IQNA

Entwicklungen in Palästina

Vom Angriff auf die Al-Aqsa-Moschee bis zur Enthüllung des Geländes der britischen Botschaft + Video

21:49 - October 07, 2022
Nachrichten-ID: 3006987
Teheran (IQNA)- Der Angriff der Siedler auf die Al-Aqsa-Moschee, Belagerung Jerusalems durch zionistischen Kräfte, Hungerstreik von 30 palästinensischen Gefangenen, Glückwünsche der Widerstandskomitees für die Jerusalemer Widerstandsoperation, Verurteilung der zionistischen Äußerungen des britischen Premierministers und Enthüllung des Grundstücks für die neue britische Botschaft in Westjerusalem sind einige der neuesten Entwicklungen in Palästina.

Laut IQNA unter Berufung auf Palestine Al-Yawm lauten die neuesten Entwicklungen und Neuigkeiten in Bezug auf die palästinensischen Gebiete wie folgt:

 

Provokative Invasion zionistischer Siedler in der Al-Aqsa-Moschee

Mittwoch Morgen stürmten Hunderte von zionistischen Siedlern in Tora-Kleidung unter dem strengen Schutz der Besatzer die Innenhöfe der Al-Aqsa-Moschee.

Das Al-Quds Islamic Endowment Department teilte in diesem Zusammenhang mit: Hunderte von zionistischen Siedlern in Tora-Kleidung jeweils in Gruppen von 40 Personen betraten die Höfe der Al-Aqsa-Moschee von der Bab al-Maghrabeh-Seite und beschäftigten sich nach ihren provokanten Patrouillen dort mit Talmud Ritualen und gehorchten den Worten ihres Führers über die imaginäre Statue und lauschten unter der Struktur der Al-Aqsa-Moschee.

Vor der Ankunft der zionistischen Siedler griff eine Spezialeinheit der Besatzungstruppen den Qibla-Gebetsraum der Al-Aqsa-Moschee an und umstellte die Gläubigen und Wächter dort um Bedingungen für einen sicheren Angriff der zionistischen Siedler auf die Moschee zu schaffen.

Die Besatzungspolizei griff mehrere Itikaf (Aufenthalt mehrerer Tage in der Moschee zum Gottesdienst) haltende in den Höfen der Al-Aqsa-Moschee an und versuchte sie von der Passage der Siedler fernzuhalten und nahm zwischenzeitlich einige von ihnen fest. Aber die Pilger reagierten auf den Angriff der Zionisten durch Singen von Parolen in den Höfen der Moschee und ihre Gebete darbrachten.

Zionistische Extremistengruppen riefen die zionistischen Siedler seit Dienstag anlässlich von Eid al-Ghafran zu einem Angriff auf.

 

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Belagerung Quds

Anlässlich seines angeblichen Festes belagerte das zionistische Regime letzte Nacht die Stadt Jerusalem und blockierte die meisten Straßen und verwandelte die Viertel mit Einsatz seiner Soldaten in Militärkasernen was zu Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Palästinenser und starkem Verkehr in vielen Bereichen in Quds führte.

Mittwoch Abend wurden die Innenhöfe der Al-Aqsa-Moschee Zeugen eines dreisten Angriffs zionistischer Siedler, die beim Eindringen in die Innenhöfe vor dem Felsendom tanzten und Musik zu spielen begannen.

Die Viertel Al-Sheikh Jarrah und Al-Masara, die zum Viertel Bab Al-Moud in der Nähe der Al-Aqsa-Moschee führen wurden aus Angst vor palästinensischen Protesten umzingelt.

Zeitgleich zur Schändung der Al-Aqsa-Moschee durch die zionistischen Siedler führte Samha Rotman, ein Mitglied der Knesset (Parlament des zionistischen Regimes) blies auch eine Trompete in der Nähe der östlichen Mauer der Al-Aqsa-Moschee, was eine gefälschte Tradition darstellt.

Extremistische Gruppen luden zionistische Siedler anlässlich des Beginns des hebräischen Neujahrs ein in der Al-Aqsa-Moschee Trompeten zu blasen.

