IQNA

20:11 - June 29, 2019
Nachrichten-ID: 3001388
IQNA- Das Ärzteteam, das den inhaftierten Scheich Ibrahim Zakzaky, das geehrte Oberhaupt der Schiiten in Nigeria, untersucht hat, hat sich über seinen Gesundheitszustand besorgt geäußert und bekanntgegeben: "Es wäre möglich, dass er sterben würde, falls er nicht sofort freigelassen und behandelt würde.

Der seit vier Jahren inhaftierte nigerianische islamische Gelehrte Scheich Ibrahim Zakzaky soll nach Angaben von Ärzten vergiftet worden sein, wie IQNA aus Südafrika berichtet.

Ein vom International Healthcare Research Center (IHRC) nach Nigeria entsandtes Ärzteteam erklärte, Scheich Zakzaky benötige dringend medizinische Versorgung.

In seinem Blut habe man viel Blei und Cadmium entdeckt. Diese hohe Menge an Blei und Cadmium im Blut sei laut Ärzten sehr gefährlich und tödlich. Die Ärzte forderten, er müsse sofort freigelassen und behandelt werden.

Wenn die nigerianische Regierung die sofortige Freilassung von Scheich Zaksaki zur Operation und Behandlung nicht akzeptieren würde, wäre es möglicht, dass er den Märtyrertod finden würde.

In diesem Fall würde es in der direkten Verantwortung der Regierung liegen.

 

Es sei anzumerken, dass am 12. und 13. Dezember 2015 die Armee in Zaria im Bundesstaat Kaduna mehr als 1000 schiitische Muslime insbesondere die Mitglieder der schiitischen Gruppe Islamische Bewegung von Nigeria (Islamic Movement in Nigeria) tötete. Ihr Anführer, Scheich Ibrahim Zakzaky, wurde in seinem Haus festgenommen. Er befand sich immer noch in Haft ohne Kontakt zur Außenwelt. Hunderte weitere Personen wurden ebenfalls inhaftiert.

Am 25. Juli 2014 hatte auch in Zaria, der Geburtsstadt von Ibrahim Zakzaky, eine Demonstration zum Quds-Tag stattgefunden. Die nigerianische Armee eröffnete das Feuer auf unbewaffnete Demonstranten, wobei mindestens 35 Anhänger von Ibrahim Zakzaky ermordet worden sind.

 

http://iqna.ir/fa/news/3822993

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