IQNA

14:02 - September 03, 2020
Nachrichten-ID: 3003054
Im Interview mit khamenei.ir enthüllt Schahid Qassem Soleimani kurz vor seinem Martyrium spannende Einzelheiten des 33-Tage-Krieges des zionistisches Regimes gegen den Widerstand im Libanon...übersetzt von Offenkundiges.de

Übersetzt von Offenkundiges.de

Wenige Monate vor seinem Martyrium wurde General Qassem Soleimani zum 33-Tage-Krieg zwischen Libanon und Israel im Jahr 2006 von Khamenei.ir interviewt. Wir haben das Interview mit erstaunlichen Insiderinformationen aus dem Englischen übersetzt. Dies ist der zweite von drei Teilen. (Teil 1)

Schahid Soleimani: Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Barmherzigen. Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten; ich werde diese Diskussion mit der vorhergehenden verbinden. Wir haben in der vorangegangenen Unterhaltung zwei Punkte erwähnt und betont. Einer war, warum das israelische Regime einen Hinterhalt inszenieren wollte, um das Beste daraus zu machen. Der zweite Punkt, den wir diskutierten, war, dass der Krieg auf eine andere Art und Weise konzipiert war als alle anderen früheren Kriege. Das Verfahren, das es [Israel] anwenden wollte, war nicht das Verfahren eines Krieges gegen eine Organisation wie die Hisbullah. Vielmehr bestand das Ziel und das Vorgehen des Krieges darin, eine Gemeinschaft im Libanon zu entwurzeln und diese Gemeinschaft in verstreute Gebiete zu vertreiben. Der Sieg des Feindes zielte darauf ab, dies zu erreichen.

Das Ziel war, die Hisbullah für immer loszuwerden, und die Voraussetzung dafür war, einen großen Teil des libanesischen Volkes loszuwerden, das in einem bedeutenden Teil des Landes lebte – nicht nur im Süden, sondern auch im Bekaa-Tal und im Norden des Libanon. In der Tat sollte die Gemeinschaft durch das Regime beseitigt werden, deren Erfahrungen aus der früheren Konfrontationen und Entwurzelungen der Palästinenser aus dem Südlibanon stammte und sie [die Palästinenser] zwang, in engen Lagern zu leben. Das Regime verlegte das Hauptquartier der Palästinenser aus dem Libanon [ins Exil]. Dies war das zweite Thema, das wir angesprochen hatten.

Der dritte Punkt waren die Gründe für das Vorgehen der Hisbullah. In diesem Zusammenhang sagten wir erstens, dass es für die Rückführung der libanesischen Gefangenen keine andere Hoffnung außer der Hisbullah gab. Zweitens hatte die Hisbullah keine andere Wahl, als diesen Tausch mit einem Tausch [von Gefangenen] zu realisieren, wenn man bedenkt, dass das israelische Regime die Sprache der Diplomatie überhaupt nicht versteht. Die Sprache, die das Regime in der Kommunikation mit allen Nachbarländern benutzt, ist die Sprache des Zwangs. Und abgesehen von der Sprache der Gewalt versteht es keine anderen Sprachen, genauso wie es im Umgang mit den Arabern der Fall war.

Ein weiteres Thema im ersten Teil unserer Diskussion, das ich nicht versäumen möchte zu erwähnen und das sehr wichtig ist, war die Unterstützung des zionistischen Regimes durch die arabischen Länder in diesem Krieg. Es war beispiellos in der Geschichte der arabischen Welt und des zionistischen Regimes, das zionistische Regime offen zu unterstützen. Dies geschah zuvor diskret. Das zionistische Regime verkündete dies auf höchster Ebene: durch Ehud Olmert, dem Oberhaupt des zionistischen Regimes. Er sagte, dass die arabischen Länder das zionistische Regime zum ersten Mal in einem Krieg gegen eine arabische Organisation unterstützten. Mit arabischen Ländern meinte er nicht alle arabischen Länder, sondern vor allem die Länder des Persischen Golfs, an deren Spitze das saudische Regime stand.