 

Vom Angriff auf die Al-Aqsa-Moschee bis zur Enthüllung des Geländes der britischen Botschaft + Video

 

Enthüllung Grundstück der britischen Botschaft in Quds

Zeitgleich mit den Protesten gegen die umstrittene Entscheidung des britischen Premierministers die Botschaft des Landes von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen enthüllte die Lobby des zionistischen Regimes das Grundstück im Westen Jerusalems, das Großbritannien gehört und als Standort der neuen Britische Botschaft gilt.

Die als „Konservative Israel liebenden“ bekannte Gruppe sagte, dass sie dieses Problem den pro-israelischen Vertretern im britischen Parlament erklärten.

Nach Ansicht dieser Gruppe ist die Verlegung der britischen Botschaft von ihrem derzeitigen Standort in Tel Aviv nach Jerusalem eine prinzipientreue Handlung, die auf Realität basiert und es ist verständlich, dass die britische Regierung bereits das Land im Westen Jerusalems besitzt um dort eine Botschaft zu errichten.

Auf diese Weise wird die Genehmigung des Regierungsplans für den Umzug an den neuen Standort nicht lange dauern.

 

30 palästinensischen Gefangenen im Hungerstreik

30 palästinensische Gefangene in Verwaltungshaft des zionistischen Regimes befinden sich seit elf Tagen im Hungerstreik, um gegen ihre Inhaftierung ohne jegliche Erklärung zu protestieren.

Diese Gefangenen, die Mitglieder und Unterstützer der Volksfront für die Befreiung Palästinas sind, betonten, dass sie ihren Hungerstreik fortsetzen werden, bis das Urteil über ihre Freilassung ergangen ist.

Eine Organisation innerhalb der besetzten Gebiete gab letzte Woche ebenfalls zu, dass sich 800 palästinensische Gefangene im Verwaltungsgewahrsam des zionistischen Regimes befinden.

Die Widerstandskomitees in Palästina gratulierten der Widerstandsoperation in der Nähe von Selwad im besetzten Jerusalem Dienstag Abend und bezeichneten sie als Fortsetzung der Reaktion auf die systematische Aggression und Terrorismus des zionistischen Regimes gegen die Al-Aqsa-Moschee und wehrlosen Kinder Palästinas.

In der Erklärung dieses Komitees heißt es: Die Selvad-Operation bestätigt von einer neuen Phase des Kampfes gegen den zionistischen Feind und seiner Siedler, die als umfassender und anhaltender bezeichnet wird und jeden Konflikt in jedem Teil der besetzten Länder umfasst.

 

Vom Angriff auf die Al-Aqsa-Moschee bis zur Enthüllung des Geländes der britischen Botschaft + Video

 

Die palästinensischen Widerstandskomitees betonten: Unsere Hände sind am Abzug und wir rufen zu weiteren Operationen auf, um den Feind zu treffen, und werden alle Werkzeuge des Widerstands bis zur Zerstörung des Besatzungsregimes und seiner Vertreibung aus dem reinen Land Palästina einsetzen.

Ein zionistischer Soldat wurde Dienstag Abend bei einem Schusswechsel in der Nähe der Stadt Ofra im Nordosten von Ramallah verletzt.

 

Hamas: Äußerungen von Liz Truss sind Schande für die Menschheit

Der hochrangige Offizielle der Hamas Sami Abu Zahari reagierte auch auf die Äußerungen der britischen Premierministerin Liz Truss, die sich selbst als starke Unterstützerin des Zionismus bezeichnete und erläuterte: „Die Äußerungen von Liz Truss über die Unterstützung des Zionismus bedeuten sich auf die Seite des zionistischen Regimes zu stellen und sind Aggression gegen die palästinensische Nation.“

Er ergänzte: „Solche Worte sind Fortsetzung des britischen Verbrechens gegen die palästinensische nationale Frage, das vor 100 Jahren mit der Balfour-Erklärung begann und solche Leute vertuschen Tötung unschuldiger Kinder und sind Schande für die Menschheit.“

 

Parade im Gazastreifen

Zeitgleich mit dem 35. Jahrestag der Gründung der Palästinensischen Islamischen Dschihad-Bewegung waren die Provinzen al-Wasati und Khanyounis im Gazastreifen gestern Zeugen einer gewaltigen Parade des militärischen Flügels der Saraya al-Quds-Gruppe.

Bei dieser Parade wurden leichte und schwere Waffen des Islamischen Dschihad gezeigt, was von den Menschen in Gaza weithin begrüßt wurde.

 

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