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Reflexion der Islamischen Revolution im Iran in Namenskulturen des alten Kontinents

23:25 - February 13, 2026
Nachrichten-ID: 3014341
Teheran (IQNA)- In vielen afrikanischen Gesellschaften ist die Namensgebung nicht bloß eine individuelle oder geschmackliche Wahl, sondern ein Dokument dessen was das Volk durchlebte worauf es hoffte, worunter es litt und was es an die nächste Generation weitergeben wollte.

Von Mohsen Marefi, Kulturattaché der Islamischen Republik Iran in Tansania

Namen Afrikas; ungeschriebene Geschichten der Massen

In vielen afrikanischen Gesellschaften ist die Namensgebung nicht bloß eine individuelle oder geschmackliche Wahl, sondern ein Dokument dessen was das Volk durchlebte worauf es hoffte, worunter es litt und was es an die nächste Generation weitergeben wollte. In einem Kontinent, dessen Geschichte über Jahrhunderte nicht in offiziellen Archiven, sondern im kollektiven Gedächtnis der einfachen Menschen lebte wurden Namen zur lautlosen Sprache der Geschichte. In diesem Land tragen Namen die Last der Erzählung und viele dieser Namen waren Zeichen der Festhaltung eines Ereignisses, öffentlichen Gefühls oder historischen Entscheidung. Afrikanische Namen erzählen oft Geschichten: Geschichten von Zeiten der Hungersnot, vom Leid das eine Familie oder Gemeinschaft ertrug, vom Moment der Unabhängigkeit von der Kolonialherrschaft, von Jahren des Krieges und Unsicherheit oder von kurzen Phasen der Hoffnung, Glaubens und Widerstands.

 

Outdooring-Zeremonie in Ghana; eine der Erscheinungsformen der Bedeutung der Namensgebung in Afrika

Die Namensgebung ist in der Völkerkunde Afrikas eine der ältesten Formen des symbolischen Ausdrucks in der menschlichen Kultur. Ein Sprichwort des Yoruba-Stammes in Nigeria besagt: „Ein guter Name ist wertvoller als Gold“ und in den Gesellschaften Ostafrikas heißt es: „Der Mensch wird an seinem Namen erkannt, nicht an seiner Größe.“

In vielen afrikanischen Ländern wird die Namensgebung von offiziellen Zeremonien, Anwesenheit der Familienältesten, natürlichen Symbolen und symbolischen Riten begleitet. Eines der bekanntesten Beispiele ist die Outdooring-Zeremonie in Ghana;.Ein Ritus, der kulturell und symbolisch als eine der wichtigsten Phasen der Geburt eines Menschen gilt und als offizielle Ankündigung des Eintritts des Kindes in die menschliche Gesellschaft angesehen wird. Diese Zeremonie wird in der Regel eine Woche nach der Geburt des Kindes abgehalten.

Diese Verzögerung hat ihren Ursprung im traditionellen Glauben der Akan in Ghana, die glauben, dass das Kind in den ersten Tagen nach der Geburt in einem Zustand des Dazwischenseins ist: Es gehört weder vollständig zur Welt der Geister und Vorfahren, noch trat es vollständig in die Welt der Menschen ein. Erst nach einigen Tagen und Festigung des Lebens kann es der Gesellschaft vorgestellt werden! Als ob das Kind nach einer Woche verkündet, dass es entschied zu bleiben. Bei diesem Ritus wird der Säugling aus dem geschlossenen Raum des Hauses herausgebracht und im Freien – im Hof, vor dem Haus oder auf dem Dach – platziert. Etwas Wasser wird unter ihn oder auf den Körper des Kindes gegossen, das Kind weint und dann spricht der Familienälteste das Kind mit dem gewählten Namen an.

