

Mohammad Babaei entschlosss sich, wieder an die Front zurückzukehren, wobei er an der Operation „Fekeh“ im Südwesten der Provinz Chusestan teilnahm. Er starb, nachdem er von einer Schrapnelle, die von einer Patrone, welche von den Streitkräften des früheren irakischen Baathist-Regimes abgefeuert worden war, getroffen wurden.

Yamamura wählte nach eigenen Angaben den Namen Saba Babaei, nachdem sie nach ihrer Heirat mit einem iranischen, muslimischen Händler in Japan im Alter von zwanzig Jahren zum Islam übergetreten war.

Ihr Memoiren, die von den bekannten iranischen Schriftstellern Hamid Hesam und Massoud Amirkhani geschrieben worden waren, tragen den Titel „Die Immigrantin aus dem Land der Sonne“ und beschreiben ihr Kindheit in Japan, die Heirat mit einem iranischen, muslimischen  Händler, den Übertritt zum Islam, der Märtyrertod ihres jungen Sohnes und ihre Erfahrungen im Iran.

Yamamura arbeitete enthusiatisch daran, die Ideale der Islamischen Revolution zu verbreiten und unterrichtete an verschiedenen iranischen Bildungseinrichtungen, unter anderem an der Refah-Schule und der Universität Teheran.

Sie stand auch mit dem iranischen Ministerium für Kultur und islamische Führung als Übersetzerin in Verbindung und spielte eine führende Rolle bei der Einrichtung des japanischen Programms des IRIB Weltservice.

Letztes Jahr hatte sie die iranischen Delegation zu den Paralympics in Tokio begleitet.

 

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