IQNA

Sanaa: Saudi-Arabien hinderte 11.000 Jemeniten an der Teilnahme an der Hajj

11:04 - June 27, 2022
Nachrichten-ID: 3006377
Teheran (IQNA)- Beamte von Sanaa haben saudische Beamte dafür kritisiert, dass sie 11.000 Jemeniten daran hinderten, an der diesjährigen Hajj teilzunehmen.

Laut IQNA unter Berufung auf Al-Ahd sagte Abdul Rahman al-Nami, Generaldirektor der jemenitischen Hadsch- und Umrah-Organisation, dass das Al-Saud-Regime in diesem Jahr 11.000 Jemeniten nicht erlaubt habe, die Hajj durchzuführen.

Unter Bezugnahme auf die zahlreichen Steinwürfe saudischer Beamter um jemenitische Bürger daran zu hindern die Hajj zu vollziehen sagte er: „Zusätzlich zu der 65-jährigen Bedingung für die Entsendung von Pilgern müssen Pilger einen Pass haben der in Aden, der angeblichen Hauptstadt des Jemen von der zurückgetretetenen jemenitischen Regierung ausgestellt wurde. Auch sind die Kosten der Hajj um 100% gesteigen und erreichte einen Betrag von mindestens 16.000 Saudi-Riyal was 4.000 Dollar entspricht.

Walid al-Wada'i, Leiter der jemenitischen Generaldirektion für Landverkehr  sagte seinerseits: „Wir haben eine praktische Initiative ergriffen, um den Weg für Pilger zu öffnen, aber die Aggressorenkoalition hat dies zurückgewiesen und betont: Derzeit werden die Pilger gezwungen, die Hajj durch neun jemenitische Provinzen im Land zu vollziehen, was eine Reise von bis zu 1.500 Kilometern erfordert, anstatt unsere vorgeschlagenen Linien zu akzeptieren, die 513 Kilometer nicht überschreiten und in einigen sogar nur 287 Kilometer sind.

Khalid al-Shaif, Direktor des internationalen Flughafens von Sanaa erklärte auch, dass vor dem Einmarsch der saudischen Koalition in den Jemen 10.000 Pilger allein über den Flughafen von Sanaa geschickt wurden, während die Frage der Organisation von Pilgerreisen über den Flughafen von Sanaa in den letzten Jahren nicht angesprochen werden konnte denn die Aggressorenkoalition besteht darauf den Flughafen geschlossen zu halten aus humanitären Gründen.

Die jemenitischen Medien protestierten auch gegen die „Behinderung der Hajj der jemenitischen Bürger“ durch die saudischen Behörden und betonten, dass das Al-Saud-Regime sich nicht mit brutalen Angriffen auf die wehrlosen Menschen im Jemen und ihrer Land-, See- und Luftbelagerung begnüge, indem es ihnen die einfachsten Lebensnotwendigkeiten vorenthält und die schrecklichsten Katastrophen an ihnen begeht beraubt es sie auch des Zugangs zum sicheren Haus Gottes.

 

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