So wird der Name des Kindes offiziell bekannt gegeben. Die Anwesenden nehmen das Kind durch wiederholtes Vorzeigen in die Arme, beten, erbitten ein langes Leben, Gesundheit und Segen für es und überreichen Geschenke der Familie. Diese Zeremonie ist in Wirklichkeit ein Ritus der Annahme der kollektiven Verantwortung gegenüber einem neu Angekommenen. Daher sagt man in der ghanaischen Kultur: „Das Kind wird durch Geburt lebendig, aber durch Outdooring wird es zum Menschen.“

 

Verschiedene Philosophien der Namensgebung in Afrika

In Afrika spiegelt jeder Name eine Philosophie und einen verdichteten, sinnzentrierten Satz wider. Die wichtigsten Namensgebungsmuster lassen sich wie folgt aufzählen:

 

1. Namensgebung basierend auf Botschaft der Familie

In vielen Fällen dient der Name des Kindes als familiäre Aussage. Eine Familie, die Leid hinter sich ließ oder eine Hoffnung verfolgt übermittelt ihre Botschaft in Form des Namens des Kindes an die Gesellschaft. In Südafrika, Simbabwe und Sambia sind namensähnliche Strukturen mit bitterem Charakter sehr verbreitet wie zum Beispiel: „Gott hörte“, „Gott vergass uns nicht“, „Unser Leid ging zu Ende“, „Die Hoffnung ist noch am Leben“ oder „Dieses Kind ist der Grund unseres Überlebens“. Diese Namen halten die Botschaft der Familie über Jahrzehnte lebendig.

 

2. Namensgebung basierend auf Geburtsereignis

In vielen afrikanischen Gesellschaften ist der Name des Kindes direkt mit der Zeit oder den Umständen seiner Geburt verbunden. In Westafrika, insbesondere beim Akan-Volk in Ghana, ist die Namensgebung nach dem Geburtstag sehr verbreitet:

 

 Wochentag

 Junge

 Mädchen

 Samstag

 Kwame

 Amma

 Sonntag

 Kwasi

 Akosua

 Montag

 Kwadwo

 Adwoa

 Dienstag

 Kwabena

 Abena

 Mittwoch

 Kwaku

 Akua

 Donnerstag

 Yao

 Yaa

 Freitag

 Kofi

 Afua

 

Zum Beispiel bedeutet der Name des ehemaligen UN-Generalsekretärs Kofi Annan „am Freitag geborener Junge“. Andere Namen werden basierend auf der Geburtsstunde, Wetterbedingungen, Geburt in der Nacht, während starken Regens oder nach Tod vorheriger Säuglinge gewählt. Diese Namen gehen manchmal über die Aufzeichnung eines Ereignisses hinaus und werden auch charakterlichen Eigenschaften zugeschrieben! Zum Beispiel glauben einige Angehörige der Akan, dass Samstagskinder mehr Führungsqualitäten haben und Freitagskinder ruhiger sind!

 

3. Namensgebung basierend auf den Namen der Vorfahren und Ahnen

Viele afrikanische Familien legen den Namen der Ahnen auf das Kind weil die Ahnen die Hüter des Stammes sind und ihre Geister weiterhin über die Familie, Land und folgenden Generationen wachen. Aus diesem Grund versuchen Familien mit dieser Namensgebung, dass ihr Geist in der neuen Generation fortgesetzt wird und die blutsmäßige und spirituelle Verbindung der Familie nicht abbricht.

In einigen Kulturen glaubt man sogar, dass das Kind einen Teil des Geistes oder charakterlichen Eigenschaften jenes Ahnen in sich trägt. Neben dieser einheimischen Tradition verbreitete sich mit der Ausbreitung der monotheistischen Religionen in Afrika auch die Namensgebung nach den im Koran und in der Bibel erwähnten rechtschaffenen und wohltätigen Persönlichkeiten sehr weit. Namen, die gleichzeitig religiösen Glauben und ethisches Ideal tragen und die Familie hofft, dass das Kind in Zukunft den Charakter und den Weg dieser großen Persönlichkeiten fortsetzen wird.

