IQNA

Griechischer Bischof:
11:45 - July 28, 2020
Nachrichten-ID: 3002890
Teheran (IQNA) - Der Bischof von Lefkada in Griechenland betonte bei einem Treffen mit dem Kulturberater der iranischen Botschaft in Athen, dass die Interaktion und der Dialog zwischen Muslimen und orthodoxen Christen ein Zeichen dafür sei, dass Iraner und Griechen über ein hohes Maß an Wissen und wechselseitigem Verständnis verfügen würden. Dann sagte er: „Der Koran ist ein Buch, das sich für die Brüderlichkeit und das friedliche Zusammenleben der Völker ausspricht.“

Laut der Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Organisation für Islamische Kultur und Beziehungen hat sich Ali Mohammad Helmi, der Kulturberater der iranischen Botschaft in Athen, während seines offiziellen Besuchs in Lefkada, der auf Einladung des Bürgermeisters dieser griechischen Stadt stattfand, mit dem derzeitigen Bischof von Lefkada, Athanasius Kosmas, zu einem Meinungsaustausch getroffen und über Interaktion zwischen den Angehörigen der zwei Religionen Islam und Christentum diskutiert.

Im Rahmen dieses Gesprächs betonte Athanasius Kosmas, dass die Interaktion und der Dialog zwischen Muslimen und orthodoxen Christen als ein Zeichen dafür sei, dass Iraner und Griechen über ein hohes Maß an Wissen und wechselseitigem Verständnis sowie über Gemeinsamkeiten in Form historischer Erfahrungen verfügen und dass freundschaftliche Beziehungen zwischen beiden Staaten herrschen würden.

Er kündigte zudem die Bereitschaft der orthodoxen Kirche zum Dialog mit anderen Religionen, insbesondere dem Islam, an und fügte hinzu: „Der Koran ist ein Buch, das sich für die Liebe, die Brüderlichkeit und das friedliche Zusammenleben der Völker ausspricht. Ich habe den Koran gelesen. Gerechtigkeit ist einer der wichtigsten Punkte, die in diesem Buch behandelt werden. Der Koran ist auch für uns ein respektables Buch, weil es das heilige Buch von Milliarden Menschen auf der Erde ist.“

„Wir haben immer nach Gerechtigkeit und Freiheit für alle Völker der Welt gestrebt und respektieren die Rechte der Angehörigen anderer Religionen“, sagte Athanasius Kosmas weiter.

 

Konstruktive Beziehungen zu den Führern und Anhängern anderer Religionen

Der Kulturberater der iranischen Botschaft in Athen verwies ebenfalls auf die ernsthaften Bemühungen der zuständigen Behörden der Islamischen Republik Iran, insbesondere des geehrten Oberhauptes der Islamischen Revolution, um den Aufbau konstruktiver Beziehungen zu den Führern und Anhängern anderer Religionen der Welt, insbesondere Christen, und erklärte: „Nach dem Sieg der Islamischen Revolution in Iran strebte man an, mit den Führern und wichtigsten intellektuellen Vertretern der beiden anderen abrahamitischen Religionen, insbesondere Christentum, interreligiöse Dialoge zu führen, und bis jetzt haben mehrere interreligiöse Gesprächsrunden mit den orthodoxen und katholischen Christen stattgefunden.“

Er fuhr fort: „Diese Gespräche werden zu dem Zweck geführt, dass man einander besser kennenlernt, dass die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Glaubenden verschiedener Religionen gestärkt und moralische bzw. göttliche Werte gefördert werden. Dazu gehört die Durchführung grundlegender Gespräche mit den Geistlichen der griechisch-orthodoxen Kirche in Griechenland, woran sowohl der Iran als auch Griechenland interessiert sind.“

Am Ende des Treffens erhielt Bischof Athanasius Kosmas zum Andenken an dieses Treffen das Buch „Der Iran - Die Wiege des Zusammenlebens der Religionen“ von dem Kulturberater der iranischen Botschaft in Athen als Geschenk überreicht.

 

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