IQNA

22:59 - February 07, 2020
Nachrichten-ID: 3002215
IQNA- Der Oberste Gerichtshof von Kaduna in Nigeria hat den Prozess gegen Scheich Zakzaky, das geehrte Oberhaupt der Islamischen Bewegung Nigerias, und seine Frau auf Ende des Monats verschoben. Zur Begründung verwies der Richter auf ihren schlechten Gesundheitszustand.

Der Prozess gegen Scheich Zakzaky, das geehrte Oberhaupt der Islamischen Bewegung Nigerias, und seine Frau sei auf den 24. und 25. Februar vertagt worden, wie IQNA unter Berufung auf die Webseite der Islamischen Menschenrechtskommission (IHRC)  berichtet.

Der Prozess gegen Scheich Zakzaky habe am gestrigen Donnerstag im nigerianischen Bundesstaat Kaduna stattgefunden. Aber Scheich Zakzaky und seine Frau konnten wegen des schlechten Gesundheitszustandes nicht am Prozess teilnehmen. Daher sei der Prozess auf Ende des Monats verschoben worden.

Femi Falana, der Anwalt von Scheich Zakzaky habe das Gericht aufgefordert, den Prozess wegen des schlechten Gesundheitszustandes zu verschieben. Der Richter habe diesem Antrag zugestimmt.

 

Es ist anzumerken, dass Scheich Ibrahim Zakzaky und seine Ehefrau im Jahr 2015 vom nigerianischen Regime illegalerweise inhaftiert wurden und sich noch immer im Gefängnis befinden. Trotz einer Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Nigerias über die Haftentlassung von Scheikh Zakzaky hat sich das nigerianische Regime bislang geweigert, ihn und seine Ehefrau freizulassen.

Zudem hat sich auch der Gesundheitszustand des inhaftierten Scheikh Zakzaky wegen erhöhter Bleikonzentration im Blut und zu schweren körperlichen Verletzungen, die durch Folter verursacht worden sind, sowie aufgrund fehlender medizinischer Behandlung so verschlimmert, dass eine ernsthafte Gefahr für seine Gesundheit und sein Leben vorliegt.

 

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