 

4. Namensgebung als Festigung der Stammesidentität

In vielen afrikanischen Gesellschaften gilt die Zugehörigkeit zum Stamm als grundlegender Teil der Identität eines Individuums. Diese Identität verschafft dem Individuum zwar Sicherheit, spielt aber auch eine entscheidende Rolle in seinen sozialen Beziehungen. Darüber hinaus bietet die Stammeszugehörigkeit ein Netzwerk sozialer Unterstützung. Die weitläufig und verstreut lebenden Mitglieder seines Stammes lassen ihn nicht allein und stehen in entscheidenden Lebensmomenten hinter ihm. Die gegenseitige Wahrnehmung der Stämme basiert oft genau auf dieser Zugehörigkeit; dass ein bestimmter Stamm ruhig und friedliebend ist, ein anderer streitlustig, wieder ein anderer für Wissen und Bildung bekannt ist usw. Genau diese kollektiven Vorstellungen erleichtern und beschleunigen die Entscheidungsfindung bezüglich Heirat, Arbeit, Zusammenarbeit oder sogar alltäglicher Urteile. In einigen großen und mächtigen Stämmen Afrikas ist diese Zugehörigkeit so lebenswichtig, dass in den ersten Lebenstagen eine tiefe Wunde auf der Wange der Person in Form des Stammeszeichens – wie ein Kreuz oder spezifische Zeichen – angebracht wird, um seine Zugehörigkeit zum Stamm für immer sichtbar und unwiderlegbar zu machen.

In einem solchen Kontext gilt die Nichtzugehörigkeit zu einem Stamm als Tabu und ein Leben ohne Stammesidentität macht das Leben schwierig und kostspielig. Einer der wichtigsten Wege zur Festigung dieser Zugehörigkeit ist die Namensgebung des Kindes basierend auf positiven Konzepten in der spezifischen Sprache des Stammes. Wörter wie Liebe, Frieden, Güte, Geduld oder Hoffnung, insbesondere wenn sie in der Sprache des Stammes eine besondere und unterschiedliche Form haben, können Zeichen der Zugehörigkeit der Person sein und wie ein Schutzamuell und Wächter das Kind in den Schutz seiner Stammesidentität stellen.

 

5. Negative Namensgebung zum Schutz

Ein bemerkenswertes Phänomen in Afrika ist die Wahl scheinbar negativer Namen zum rituellen Schutz des Kindes. In dieser kulturellen Logik werden hässliche oder minderwertige Namen zur Täuschung böser Geister und zur Abwehr des bösen Blicks gewählt. Die Eltern versuchen ihr geliebtes Kind in den Augen der unsichtbaren Kräfte als unbedeutend erscheinen zu lassen, damit es keinen Schaden erleidet. Namen wie Koko (hässlich/gewöhnlich) in Westafrika, Nkoy (Besitzloser) in Zentralafrika, Hapana (nein/nicht gewollt) in Ostafrika und Mbi (schlecht/unangenehm) im südlichen Afrika gehören zu dieser Art. Diese Namen sind nicht erniedrigend, sondern Schutzwerkzeuge und sind besonders in Familien mit Vorgeschichte von Kindersterblichkeit verbreiteter. Manchmal bleiben diese Namen vorübergehend, manchmal lebenslang bestehen, ohne negative soziale Belastung zu haben.

 

6. Namensgebung basierend auf ethischen und sozialen Konzepten

In vielen Gesellschaften, insbesondere in muslimisch geprägten Regionen, sind Namen mit ethischer und sozialer Bedeutung sehr verbreitet. Besonders in Krisenzeiten! Namen wie Baraka (Segen), Subira (Geduld) und Tumaini (Hoffnung) in Ostafrika und den Swahili-sprachigen Regionen sind herausragende Beispiele für diese Tendenz.

