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Suren des Korans / 52

Bild von Gottes Strafen und Segnungen in Sure Tur

12:01 - January 02, 2023
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Teheran (IQNA)- Viele Worte sind über das Leben nach dem Tod und was danach passiert gesagt worden. Einer der wichtigsten Glaubenssätze in dieser Hinsicht bezieht sich auf den Glauben religiöser Menschen insbesondere Muslime, die glauben dass Menschen nach dem Tod in der Welt gerichtet und entsprechend ihrem Verhalten in dieser Welt in den Himmel oder in die Hölle kommen.

Die zweiundfünfzigste Sure des Heiligen Koran heißt „Tur“. Diese Sure mit 49 Versen ist im Juz Nr. 27 des Heiligen Korans. Da es sich um eine der mekkanischen Suren handelt, ist sie vor der Auswanderung des Propheten (SAS) nach Medina offenbart. Sie ist die sechsundsiebzigste Sure, die dem Propheten (Friede sei mit ihm) in chrionologischer Folge offenbart wurde.

Im ersten Vers dieser Sure wird ein Schwur auf „Tur“ erwähnt und deshalb heißt diese Sure „Tur“.

Tur Sinai ist einer der heiligen religiösen Orte im Land Palästina. Der edle Moses (AS) pflegte auf diesem Berg mit Gott zu sprechen und erhielt Offenbarungen. Der Name „Tur“ wird im Koran zehnmal verwendet.

Laut Tafsir al-Mizan liegt das Hauptaugenmerk von Sure Tur auf der Drohung diejenigen, die sich der Wahrheit widersetzen. Diese Sure warnt die Ungläubigen vor der Strafe, die für sie am Tag der Auferstehung geplant ist und erklärte das Eintreten dieser Strafe durch das Ablegen von Eiden und Schwüren für absolut sicher. Die Sure nennt dann einige Merkmale dieser Qualen die allgemein und ewig sind. Andererseits beschreibt sie auch einige der Segnungen des Himmels. Diejenigen die sich in der Welt freundlich verhielten und an Gott allein glaubten.

Der Inhalt von Surah Toor kann in sechs Teile unterteilt werden.

Die ersten Verse der Sure beginnen mit einigen Schwüren und beziehen sich auf die Strafe Gottes und Zeichen der Auferstehung und das Höllenfeuer zur Bestrafung der Ungläubigen.

Ein weiterer Teil dieser Sure beschreibt die göttlichen Segnungen im Himmel, die die frommen Menschen erwarten und erwähnt alle.

Sie spricht auch über das Prophetentum des Propheten des Islam (SAS) und gibt eine kurze und knappe Antwort auf die Anschuldigungen seiner Feinde.

Ein weiteres Thema das in dieser Sure berücksichtigt wird ist der Monotheismus und die Einheit Gottes und dies mit starken und klaren Gründen bewiesen.

Noch einmal erwähnt sie das Thema der Auferstehung und einige Merkmale des Tages der Auferstehung, und am Ende gibt sie dem Propheten des Islam (SAS) Anweisungen in Bezug auf Geduld, Ausdauer, Verherrlichung und Lob Gottes und fasst mit dem Versprechen der Unterstützung Gottes fasst sie die vorherigen Themen nochmal zusammen.

 

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