Hier kamen wir also zu dem Schluss, dass die Hisbullah keine andere Möglichkeit hatte, ihr Versprechen einzulösen und den Erwartungen des libanesischen Volkes nachzukommen, als sich an einer Operation zu beteiligen, die das Regime zu einem Gefangenenaustausch bewegen würde. Dies war der einzig mögliche Weg und es gab keine Alternativen.

Dann kommt die Frage, ob die Operation eine große Operation war. Es war mehr als eine einzige Operation. Selbst wenn wir die Voraussetzungen außer Acht lassen, war es keine Ein-Tages-Operation, sondern eine Operation, die mehrere Monate harter Arbeit erforderte. Das Regime wurde überwacht. Auf Grundlage der Entscheidung vom Sayyid des Widerstandes, Sayyid Hassan Nasrallah, als Oberbefehlshaber des Widerstandes im Libanon, wurde das Kommando über die Operation vom Dschihad-Bevollmächtigten der Hisbullah übernommen, Imad Mughniyeh. Er hat die für die Operation erforderlichen und sehr wichtigen Hintergrund-Erkundungen durchgeführt. Da dies jedoch nicht das Thema unserer Diskussion ist, brauchen wir uns nicht weiter darauf zu konzentrieren.

Die Art und Weise ist wichtig, wie die Operation durchgeführt wurde. Dies war eine Operation, die aus drei oder vier verschiedenen Schritten bestand. Ein Punkt, den ich vergessen hatte zu erwähnen, ist die für die Operation vorgesehene Zeit. Die Operation musste sorgfältig umrissen werden, denn sie mussten die Geschwindigkeit, mit der das Zielgebiet erreicht werden sollte, erhöhen. Taktisch gesehen sollten die Reaktionsmöglichkeit für den Feind gering sein, während die Möglichkeiten zu reagieren für die Hisbullah größer sein sollten. Außerdem sollte ein schneller Rückzug möglich sein.

Daher wurden diese Nuancen vor der Operation sorgfältig abgewogen. Eines der Merkmale von Imad Mughniyeh war seine sorgfältige Aufmerksamkeit für Details. Da er in der Regel alles selbst in die Hand nahm, übernahm er die Planung und Ausführung selbst. So hatte er alle verschiedenen Schritte unternommen, die darin bestanden, in die besetzten Gebiete einzudringen, Gefangene zu machen, sie aus dem Transportfahrzeug herauszuziehen und sie rasch an einen sicheren Ort zu bringen, der für den Feind unerreichbar war.

Hier endet der erste Teil des Vortrags. Jetzt können Sie entweder Fragen stellen oder ich kann meine Erzählung fortsetzen. Aber ich glaube, ich bin hier, damit Sie Fragen stellen können.

Interviewer: Der Krieg wurde unter diesem Vorwand begonnen und auf die Stützpunkte der Hisbullah wurde ein heftiger Zorn ausgelassen. Wie hat die libanesische Hisbullah in den ersten Stunden und Tagen des Krieges reagiert? Vor allem angesichts der Tatsache, dass Israel als Grund für diesen barbarischen Angriff die Gefangennahme durch die Hisbullah angab – und dies hatte verständlicherweise einen psychologischen Druck erzeugt.

Schahid Soleimani: Es ist wichtig, zwei Dinge dabei nicht außer Acht zu lassen: Die Hisbullah sah sich mit einer ständigen Feindseligkeit von Seiten eines Feindes konfrontiert, mit dem man keine Kompromisse eingehen kann. Das heißt, aus religiöser und politischer Sicht war der Feind nach Ansicht der Hisbullah nicht kompromissfähig. Auch für den Feind war es inakzeptabel, die Hisbullah anzuerkennen. Daher ist diese Feindseligkeit eine fortwährende Feindseligkeit. Aus diesem Grund war die Hisbullah immer bereit, sich zu verteidigen. Das ist Punkt eins. Die Hisbullah war nicht unvorbereitet und wurde nicht überrascht; die Hisbullah war vorbereitet.