 

7. Politische Namensgebung und Inspiration durch Führungspersönlichkeiten

Die von politischen Entwicklungen beeinflusste Namensgebung ist in vielen afrikanischen Gesellschaften ein verbreitetes und bedeutungsvolles Phänomen. Diese Art der Namensgebung tritt besonders in kritischen historischen Momenten – wie in der Zeit der Entkolonialisierung, Revolutionen und großen politischen Umwälzungen auf lokaler, regionaler und internationaler Ebene – deutlicher hervor. Natürlich existiert diese Sitte nicht in allen afrikanischen Kulturen in gleicher Form und ihre Intensität und Ausgestaltung unterscheidet sich von Gesellschaft zu Gesellschaft. Unter solchen Bedingungen ziehen es Familien manchmal vor ein symbolträchtiges und oft wiederholtes Wort aus dem Geist der Zeit für ihr Kind zu wählen. Eine Wahl, die bei aller Einfachheit eine Art ruhiger, aber beständiger politischer Handlung im Umgang mit den Tagesfragen darstellt. Namen wie Frieden (Amani), Freiheit (Uhuru) und Revolution (Mapinduzi), die in der Swahili-sprachigen Geografie Ostafrikas während der antikolonialen Kämpfe sehr verbreitet waren, sind klare Beispiele für diese Art der Namensgebung. Während der Apartheid in Südafrika war diese Tradition ebenfalls weit verbreitet! Namen wie Freiheit (Inkululeko und Tokologo), Gerechtigkeit (Ubulungisa) und Fairness (Toka) gehören dazu, so wie in der Post-Apartheid-Ära der Name Versöhnung (Uxolo) auf breiter Basis populär wurde.

Neben dieser Art gab es auch eine andere verbreitete Form der Namensgebung, die ausdrücklich eine Form des Widerstands und antikolonialen Kampfes widerspiegelt und zeigt auf welcher Seite eines historischen Konflikts die Familie klar steht! Nämlich die Namensgebung des Kindes basierend auf den Namen politischer Oberhäupter und Helden.

Diese Art der Namensgebung verbreitete sich besonders im 20. Jahrhundert gleichzeitig mit der Welle der Unabhängigkeitsbestrebungen in afrikanischen Ländern. Die Wahl von Namen, die von prominenten Oberhäuptern des Kontinents abgeleitet sind, wie Nyerere, Lumumba, Mandela und Nkrumah, gilt in ganz Afrika als eine Form der Äußerung kollektiver Identität und ein Bemühen Hoffnung, Widerstand und freiheitliche Ideale an die nachfolgenden Generationen weiterzugeben. In Tansania tragen viele Jungen, die im Jahr der Unabhängigkeit Tansanias (1961) geboren wurden den Namen Julius oder Nyerere, was die Geschichte der leidenschaftlichen Momente der Unabhängigkeit Tansanias unter der Führung von Julius Nyerere erzählt.

 

Reflexion der Islamischen Revolution im Iran in Namenskulturen des alten Kontinents

 

Namen der Oberhäupter und Persönlichkeiten der Islamischen Revolution in Afrika

Afrika ist ein verwundeter Kontinent, dessen Menschen den Kolonialismus mit Fleisch und Haut spürten und immer noch mit neuen Formen der Herrschaft ringen. Sie haben eine besondere Sensibilität für das Konzept der Würde und wann immer von Würde und Standhaftigkeit gegen Unterdrückung die Rede ist gehen die reinen Gefühle der afrikanischen Menschen über die Grenzen von Stamm, Ethnie und sogar Heimatland hinaus. Sie solidarisieren sich mit dem Unterdrückten, der gegen Tyrannei und Betrug steht, nicht aus sprachlicher oder blutsverwandter Gemeinschaft, sondern aus der Position der gemeinsamen Erfahrung von Leid und Widerstand heraus und betrachten diese Solidarität als Teil der Ehre des Stehens und Widerstehens gegen den Unterdrücker, jenseits geografischer Maßstäbe.

