IQNA

Tausende Besucher für Festival der islamischen Kunst in Houston erwartet

23:41 - November 23, 2022
Nachrichten-ID: 3007277
TEHERAN (IQNA) – Für nächsten Monat ist ein Festival für islamsiche Kunst in Houston, im US-Staat Texas, geplant.

Die Gesellschaft für islamische Kunst, die jetzt ihr neuntes Jahr feiert, erwartet 6000 Besucher für das alljährliche Festival für islamische Kunst.

Die eintrittsfreie Veranstaltung geht vom 10. bis 11. Dezember und findet in der Al-Salam-Moschee in Spring statt.

Auf diesem familienfreundlichen Festival werden über fünfzig Künstler vertreten sein, Malvorführungen, Kunstdarstellungen, Hennatatoos, Aktivitäten für Kinder, Imbissgelgenheiten und Vieles mehr. Den Gästen werden auch geführte Touren durch die Moschee zur Verfügung stehen.

Mit einem Rückblick auf die Anfangszeit des Festivals konnte sich der Urheber des Festivals, Khawaja Azimuddin, nicht vorstellen, dass das Festival jemals so groß werden würde.

Azimuddin ist der Begründer der Gesellschaft für islamische Kunst, die dieses Ereignis veranstaltet. Zuerst hatte er als Künstler angefangen.

2014 war in der Moschee in Houston ein Wandgemälde Azimuddins installiert worden. Kurz darauf hatte er sich dafür entschlossen, eine kleine Schau mit einer handvoll Künstlern in der Hoffnung zu kreieren, die Gemeinde zusammenzubringen und gemeinsam eine schöne Zeit zu haben. Nach Azimuddin war dieses Treffen sofort ein Erfolg gewesen.

Azimuddin setzte die Veranstaltung jedes Jahr fort, und er sah jedes Jahr mehr und mehr Leute.

2019 hatte das Festival für islamische Kunst eine Rekordzahl an Besuchern verzeichnet- etwas mehr als 5000 Leute- aber wegen COVID-19 hatte es Veränderungen gegenübergestanden. Anstatt die Veranstaltung ausfallen zu lassen, sagte Azimuddin, hatte er sie virtuell veranstaltet.

Während der Pandemie hatte das Festival für islamische Kunst 22000 Online-Besucher verzeichnet. Das Online-Festival bot auch Kunstklassen, Workshops und Aktivitäten für Kinder an. Nachdem die Veranstaltung 2021 wieder in Person aufgenommen worden, aber aufgrund der sozialen Distanz eingeschränkt war, sah sie, so sagte Azimuddin, immerhin über 5000 Leute.

Azimuddin ist mit dem kontinuierlichen Erfolg des Festivals und den engagierten Leuten, welche die Veranstaltung Wirklichkeit machen lassen, zufrieden .

Er sagte: „Ich freue mich extrem, aber nicht nur für mich selbst, sondern auch für die gesamte Gruppe engagierter freiwilliger Helfer, Ausschussmitglieder und unsere ganzen Mitarbeiter. Wir sind eine voluntäre Organisation, und wir sind sehr stolz darauf, dass dies etwas ist, dass wir in der Lage waren, durch dick und dünn, durch COVID hindurch durchgehalten hatten, und wir haben nicht nur das größte Festival für islamische Kunst in Amerika, sondern auch das älteste. Daher denke ich, dass wir in Houston etwas getan haben, dass sonst nirgendwo in Amerika gibt.“

Azimuddin sagte, dass der Hauptzweck des Festivals sei, Leute aus allen sozialen Schichten zusammenzubringen und zwischen den Gemeinschaften Brücken zu bauen. Er sagte, die der Kunstszenen von Houston mit ihrer Vielfalt geholfen und mehr Leute zusammengebracht hätten.

Mona Raja, eine Künstlerin, die sich auf Schmuckdesign und Tezhip (Taz’hib oder Illumination) spezialisiert hat, ist seit der Gründung des Festivals für islamische Kunst voluntär dabei und sagt, dass sich die islamische Kunstszene in Houston sich wirklich entwickelt habe. Sie sagte, es gäbe da viele Leute aus allen möglichen sozialen Schichten und es sei die Vielfalt, welche die islamische Kunstszene in Houston so erstaunlich mache.

Raja sagte: „Zuerst fing alles sehr bescheiden mit vier Leuten, die zusammenkamen und dies hier schufen, an, und jetzt hat es die nationale Ebene erreicht und einige der Wettbewerbe, an denen sie teilnehmen, sind auf internationaler Ebene. Ich bin extrem froh darüber, dass ich diese Plattform habe, um meine Kunst auszustellen, und ich freue mich schon extrem auf das neue Jahr und das neue Festival im Dezember.“

Quelle: houstonchronicle.com

 

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