IQNA

23:07 - September 26, 2018
Nachrichten-ID: 3000168
Am vergangenen Dienstag haben 30 Familien die von Terroristen kontrollierte syrische Provinz Idlib über den humanitären Korridor Abu al-Duhur verlassen können.

Wie ein Sputnik-Korrespondent, der neben dem Militär die Zivilisten begrüßt hatte, vom Ort des Geschehens berichtete, seien sie froh, nun in Sicherheit zu sein.

Dutzende weitere Familien haben über den Korridor nicht hinausgehen können, weil die Extremisten Männer im Alter zwischen 15 und 45 Jahren unmittelbar vor dem Blockposten festgehalten hätten, wie Augenzeugen berichteten.

Die Männer seien gewaltsam zu den Arbeiten zum Bau von Tunnels und Verteidigungsstellungen geschickt worden.

Außerdem hätten die Terroristen jenen Leuten, die sich dem Korridor genähert haben, Autos, Wertsachen und Geld weggenommen.

Des Weiteren berichtete der Korrespondent, dass die russische Militärpolizei neben ihren syrischen Kollegen für die Sicherheit des humanitären Korridors sorge.

Russische Militärs versorgten die Zivilisten mit Arzneimitteln, Gegenständen des täglichen Bedarfs und Lebensmitteln. Zudem könnten diese Menschen medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.

Der humanitäre Korridor Abu al-Duhur im Südosten der Provinz Idlib nahm am Dienstag seine Arbeit wieder auf. Er hätte schon am Montag funktionieren sollen. Doch wegen des Beschusses durch Terroristen musste seine Eröffnung um einen Tag verschoben werden. Nun verlassen Zivilisten die von Terroristen kontrollierten Gebiete.

 

https://de.sputniknews.com/panorama/20180926322443160-idlib-korridor-zivilisten/

Stichworte: IQNA ، Idlib ، Extremisten ، Terroristen
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