Aus diesem Grund wird die Botschaft der Freiheit und Unabhängigkeit der iranischen Nation seit Jahren in den tiefen Schichten der afrikanischen Volksmassen gehört und fand Eingang in ihre Namensgebungstradition. Nach dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran verbreitete sich der Name „Khomeini“ in Teilen dieses alten Kontinents, was bis heute ein lebendiges Dokument einer spirituellen Verbindung zwischen dem Iran und den Volksmassen Afrikas ist. Heute leben 40- bis 50-jährige Khomeinis in Ghana, Nigeria, Tansania, der Elfenbeinküste, Kenia und in ganz Afrika! Neben ihnen sind auch Namen wie „Motahhari“, „Beheshti“ und „Shariati“ (Namen bekannter Märtyrer und Gelehrte Irans währed der islamsichen Revolution) zu sehen.

Nach dem Sieg der Islamischen Revolution im Iran verbreitete sich der Name „Khomeini“ in Teilen dieses alten Kontinents, was bis heute ein lebendiges Dokument einer spirituellen Verbindung zwischen dem Iran und den Volksmassen Afrikas ist.

Nun wurde dieser historische Zyklus erneut aktiviert. Diesmal wird der Name „Khamenei“ als Symbol für einen besonderen historischen Abschnitt in afrikanischen Gemeinschaften gehört. In einem Moment in dem die Weltöffentlichkeit die Tötung Zehntausender unschuldiger Zivilisten miterlebte und viele Staaten – aus Angst vor politischem und wirtschaftlichem Druck – sogar eine klare Positionierung mieden, bezog der Iran unter Leitung von Ayatollah Khamenei offen Stellung gegen die Aggression des israelischen Regimes und reagierte hart darauf.

Dieses Verhalten hatte für Menschen, die jahrelang den Geschmack des auferlegten Schweigens und der globalen Ungerechtigkeit kosteten, eine Bedeutung die über eine militärische oder politische Maßnahme hinausging! Es bedeutete den Mut eines mächtigen und mutigen Oberhaupts zu stehen, in einem Moment in dem andere nur Zuschauer waren. Als die direkten und indirekten Drohungen der USA gegen den Iran ihren Höhepunkt erreichten wich Ayatollah Khamenei nicht nur nicht zurück, sondern erklärte deutlich, dass er jede Art von Angriff mit Autorität beantworten wird! Diese Furchtlosigkeit gegenüber einer Supermacht von der viele afrikanische Staaten die bittere Erfahrung von Druck und Demütigung in ihrem historischen Gedächtnis haben ist für die einfachen Menschen dieses Kontinents, die aus nächster Nähe sahen wie Angst den Platz des Rechts einnimmt, sehr vertraut und verständlich.

Es ist natürlich, dass dieses leidenschaftliche Gefühl in dieser afriikanischen Tradition seinen Weg in die Tradition der Namensgebung findet. Eine Tradition mit der die einfachen Menschen Afrikas dort eine Erinnerung und Bedeutung für ihre nachfolgenden Generationen bewahren wollen und welches Medium ist beständiger als der Name um eine Bedeutung in das historische Gedächtnis eines unterdrückten Volkes zu gravieren, dem kein anderes Medium zur Verfügung stand.

Aus diesem Grund beschlossen einige wahrheitssuchende und unterdrückungsfeindliche Menschen Afrikas ihren eigenen Namen oder den ihrer Kinder „Khamenei“ zu nennen, um ihren Nachkommen zu sagen auf welcher Seite der Geschichte sie damals standen. Diese Realität lässt sich in den Reaktionen von Männern und Frauen sehen, die unter Nachrichten bezüglich der Würde und des Widerstands des Iran klar schreiben: „Wir wollen unser Kind Khamenei nennen, damit dieser Name lebendig bleibt.“ Unter diesen Zuneigungsbekundungen ist manchmal auch eine herzliche, aber tiefgründige Frage zu sehen! Eine Frage, die sowohl die kulturellen Unterschiede zwischen dem Iran und Afrika widerspiegelt als auch die Ernsthaftigkeit dieser Wahl offenbart: „Wenn dieses Kind erwachsen wird und in den Iran reisen möchte wird es dann kein Problem für ihn geben?“ Diese einfache Sorge ist selbst ein deutlicher Beweis dafür, dass die Namensgebung hier keine demonstrative oder emotionale Bewegung ist, sondern zukunftsorientierte Entscheidung, die auf Verständnis ihrer identitätsstiftenden Konsequenzen basiert.