Die Bereitschaft der Hisbullah bestand nicht auf Grund dieser Operation, vielmehr erhöhte die Operation die Bereitschaft und Wachsamkeit in größere Dimensionen. Aber die Bereitschaft in Bezug auf die Kämpfer, Einrichtungen und Ausrüstung war stets vorhanden. Heute ist es das Gleiche; das heißt, die Hisbullah ist immer zu 100 Prozent bereit. Die Bereitschaft der Hisbullah ist nicht wie bei anderen, bei denen es unterschiedliche Bereitschaftsgrade geben könnte, die mit gelber oder roter Alarmbereitschaft angekündigt werden; oder auf 30 Prozent, dann 70 Prozent und schließlich auf 100 Prozent erhöht wird. Nein, die Hisbullah war ständig zu 100 Prozent vorbereitet. Die Hisbullah war an diesem Tag zu 100 Prozent bereit und das ist sie auch heute.
Der zweite Punkt ist, dass die Hisbullah, bevor sie irgendwelche Maßnahmen durchführt, erst Sicherheitsstrategien ausarbeitet. Als die Hisbullah also beschloss, die Operation der Gefangennahme der beiden zionistischen Soldaten durchzuführen, um den entscheidenden und wichtigen Gefangenenaustausch zu erreichen, stellten sie zunächst die erforderliche Bereitschaft her. Die Bereitschaft erfolgte auf zwei Ebenen: für die Konfrontation und für die Schadensminderung.

Während der Zeit, in der das israelische Regime im 33-Tage-Krieg militärische Aktionen durchführte, insbesondere in den ersten Stunden und Tagen, griff es all jene Ziele an, die es in einer im Voraus vorbereiteten Datenbank markiert hatte. So lieferte das zionistische Regime seiner Luftwaffe die Liste aller Ziele, die es im Voraus vorbereitet hatte. Die Luftwaffe griff auf Grundlage der genauen geographischen Koordinaten der Datenbank die Hisbullah-Stützpunkte an. Aber auf Grund der von der Hisbullah erarbeiteten Strategien hat sie den geringstmöglichen Schaden an menschlichen Kräften und an wichtigen Einrichtungen erlitten; wir können sogar sagen, dass sie in den ersten Stunden praktisch gar keinen Schaden erlitten hat.

Zehn Tage nach Kriegsbeginn gab der Feind das Erschöpfen (der Ziele in) der Datenbank bekannt. Das heißt, alle festgelegten Ziele im Zusammenhang mit der Hisbullah waren bereits attackiert worden. Später stellte sich jedoch heraus, dass dank der Maßnahmen und Innovationen, die die Hisbullah vor Beginn ihrer Operation ergriffen hatte, und auch dank der vorhergesagten Reaktion des Feindes, alles was Israel getan hatte, ihren [Israels] eigenen Annahmen widersprach.

Dies war der erste Punkt. Der zweite Punkt ist, dass im Hinblick auf Kriegsvorhersagen und angesichts der früheren Reaktionen solche Ereignisse normalerweise nie zu einem Krieg führen würden. Normalerweise gab es eine eintägige Reaktion mit einer gewissen Intensität auf einige wenige Punkte oder Gebiete, auf die es das zionistischen Regimes abgezielt hatte, und dann war Schluss. Aber dieses Mal wurde von der allerersten Minuten an die gesamte Operation, die im Voraus geplant worden war, vollständig in die Tat umgesetzt. Das heißt, sie begannen den geheimen Plan, den sie ausführen wollten, auf einmal auszuführen.

Natürlich, jetzt können wir sagen dass es einen geheimen Plan gab. Wir sind etwa zwei Wochen nach Kriegsbeginn zu diesem Schluss gekommen, geleitet von unserer Überzeugung und nicht von Informationen – ich werde erklären, wie. Es waren fast die letzten Tage des Krieges, als wir durch Informationen erfuhren, dass der Feind im Voraus einen Plan hatte und uns überraschen wollte. Wir verstanden dies vor allem deshalb, weil der Feind selbst dies preisgab. So wurde der Krieg sehr schnell zu einem umfangreichen Krieg. Wie ein riesiges Lager mit Sprengstoff und Schießpulver, das durch einen einzigen Funken auf einmal explodiert war. Und diese große Explosion, die man den 33-Tage-Krieg nennt, entfaltete sich.

