
IQNA: Der Militäranalyst der Zeitung Haaretz Amos Harel warnte am Freitag vor den Bemühungen des Premierministers des zionistischen Regimes Benjamin Netanjahu aus wahlpolitischen Gründen einen neuen Angriff auf Gaza zu beginnen. (Quelle: hebräische Quellen)
Harel erklärte in einem am Freitag veröffentlichten Artikel: Die jüngsten wiederholten Enthüllungen über die wachsende Stärke der Hamas in Gaza und die darauf folgenden politischen Äußerungen sind keineswegs zufällig. Das Kabinett bereitet sich auf einen neuen Angriff auf den Gazastreifen vor.“
Er fügte hinzu: Wenn Trumps Entscheidung den Krieg im Iran und im Libanon zu stoppen weiterhin Bestand hat wünscht sich Netanjahu die Flammen des Krieges an anderen Fronten – insbesondere mit Blick auf die näher rückenden Wahlen im Oktober – am Brennen zu halten.
Harel merkte an, dass dies zeitlich mit den Angriffen von Netanjahus Gegnern gegen ihn zusammenfällt weil er das was sie einen „vollständigen Sieg“ in Gaza nennen nicht erreichten. Er argumentiert, dass ein erneuter Krieg im Gazastreifen dem Premierminister des zionistischen Regimes die Gelegenheit geben würde zu zeigen, dass er sein „verkündetes Ziel“ nicht aufgab.
Harel stellte fest, dass die Analyse der jüngsten Luftangriffe des zionistischen Regimes zeigt, dass einige von ihnen die sogenannte „gelbe Linie“ überschritten. Er fügte hinzu: Eine beträchtliche Zahl Zivilisten Palästinas wird bei diesen Angriffen getötet und es scheint als warteten einige darauf, dass die Hamas einen großen Fehler begeht und Raketen auf Israel abfeuert.
Unterdessen erklärten Widerstandsgruppen Palästinas im Gazastreifen in einer Stellungnahme, dass die vom zionistischen Regime in den vergangenen 24 Stunden begangenen Verbrechen die Fortsetzung eines organisierten und umfassenden Krieges gegen das Volk Palästina sind, die mit Unterstützung der USA und internationaler Begleitung durchgeführt werden.
Das Informationszentrum Palästina berichtete, dass in dieser Erklärung betont wurde, dass Angreifen von Kontrollpunkten und Polizeipatrouillen der Polizei Palästinas in Khan Yunis und im Gebiet Sheikh Radwan sowie Angriff auf Zivilisten in der Nähe des Kamal-Adwan-Krankenhauses ein vollständiges Kriegsverbrechen darstellt und auf einen systematischen Ansatz bei der Ausübung von Gewalt hinweist.
Die Widerstandsgruppen erklärten außerdem, dass diese Eskalation der Angriffe darauf abzielt die Bemühungen zur Stabilisierung eines Waffenstillstands zu untergraben und dass das Schweigen der internationalen Gemeinschaft sowie Unfähigkeit der Vermittler das fortgesetzte Versagen bei der Eindämmung dieser Situation widerspiegeln.
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