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Ansarullah: Entweihung des Korans ist klarer Verstoß gegen den Islam

23:10 - August 29, 2025
Nachrichten-ID: 3013433
IQNA- Das politische Büro der jemenitischen Ansarullah-Bewegung verurteilte in einer Erklärung die Schändung des Korans durch die US-zionistische Kandidatin bei den US-Kongresswahlen scharf und bezeichnete dies als klaren Angriff auf den Islam, der muslimische Gefühle aufwiegelt und eine Schändung religiöser Heiligtümer darstellt.

IQNA:  In der Erklärung des politischen Büros der jemenitischen Ansarullah-Bewegung heißt es, dass das Verbrechen der Beleidigung des Heiligen Korans mit der direkten Unterstützung und Ermutigung der US-Regierung begangen wurde, einer Regierung, die vollständig im Dienste des Zionismus steht und auf dessen Befehl handelt. (Quelle: Al-Masirah-Netzwerk)

Ansarullah fügte hinzu: Während USA und der Westen das, was sie Antisemitismus nennen mit äußerster Härte kriminalisieren, zeigen sie keine Reaktion auf Islamophobie und Beleidigungen der Heiligkeit der Muslime. Diese Tatsache beweist, dass die Behauptungen des Westens über Freiheit und Menschenrechte nichts weiter als Lügen sind.

Das politische Büro von Ansarullah betonte, dass gleichzeitig mit dieser Beleidigung amerikanische und westliche Politiker die Völkermordverbrechen des zionistischen Regimes an Kindern und Frauen im Gazastreifen unterstützen und jede friedliche Bewegung zur Verurteilung dieser Massaker unterdrücken.

In der Erklärung wurden die USA und die westlichen Länder aufgefordert ihre Feindseligkeit gegenüber den Lehren Gottes und dem Heiligen Koran als Buch des Himmels, das der Welt Licht, Recht-Leitung und Barmherzigkeit bringt, zu beenden. Die islamische Gemeinschaft wurde außerdem aufgefordert ernsthaft und verantwortungsvoll gegen solche gefährlichen Verbrechen und Angriffe auf heilige Stätten vorzugehen.

Die Ansar-Allah-Bewegung warnte schließlich, dass die Wiederholung dieser Beleidigungen in westlichen Ländern eine direkte Folge der Schwäche und Versagens der islamischen Nation ist ihre Religion und ihre heiligen Dinge zu verteidigen.

Die Erklärung wurde abgegeben nachdem Valentina Gomez, eine republikanische Kandidatin für den US-Kongress aus Texas im sozialen Netzwerk X (ehemals Twitter) ein hasserfülltes Video von sich postete in dem sie den Koran verbrannte.

Das Vorgehen dieser rechtsextremen US-Politikersin stieß bei politischen Oberhauötern, religiösen Gruppen und Nutzern sozialer Medien auf scharfe Kritik und verstärkte die Besorgnis über die Verbreitung von Hassreden und religiöser Bigotterie im Vorfeld der US-Kongress-Zwischenwahlen 2026.

 

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