IQNA: Der iranische Botschafter in Moskau Kazem Jalali drückte bei diesem Treffen seine Wertschätzung für die separaten Botschaften anlässlich der Beileidsbekundung zum Märtyrertod des Märtyrer-Führers der Islamischen Revolution und zur Gratulation zur Wahl des neuen Oberhaupts durch des Patriarchen von Russlandesendet und überreichte Patriarch Kirill die Botschaft des Oberhaupts der Islamischen Republik Irans Ayatollah Sayyid Mojtaba Khamenei als Antwort auf diese Botschaften. (Quelle: Al-Alam)

Der Patriarch von Russland erklärte ebenfalls, dass er sich für die wertvolle Botschaft des Oberhaupts der Islamischen Republik Irans Ayatollah Sayyid Mojtaba Khamenei bedankt: Im Schatten der engen Beziehungen zwischen den beiden Ländern gibt es eine gute Gelegenheit zum Meinungsaustausch über bilaterale Beziehungen.
Patriarch Kirill fügte unter Ausdruck seines tiefen Mitgefühls angesichts der Tötungen und des Leidens der Menschen in verschiedenen Regionen der Welt, einschließlich der Konfrontation des iranischen Volkes mit Feinden, hinzu: Ich bete für Herstellung von Frieden und Sicherheit in der Region, insbesondere für das Wohlergehen der iranischen Bevölkerung, die Standhaftigkeit und Widerstand leistet.
Er verwies auf die Dialoge der orthodoxen Kirche mit den islamischen Religionen Irans und Aktivitäten der gemeinsamen Kommission der beiden Länder, betonte die Fortsetzung dieser Dialoge und sagte: Die Christen Russlands haben heute gute Beziehungen zur islamischen Gemeinschaft Irans.
Der Patriarch von Russland betonte: Die orthodoxe Kirche und die Muslime Irans haben in verschiedenen Themen wie moralischen Fragen, Rolle der Religion im täglichen Leben, Beziehungen und Familienangelegenheiten ähnliche und gemeinsame Standpunkte.
Er drückte ferner sein Bedauern darüber aus, dass Moral und Fundament der Familie in einigen Ländern der Welt geschwächt werden und betonte die Wichtigkeit der Stärkung der religiösen, akademischen und wissenschaftlichen Zusammenarbeit zwischen dem Iran und Russland.
Patriarch Kirill verwies im Anschluss auf Entsendung einer Delegation der russischen orthodoxen Kirche zur Teilnahme an den Abschieds- und Trauerfeierlichkeiten für das Märtyrer-Oberhaupt der Revolution Ayatollah Sayyid Ali Khamenei und sagte: Die Mitglieder dieser Delegation legten einen Bericht über ihre Reise vor, der von einem herzlichen Empfang zeugt, nicht nur seitens der Behörden sondern auch seitens der einfachen Bürger Irans.
Er fügte hinzu: Dies ist ein Zeichen für die Nähe zwischen dem Iran und Russland sowie für die Nähe zwischen den Anhängern des Islam und des Christentums.
Der iranische Botschafter in Moskau drückte in seinen Worten während dieses Treffens seine Wertschätzung für Anteilnahme der Regierung und des Volkes sowie der orthodoxen Kirche Russlands an der Regierung und dem Volk des Irans nach dem verbrecherischen Angriff der USA und des zionistischen Regimes auf unser Land und dem Märtyrertod des Märtyrer-Oberhaupts der Islamischen Revolution sowie einer Gruppe von Kommandanten und einfachen Bürgern aus.
Jalali fügte hinzu: Hochrangige Delegationen im Namen des Präsidenten Russlands sowie Muslime und Christen dieses Landes nahmen an den Abschieds- und Trauerfeierlichkeiten des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution teil, was besondere Würde zeigt.
Er äußerte sein Bedauern darüber, dass zwei jüngste militärische Angriffe auf den Iran mitten in laufende Verhandlungen stattfanden und dass in der heutigen Welt moralische und menschliche Maßstäbe leicht mit Füßen getreten werden.
Der iranische Botschafter in Moskau sagte: Sie dachten, dass sie unser Land an sich reißen würden indem sie das Oberhaupt und eine Gruppe unserer Militärkommandanten zu Märtyrern machen, aber man kann sagen, dass der Iran nach diesen Ereignissen wieder zum Leben erwachte und diese Realität manifestierte sich in den prächtigen Abschieds- und Trauerfeierlichkeiten des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution.
Er betonte weiter: Die Islamische Republik Iran steht heute auf Grundlage ihrer moralischen, menschlichen und islamischen Maßstäbe gegen die Aggression.
Jalali sagte in einem anderen Teil seiner Rede, dass Ausbreitung der Spiritualität in der Welt unseren Schwerpunkt der Solidarität bildet: Die Spiritualität des Islam und Authentizität des orthodoxen Christentums sind zwei starke Festungen gegen den Sturm des moralischen Relativismus und Wahrheitssuche-Verweigerung in der Welt.
Er lobte die Positionen des Patriarchen von Russland bei Verteidigung der Privatsphäre der Familie und fügte hinzu: Der Iran und Russland haben gemeinsame Standpunkte im Hinblick auf Verteidigung des Fundaments der Familie, der erhabenen Werte der Gesellschaft und Verwirklichung von Frieden und Gerechtigkeit.
Der iranische Botschafter in Russland erklärte im Anschluss, dass Durchführung von 12 Runden des Islam-Orthodox-Christen-Dialogs in Interaktionen der religiösen Institutionen der beiden Länder konstruktive Ergebnisse erzielte und erklärte Bereitschaft Teherans die dreizehnte Runde dieser Dialoge auszurichten.
Bei diesem Treffen, an dem auch Hujjat al-Islam wal-Muslimin Mehdi Bakhtavar sowie der Kulturberater der Islamischen Republik Iran Abdolreza Rashed und die stellvertretende Kulturberaterin der Botschaft unseres Landes Zahra Rashidbeigi teilnahmen, betonten die Parteien die Durchführung von Koordinierungen für Abhaltung der dreizehnten Runde des Islam-Orthodox-Christen-Dialogs in Teheran.
In diesem Treffen wurden die Abteilung für internationale Beziehungen der russischen orthodoxen Kirche und das iranische Kulturbüro in Moskau im Namen der Organisation für Kultur und Islamische Kommunikation beauftragt, die Vorbereitungen für das nächste Treffen in Teheran zu treffen.
Am Ende dieses Treffens schenkte der Botschafter der Islamischen Republik Iran in Russland dem Patriarchen von Russland die persische Übersetzung des Buches „Freiheit und Verantwortungsgefühl“, das zuvor vom Patriarchen Kirill in russischer Sprache veröffentlicht worden war.
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