IQNA

14:20 - October 09, 2019
Nachrichten-ID: 3001782
IQNA - Einige christliche Studierende der philippinischen Hochschule für Orientalische Religionen schickten Dankesbriefe an die Kulturabteilung der Botschaft der islamischen Republik Iran in Manila und bedankten sich für die Planung und Durchführung der Veranstaltung „Maria im Koran“ an dieser Hochschule.

Dem IQNA-Bericht zufolge organisierte die Kulturabteilung der Botschaft der islamischen Republik Iran in Manila am 16. September 2019 eine Veranstaltung an der Hochschule für Orientalische Religionen in den Philippinen, die von der philippinischen Fokolar-Bewegung gegründet wurde. Die Veranstaltung fand unter dem Titel „Maria im Koran“ statt und befasste sich mit den Gemeinsamkeiten von Islam und Christentum.

Die Veranstaltung wurde auf Einladung der Fokolar-Bewebung auf den Philippinen abgehalten, die vom Papst, dem Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche gefördert wird. Im Rahmen der Veranstaltung fand auch ein Workshop für persische Kalligraphie statt.

Knapp 50 Studierende aus verschiedenen asiatischen Ländern sowie hochrangige Mitglieder der Fokolar-Bewegung nahmen an der vierstündigen Veranstaltung teil.

Zu Beginn der Veranstaltung wurden den teilnehmenden Studierenden ein Kurzfilm über den Iran und daraufin einige Ausschnitte aus dem iranischen Film „Heilige Maria“ gezeigt, der viel Aufmerksamkeit bekam.

Im Folgenden können Sie einige Dankesbriefe lesen, die die Studierende der philippinischen Hochschule für Orientalische Religionen aus Brasilien und verschiedenen asiatischen Ländern an die Kulturabteilung der Botschaft der islamischen Republik Iran in Manila schickten:

„Wir wollten Ihnen nochmals dafür danken, dass Sie am Montag, 16. September, die Hochschule für Orientalische Religionen in Tagai Tai besucht und einen wunderbaren und ausgezeichneten Kalligraphie-Workshop veranstaltet haben. Wir danken Ihnen auch dafür, dass Sie uns die Koranverse, die sich mit Maria befassen, vorgestellt und erklärt haben. Der Bericht über den Iran und die Kalligraphie hat mir geholfen, Ihre Kultur besser zu verstehen. Der Film und die Ausstellung über Maria im Koran haben gezeigt, dass unserer Religionen (Islam und Christentum) eine wunderbare und außergewöhnliche Gemeinsamkeit haben. Das ist ein Anlass zum Feiern. Wir sollten weitere Nachforschungen darüber anstellen, damit sich Muslime und Christen näher kommen können. Ich persönlich habe die Zeit, die wir zusammen verbracht und in der wir uns über unsere Gedanken zum Leben und Glauben ausgetauscht haben, sehr genossen. Vielen Dank für Ihre Freundschaft und Ihr Engagement.“ (Robert aus Brasilien)

„In Indonesien, wo ich herkomme, habe ich Schiiten und Sunniten sehr oft zusammen gesehen. Ich freue mich sehr, dass ich heute neue Dinge gehört und gelernt habe. Ich denke nämlich, dass uns der Dialog eine ausgewogene Sicht der Dinge bietet.“ (Pardoman aus Madan, Indonesien)

„Es war meine erste Erfahrung mit Muslimen. Wenn ich mich auf Medien und auf das, was ich vom Islam in den Medien gehört habe, verlassen hätte, dann müsste ich heute ein bisschen Angst haben. Aber heute bin ich zu einem neuen Verständnis vom Islam gelangt und jetzt weiß ich, wie wichtig es ist, eine offenere und dialogischere Atmosphäre zu entwickeln.“ (Peter aus Vietnam)

„Wenn wir mit den Angehörigen anderer Religionen und Glaubensrichtungen persönlich in Kontakt kommen, können wir zu neuen Dialogerfahrungen gelangen und die vorhandenen Barrieren, nämlich unsere Vorurteile überwinden.“ (Wu aus Thailand)

 

https://iqna.ir/fa/news/3848093

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