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Palästinenser: Israelis bauen Scheinfriedhöfe um die Al-Aqsa-Moschee herum

18:52 - November 12, 2022
Nachrichten-ID: 3007192
TEHERAN (IQNA) – Ein palästinensisches Kommittee sagte, dass das israelische Regime Scheinfriedhöfe um die Al-Aqsa-Moschee herumbaue, als ob man einen Hinweis auf die Zukunft schmieden würde.

Die Quds Press hatte berichtet, dass das Jerusalem- und Al-Aqsa-Kommittee des palästinensischen Legislativrats gestern die israelischen Besatzungsbehörden wegen des Baus von Scheinfriedhöfen um die Al-Aqsa-Moschee herum anklagt hätte.

Nach dem Vorsitzenden des Kommittees, Parlamentsmitglied Ahmad Abu Halabiyeh, war dies ein Versuch, um einen Beweis für die historische Präsenz der Juden in der palästinensischen, arabischen und islamischen heiligen Stadt zu schmieden.

Abu Halabiyeh erklärte: „Vor kurzem hat die israelische Besatzung Hunderte an Gräbern gebaut um zu beweisen, dass die jüdische Existenz schon Hunderte an Jahren zurückdatiert.“ Man habe etwa 300 Scheingräber in Jabal Al-Zaytoun, im Osten der Al-Aqsa-Moschee gebaut und 200 weitere im Wadi Al-Hilwa, südlich der Moschee, zusätzlich zu weiteren Hunderten in verschiedenen Gebieten über das besetzte Jerusalem verteilt, vor allem in der Altstadt.

Das Parlamentsmitglied wies darauf hin, dass diese Gräber über die letzten zwei Jahre hinweg errichtet worden seien. Ein Bezirk heißt sogar „Jüdischer Friedhof“.

Abu Halabiyeh fügte hinzu: „Dies ist nicht nur eine klare Verfälschung der Geschichte sondern auch ein Beweis dafür, dass die Israelis Eindringlinge sind.“ Er betonte, dass Gräber ohne menschlichen Überresten Siedlungsprojekte verstärken und dem Interesse der Besatzer dienen. Zum Schluss sagte er, dass israelische Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee täglich geschehen würden.

Quelle: Middle East Monitor

 

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Stichworte: die Al-Aqsa-Moschee
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