IQNA

Angst der Zionisten vor Zustimmung Schwedens zur Thora-Verbrennung

23:47 - July 16, 2023
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Al-Quds (IQNA)- Die Zustimmung Schwedens zur Entscheidung eines jungen Mannes ein Exemplar der Thora vor der zionistischen Botschaft zu verbrennen verärgerte die zionistischen Offiziellen.

Die hebräischsprachige Zeitung Yedioth Aharonot berichtete außerdem, dass die schwedische Polizei am Samstag der Aktion einer Person zugestimmt habe ein Exemplar der Thora zu verbrennen.

Die Entscheidung eines 30-jährigen jungen Mannes ein Exemplar der Bibel und der Thora vor der zionistischen Botschaft in Stockholm zu verbrennen brachte endlich die Stimme der zionistischen Behörden zum Vorschein die bisher gegen Verbrennung des Korans schwieg.

Aharonot schrieb am Freitag dass die Veröffentlichung von Berichten darüber, dass die schwedische Polizei dem Antrag einer Person zustimmte ein Exemplar der Thora vor der Botschaft von Tel Aviv in Stockholm zu verbrennen die  Zionisten beunruhigte und erschreckte.

In Bezug auf das Verbrechen vor zwei Wochen den Koran durch einen Extremisten vor der Zentralmoschee in Stockholm zu verbrennen heißt es in dieser Zeitung: Es ist nicht genau klar wer die Bibel verbrennen will aber es scheint, dass er Schwedens Einhaltung des Prinzips der Meinungsfreiheit in Frage stellen will, das Prinzip das Schweden dazu veranlasste der Verbrennung des Korans zuzustimmen.

In Bezug auf die Bemühungen muslimischer und jüdischer Oberhäupter hinter den Kulissen die Wiederholung der Schändung heiliger Bücher zu verhindern sagte diese hebräische Zeitung: Diese Bemühungen zeigten jedoch noch keine Ergebnisse.

„Dies ist kein antisemitischer Vorfall oder speziell gegen Juden gerichtet. Es ist ein Versuch die Meinungsfreiheit herauszufordern und sie für Hassverbrechen zu missbrauchen“, zitierte Aharonot Rabbi Moshe David Hakuhen, der eine Synagoge in den skandinavischen Gemeinden leitet.

Dieser Rabbiner fügte hinzu: „Diese Person möchte sehen ob die schwedische Regierung ein Heuchler ist und ob sie die Verbrennung der Bibel zulässt so wie sie die Verbrennung des Korans ziließ.“

Hakuhen sagte auch dass die in Schweden lebende jüdische Gemeinde gegen die Verbrennung des Korans sei und an der Seite der muslimischen Gemeinde stehe.

Die Zeitung wies darauf hin dass Amichai Shekli, der Minister für die Bekämpfung des Antisemitismus des zionistischen Regimes, letzte Woche an den schwedischen Ministerpräsidenten Olaf Kristerson schrieb und ihn bat einen Befehl zum Verbot der Tora-Verbrennung zu erlassen. In einem Brief erklärte der schwedische Außenminister dass sein Land alle antisemitischen Aktionen ablehne.

Der schwedische Minister sagte außerdem: Rede- und Versammlungsfreiheit sind in Schweden ein gesetzliches Recht und die zuständigen Behörden entscheiden unabhängig ob solche Aktionen zulässig sind. Die schwedische Regierung bedauert jedoch zutiefst dass Extremisten versuchen Zwietracht in der Gesellschaft zu stiften.

Gleichzeitig schrieb auch Isaac Herzog, der Chef des zionistischen Regimes, auf Twitter: „Als Präsident Israels verurtele ich die Verbrennung des Korans in Schweden, des heiligen Buches der Muslime … Jetzt habe ich Angst. Die Absicht die Thora, das ewige Buch des jüdischen Volkes zu verbrennen. Die Schändung der Heiligkeit von Religionen und Überzeugungen ist kein Grund für Meinungsfreiheit. Dies ist eine provokative und hasserfüllte Tat die Gefühle und Überzeugungen von Menschen auf der ganzen Welt verletzt. Die Welt muss solch beleidigendes Verhalten verurteilen und bekämpfen.

In einem Schreiben an den König von Schweden forderte der zionistische Rabbiner Isaac Youssef ihn auf Maßnahmen zu ergreifen um die Verbrennung der Thora zu stoppen. Er verurteilte auch die Verbrennung des Korans in Schweden und sagte: „Wir müssen den gegenseitigen Respekt zwischen den Religionen wahren.“

Eine Reihe anderer zionistischer Rabbiner richteten ähnliche Botschaften an die Behörden und die schwedische Regierung und forderten sie auf die Verbrennung der Thora nicht zuzulassen.

Benjamin Netanyahu, der Premierminister des zionistischen Regimes verurteilte ebenfalls die Zustimmung der schwedischen Behörden zur Verbrennung der Thora und sagte, dass das israelische Kabinett diese beschämende Entscheidung den heiligsten Heiligtümern des jüdischen Volkes schade mit großer Sorge betrachte.

Das Außenministerium des zionistischen Regimes kontaktierte die schwedische Botschaft in Tel Aviv sowie die schwedischen Behörden und warnte vor der Gefahr dass die schwedische Polizei der Schändung jüdischer heiliger Stätten zustimmt.

Itmar Ben Gower, der Minister für innere Sicherheit des zionistischen Regimes, schrieb ebenfalls auf Twitter dass die Schändung jüdischer heiliger Stätten keine Meinungsfreiheit und Antisemitismus sei. Er fügte hinzu: Wenn Schweden nicht auf die Anfrage des israelischen Außenministers reagiert sollte der israelische Botschafter aus Schweden einbestellt werden.

Dieser zionistische Minister, der für extreme Positionen und Gewalt gegen Palästinenser und Muslime bekannt ist rechtfertigte gleichzeitig die Beleidigung des Heiligen Korans in Schweden mit dem Vorwand dass der Islam extrem sei und behauptete Schweden sei ein Land das sich mit extremem Islam auseinandersetze.

 

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Stichworte: Thora-Verbrennung
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