Interviewer: Was waren die Ansichten innerhalb des Irans? Bei einem so wichtigen Ereignis erwartet man, dass der Imam ein Treffen abhält, zu dem hohe Beamte eingeladen werden, bei dem Diskussionen geführt werden und eine Entscheidung getroffen wird. Gab es unter den Beamten gegensätzliche Meinungen? Oder waren sie alle einstimmig der Meinung, dass [der Iran] die Hisbullah zu diesem Zeitpunkt unterstützen sollte, indem er den gleichen Ansatz verfolgt? Wo waren Sie, als der Krieg ausbrach?

Schahid Soleimani: Bevor ich diese Frage beantworte, sollte ich sagen, dass ich am ersten Tag des Ereignisses in den Libanon zurückgekehrt bin. Ich war in Syrien, aber alle Straßen wurden angegriffen, vor allem die einzige offizielle Straße, die die Grenzstraße zwischen Libanon und Syrien war. Sie wurde ständig von Flugzeugen bombardiert, und die Jets verließen sie keine Sekunde. Also nahmen wir über eine sichere Leitung Kontakt mit einem Freund auf und Imad kam, um mich abzuholen und mich von Syrien in den Libanon zu bringen. Einen Teil legten wir zu Fuß zurück und den Rest fuhren wir. Zu diesem Zeitpunkt umfasste das wesentliche Spektrum des Krieges vor allem die Verwaltungsgebäude der Hisbullah, eine Mehrzahl von Gebieten im Süden und einige Punkte im Norden und in der Mitte. Gegen Ende der ersten Woche wurde ich gebeten, nach Teheran zurück zu reisen, um über den Krieg zu berichten. Ich kehrte über eine Nebenstraße zurück. Zu dieser Zeit befand sich der Imam in Maschhad. Ich fuhr dorthin, um ihn bei einem Treffen zwischen den Leitern und den hohen Beamten der drei Verfassungsorgane zu treffen, die auch Mitglieder des Nationalen Sicherheitsrates waren und hauptsächlich im Sicherheits- und Geheimdienstsektor arbeiteten.

Interviewer: In Maschhad?

Schahid Soleimani: Ja, in Maschhad. Ich habe dort über die Ereignisse berichtet. Mein Bericht war ein trauriger, bitterer Bericht. Das heißt, meine Beobachtungen spiegelten keine Hoffnung auf einen Sieg wider. Der Krieg war ein anderer; ein technologischer und präziser Krieg. Zwölfstöckige Gebäude wurden von einer Bombe niedergerissen. Die Ziele wurden mit Präzision ausgewählt. In der Zwischenzeit, als sich das Kriegsziel [des Feindes] von der Hisbullah zu den schiitischen Gemeinden verlagert hatte, war die Situation in den von Schiiten bewohnten Dörfern ganz anders als in einem Dorf, in dem unsere Christen oder sunnitischen Brüder lebten. Das heißt, an einem Ort waren die Menschen sicher und hatten ihr normales Leben, rauchten ihre Wasserpfeifen, während an einem anderen Ort tausende von Kugeln abgefeuert wurden. Darüber habe ich in dieser Versammlung berichtet.

Die Gebetszeit kam und alle gingen, um die Waschungen (Wudu) durchzuführen. Das tat ich auch. Der Imam wusch sich, seine Ärmel waren hochgekrempelt. Auf dem Rückweg zeigte er auf mich und bat mich näher heranzukommen. Das tat ich auch. Er fragte: „Wollten Sie mir etwas zu Ihrem Bericht sagen?“ Ich sagte: „Nein, ich wollte nur die Fakten beschreiben“ Seine Eminenz hielt fest: „Ich weiß. Aber wollten Sie noch etwas hinzufügen?“ Ich sagte: „Nein.“

