IQNA

10:19 - September 20, 2018
Nachrichten-ID: 3000130
Am 8. Tag von Muharram gedachten die Kondolenzgeleitzüge Karbalas dem Martyrium von Al-Qassem in Zeremonien und Traditionen, die sie seit Jahrhunderten praktizieren.

Am 8. Tag von Muharram gedachten die Kondolenzgeleitzüge Karbalas dem Martyrium von Al-Qassem in Zeremonien und Traditionen, die sie seit Jahrhunderten praktizieren.

Die Geleitzüge starteten wie gewohnt in den Straßen, die zur Stätte von Abu Fadl al Abbas (Friede sei mit ihm) führen. Nach dem Besuch der Heiligen Abbasitischen Stätte gehen sie über den Weg zwischen den beiden Heiligtümern in Richtung Grabstätte von Imam Hussein (Friede sei mit ihm), wo eine Trauersitzung stattfindet.

Während ihres Marsches gedenken die Teilnehmer durch Parolen Al-Qassems, der sich für seinen Onkel und Führer Imam Hussein (Friede sei mit ihm) opferte und mutig den Feinden stellte und das trotz seines jungen Alters.

Einige teilnehmenden Geleitzüge, die in die Heilige Husseinitische und Abbasitische Stätte eintraten, wurden von Kindern begleitet, die in Grün oder in anderen Farben gekleidet waren. Einige andere Geleitzüge kamen mit einem jungen Mann auf einem Pferd oder zu Fuß, der folgende bekannte Worte aufsagte: „Wer mich verkennt, ich bin der Sohn Al-Hassans. Ich bin der Enkel des Propheten, des Auserwählten, des Vertrauten.“

Erwähnenswert ist, dass der 8. Muharram nicht der Todestag von Al-Qassem ist, denn bekannt ist, dass er und die Familie und Gefährten Imam Husseins (Friede sei mit ihm) am 10. Muharram ihr Martyrium fanden. Die Bewohner Karbalas nutzen diese Tag jedoch, genauso wie alle anderen Städte und Länder, um an Al-Qassem zu erinnern. Die Traditionen und Zeremonien in Karbala unterscheiden sich jedoch von denen anderen Länder; sie werden seit vielen Jahren praktiziert und von Generation zu Generation weitergegeben.

 

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