IQNA

0:00 - June 14, 2019
Nachrichten-ID: 3001328
Teheran(ParsToday) - Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution hat heute Morgen den japanischen Ministerpräsidenten, Shinzo Abe, zu einem Meinungsaustausch empfangen.

Dabei unterstrich Ayatollah Khamenei, die Islamische Republik Iran traut den USA überhaupt nicht und die bittere Erfahrung mit den USA im Zusammenhang mit den Atomverhandlungen werde keinesfalls wiederholt, denn keine freie und vernünftige Nation werde Verhandlungen unter Druck akzeptieren.

Das geehrte Revolutionsoberhaupt sagte dann an die Adresse des japanischen Ministerpräsidenten: Wir haben keinen Zweifel an Ihrem guten Willen und an Ihrer Ernsthaftigkeit, aber über das, was Sie vom amerikanischen Präsidenten zitierten, " sage ich: Ich betrachte Trump nicht als Person, die es verdient, mit ihr Botschaften auszutauschen. Ich habe keine Antwort für ihn und werde ihm nicht antworten", unterstrich der geehrte Ayatollah Khamenei heute beim Treffen mit Shinzo Abe, der sich in Teheran um Vermittlung im Konflikt mit den USA bemüht.

Revolutionsoberhaupt wies dann auf eine Äußerung des japanischen Ministerpräsidenten, wonach Trump ihm, Abe, gesagt hat, dass die USA keinen Regimechange im Iran beabsichtigen, hin und unterstrich: Unser Problem mit den USA ist nicht der Regimechange, denn wenn sie eine solche Absicht auch haben, werden sie sie nicht umsetzen können, so wie sich auch die früheren US-Präsidenten in den vergangenen 40 Jahren vergeblich um einen Regimechange im Iran bemüht haben.

Der geehrte Revolutionsführer wies dann auf einen weiteren Teil der Äußerung des japanischen Regierungschefs, hinsichtlich der Entschlossenheit der USA zur Verhinderung der Entwicklung von Atombombe durch den Iran hin und sagte: Wir sind gegen Atombombe und ich habe eine Fatwa über Verbot der Entwicklung von Atombombe ausgegeben. Sie sollten aber es wissen, wenn wir eine Atombombe entwickeln wollten, hätten die USA dagegen nichts tun können, und die "Nicht-Erlaubnis" der USA hätte für uns keinerlei Hindernis verursacht.

Über den Verhandlungsprozess mit den USA im Rahmen der Atomgespräche sagte das geehrte Revolutionsoberhaupt: Nach der Unterzeichnung des Atomabkommens war es Barack Obama selbst, der als erster den Deal verletzte, der auch zuvor Verhandlungen mit dem Iran gewünscht und dazu auch Vermittler entsandt hatte.

Ayatollah Khamenei äußerte sich auch zu einem weiteren Punkt aus der Rede des japanischen Ministerpräsidenten, wonach Trump gesagt hat, "Verhandlung mit den USA wird dem Iran Fortschritt bringen" und unterstrich: "Wir werden Fortschritte mit dem Gottes Hilfe, ohne Verhandlungen mit den USA, und trotz der bestehenden Sanktionen erzielen.

Das geehrte Oberhaupt der Islamischen Revolution begrüßte ferner den Vorschlag des japanischen Regierungschefs über den Ausbau der Beziehungen mit der Islamischen Republik Iran und erklärte: Japan ist ein wichtiges Land in Asien, und wenn das Land am Ausbau der Beziehungen mit dem Iran interessiert ist, dann soll es seinen entschlossenen Willen zeigen, wie es auch zuvor einige wichtige Länder bekundet haben.

Shinzo Abe wies bei diesem treffen auf seine Gespräche in Teheran hin und äußerte die Hoffnung, dass diese Gespräche Voraussetzung für den zunehmenden Ausbau der Zusammenarbeit schaffen.

Abe hält sich zu einem dreitägigen Besuch im Iran auf.

 

http://parstoday.com/de/news/iran-i47688-revolutionsoberhaupt_lehnt_verhandlungen_mit_den_usa_ab

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