Wir beteten und kehrten zum Treffen zurück. Mein Bericht war zu Ende. Seine Eminenz begann zu sprechen. Er erwähnte mehrere Punkte. Er sagte, dass die Tatsachen, die ich über den Krieg berichtet hatte, wahr seien und dass der Krieg ein schwieriger und sehr intensiver Krieg sei. Er fuhr fort: „Aber ich nehme an, dass dieser Krieg wie die Grabenschlacht ist.“ Seine Eminenz rezitierte die Ayas (Quranverse) über die Grabenschlacht [Chandaq]. Er beschrieb den Status der Muslime und der Gefährten des Propheten sowie den Geist der Kämpfer. Dann erklärte er: „Ich glaube, dass der Sieg dieses Krieges wie der Sieg in der Grabenschlacht sein wird.“

Ich war erschrocken, weil ich vom militärischen Standpunkt aus keine solche Perspektive hatte. Insgeheim wünschte ich mir, der Imam hätte das nicht gesagt, dass der Krieg mit einem Sieg enden würde – die Grabenschlacht war ja ein großer Sieg des Propheten (s.). Dann erwähnte er zwei Punkte, die sehr wichtig waren.

Seine Eminenz erklärte: „Es scheint mir, dass Israel dieses Projekt im Voraus vorbereitet hat und einen Überraschungsangriff zur Zerstörung der Hisbullah durchführen wollte. Die Aktion der Hisbullah – die Gefangennahme zweier zionistischer Soldaten – störte das Überraschungsmoment.“ Ich hatte diese Information nicht, Sayyid [Hassan] hatte diese Information nicht, Imad hatte diese Information nicht. Keiner von uns hatte diese Informationen.

Ich glaube an das Folgende und sage zu Freunden, dass ich aufgrund der zwanzigjährigen Erfahrung in der Zusammenarbeit mit dem Imam sehr wohl gesehen habe, wie Frömmigkeit (Taqwa) zu Scharfsinn und tiefer Einsicht in Wort, Herz und Weisheit führen kann. Deshalb bin ich mir jetzt sicher, wann immer der Imam Misstrauen gegen etwas äußert, dass die Angelegenheit letztendlich irgendwie scheitern wird. Und wann immer der Imam in einer Sache zuversichtlich ist, weiß ich, dass es gute Ergebnisse erzielen wird.

Diese Bemerkung war für mich sehr vielversprechend, denn sie half Sayyid [Hassan] sehr und beruhigte ihn. Der Beginn des Krieges war nicht so beunruhigend, aber das Ende war entsetzlich. Die Zahl der Märtyrer und Verwüstungen schnellte in die Höhe. Daher fand ich einige Anmerkungen des Imams gut für Sayyid Hassan. Denn einige sagten böswillig: „Warum hat die Hisbullah die gesamte schiitische Gemeinschaft gefährdet, indem sie zwei Zionisten gefangen nahm?“ Aber diese Perspektive war vielversprechend und wichtig, denn dementsprechend hatte die Hisbullah durch die Ergreifung zweier Gefangener nicht nur sich selbst vor der völligen Zerstörung gerettet, sondern auch die libanesische Nation.

Er erwähnte auch einen dritten Punkt, der einen spirituellen Aspekt hatte. Er empfahl den Mitgliedern der Hisbullah, das Bittgebet von Dschauschan al-Saghir zu rezitieren. Unter den Schiiten wird oft das Dschauschan al-Kabir empfohlen. Das Dschauschan al-Saghir ist nicht sehr bekannt, zumindest unter den Massen nicht – bei den Eliten ist das anders. Der Imam erklärte, dass man an der Wirksamkeit dieses Bittgebets nicht zweifeln dürfe. Es ist so, wie wenn einige sagen, dass durch das Rezitieren von vier Versen der Sure Al-Ichlas oder eines Verses der Fatiha die Probleme gelöst werden. Seine Eminenz sagte, Dschauschan al-Saghir sei [offenbart] für eine Person in einer verzweifelten Lage, die mit Gott sprechen wolle. Am selben Tag kehrte ich nach Teheran und dann nach Syrien zurück.

Fortsetzung folgt.

 

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