Vielleicht wird Jahre später ein Historiker, der auf der Spur dieser Ära ist, anstatt sich auf offizielle Archive und politische Dokumente zu stützen – Dokumente, die im Laufe der Geschichte wiederholt der Opportunität und den Narrativen der Macht geopfert wurden – auf Personalausweise zurückgreifen. Und dort, unter den Namen, auf die „Khameneis Afrikas“ stoßen und durch eben diese Namen erfahren wie die Menschen dieses Kontinents in jenem historischen Abschnitt die Botschaft von Würde, Widerstand und Freiheit empfingen und sie in ihrer persönlichsten und beständigsten Wahl festhielten.

Im folgenden ein Beispiel von Kommentaren unter einem der Posts zu Nachrichten über den Iran. Diese Art von Gesprächen wiederholt sich häufig, dies hier ist nur ein Beispiel.

Deutsche Übersetzung

Originaltext (Swahili)

 Nutzer

Frage? Wenn ich meinen Sohn Khamenei nenne, wäre das ein Fehler? Wenn er erwachsen ist und zum Studieren in den Iran geht, wird er dann auf Ablehnung oder irgendetwas stoßen? Ich bin ein großer Fan der iranischen Nation, ich mag das Volk, Seine Exzellenz des Oberhaupt Irans... den Mann selbst. Ayatollah.

 Kwan? Nkimpa mwanangu jina la Khamenei itakua kosa? Je akiwa mkubwa na kwenda kusoma Iran hata pata pingamizi au jambo lolote? I am huge fan of Iranian nation,I like the people,H.E the supreme leader..the man himself.. Ayatollah

 @teletoonia

Nein, nenn ihn so 🙌🙌😍 Vater Khamenei.

@teletoonia 🙌🙌😍 naam baba khamnei

@moe_kadirov

Ich habe diese Idee auch schon vorher. Ich warte darauf, dass er kommt und ihm den Namen gebe.

@teletoonia mi nimesha lipanga nasubiri tu kumpata

@jannat_lalbat

 Ich denke auch so.

 @teletoonia hata mm mawaza ivyo

 @yun20206

 Was für eine Idee du mir gegeben hast, ich werde meinen Sohn auch Ayatollah nennen.

 @teletoonia aisee umenipa wazo namimi wangu nitamuita Ayatollah

 @currencytz

 Nenn ihn Baba Ayatollah Ali Khamenei.

 @teletoonia baba ayatollah khamenei Ali..

 @mrjfour2025

 Es gibt kein Problem, das Problem kommt, wenn er in das Land der Weißen geht.

 @teletoonia hakuna tatizo lakini ilo tatizo litakuja mtoto wako akienda nchi za wazungu

 @alimoha5626

 Gib ihm den Namen und mach dir überhaupt keine Sorgen. Ich selbst habe in der Elfenbeinküste jemanden gesehen, der Khamenei hieß. Danach nahmen sie ihn in den Iran mit, um Ayatollah zu sehen.

 @teletoon mpe kaka hakuna kosa Ivory cost kunamtu kampa jina khamenei,said, barozi ikampeleka Irani kuonananae

 @kashinnde

 ... Gott wird euch die Kraft und den Weg geben, dies zu durchstehen....

 Allah atawapa nguvu na njia ya kupitia hili....

@comred_mbwanaallyamtu

 

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