IQNA

Sunnitischer Geistlicher:
7:23 - September 29, 2019
Nachrichten-ID: 3001744
IQNA - Ein in Großbritannien ansässiger sunnitischer Geistlicher betonte: „Die Menschenrechte sind keine Errungenschaft der modernen westlichen Zivilisation, sondern der geehrte Prophet des Islams (der Segen Gottes sei auf ihm und Friede seinem Hause) und die Ahl-ul-Bait (Friede sei mit ihnen) sind die eigentlichen Begründer der Menschenrechte.“

Wie IQNA unter Berufung auf das Nahrichtenportal „Imam Hussain“ berichtet, habe Scheich Mohammed Omar bin Ramadan, ein Mitglied des Muslimischen Rates in London, der an der Großveranstaltung „Tarateel Sajjadiya“ (sajjaditische Hymnen) in Karbala teilgenommen habe, in seiner Rede betont: „Der Grundgedanke und die Prinzipien der Menschenrechte und Sozialen Gerechtigkeit sind keine Errungenschaften der modernen westlichen Zivilisation, sondern der Prophet (s.) und die Ahl-ul-Bait (a.) sind als die Wegbereiter und Begründer der Idee der Menschenrechte anzusehen.“

Scheich Ramadan habe erklärt: „Der geehrte Propheten des Islams (s.) hat sich zu Beginn seiner Prophetie in Mekka zahlreichen schwierigen Problemen und Herausforderungen gegenübergesehen, als er sittliche Verderbnis und unwürdige Verhaltensweisen bekämpfen wollte. Trotz allem ist es ihm gelungen, die Botschaft der neuen Religion auf der ganzen arabischen Halbinsel zu verbreiten.“

Er habe hinzugefügt: „Die Bemühungen des geehrten Propheten (s.) und der Ahl-ul-Bait (a.) haben die Welt verändert und diese Behauptung wird durch die Abhandlung über die Rechte von Imam Sajjad (a.) begründet, die das älteste detailliert verfasste Gesetzbuch ist und 50 Rechte enthält.“

Der sunnitische Geistliche habe weiter gesagt: „In der modernen Welt herrscht die falsche Vorstellung, dass Menschenrechte und Soziale Gerechtigkeit eng mit der westlichen Zivilisation verbunden sind. Das kommt davon, dass sich manche Menschen in der Geschichte nicht gut auskennen und andere es für eine Schande halten, zu gestehen, dass der Islam der eigentliche Begründer der sozialen Gerechtigkeit und der Menschenrechte in der Welt ist.“

Er habe dann auf die britische Menschenrechtscharta „Magna Carta“, die ursprünglich im Jahr 1215 n. Chr. in lateinischer Sprache herausgegeben worden sei, und die Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika, in der Personen afroamerikanischer Abstammung die Menschenrechte verweigert worden seien, aufmerksam gemacht und und ihre Wirksamkeit in Bezug auf den Schutz der Menschenrechte bezweifelt.

Der in Großbritannien ansässige sunnitische Gelehrte habe erklärt, dass Muslime in den USA bemüht seien, die Religion des Islam in die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte aufzunehmen. „Jede unabhängige Universität, an der die Abhandlung über Rechte von Imam Sajjad (a.) gelehrt wird, kann die besten Ergebnisse in Bezug auf die Einhaltung der grundlegenden Prinzipien der Menschenrechte erreichen.“, so er weiter.

Dieser Mitglied des Londoner Rates habe am Ende seiner Rede auf die tragischen Ereignisse in Karbala vor 1400 Jahren verwiesen und erklärt: „Dieses Ereignis, bei dem Imam Hussein (a.) und andere Nachkommen des geehrten Propheten des Islams (s.) auf grausame Weise von den Regierungstruppen Yazids zu Märtyrern wurden, ist die schlimmste Katastrophe der Menschheitsgeschichte.“

Es sei anzumerken, dass die Veranstaltung „Tarateel Sajjadiya“ unter dem Motto „Soziale Gerechtigkeit in der Abhandlung über Rechte von Imam Ali ibn Hussein al-Sajjad (a.)“ am Montag, 23. September 2019, anlässlich des Jahrestages des Martyriums von Imam Sajjad (a.) im Heiligtum Imam Husseins (a.) in Karbala begonnen habe.

An dieser Großversammlung hätten mehrere Menschen verschiedener Ethnien, Religionen und Glaubensrichtungen aus Großbritannien, Frankreich, Finnland, Deutschland, Irland, dem Iran, Georgien, Indien, Malaysia, der Türkei, Marokko, Libyen, Tunesien, Algerien und dem Libanon teilgenommen.

 

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