IQNA

Jordanien verurteilte Angriff extremistischer Zionisten auf Al-Aqsa-Moschee

16:38 - June 13, 2024
Nachrichten-ID: 3010698
IQNA- Jordanien verurteilte den Angriff Dutzender extremistischer zionistischer Siedler, um eine religiöse Zeremonie in den Innenhöfen der Al-Aqsa-Moschee in Ostjerusalem abzuhalten.

Laut IQNA unter Berufung auf Ammon News verurteilte das jordanische Ministerium für auswärtige Angelegenheiten und ausländische Staatsangehörige den Angriff Hunderter zionistischer Siedler um eine jüdische Zeremonie auf dem Gelände der Al-Aqsa-Moschee in Ostjerusalem abzuhalten.

Jordan gab bekannt, dass diese provokativen Aktionen an diesem ehrenwerten Ort und die weitverbreitete Präsenz von Extremisten in der besetzten Altstadt von Jerusalem und an den Toren der Moschee sowie die Verhinderung des Betretens von Gläubigen dieser Moschee ihre Heiligkeit verletzen.

Das Ministerium bezeichnete diese Aktionen als Teil der systematischen Politik Israels, die internationale Gesetze und seine Verpflichtungen als Besatzungsmacht von Al-Quds eklatant missachtet.

Sufyan al-Qadah, Sprecher dieses Ministeriums, warnte davor dass diese Beleidigungen und provokativen Aktionen verurteilt werden und die rechtliche und historische Situation im besetzten Jerusalem und seinen heiligen Stätten verletzen sowie gegen internationale Gesetze verstoßen.

Al-Qadaa betonte, dass die Al-Aqsa-Moschee eine Kultstätte ausschließlich für Muslime ist. Er betonte, dass Israel keine Souveränität über diese Moschee oder über das besetzte Ostjerusalem und seine islamischen und christlichen heiligen Stätten hat.

Al-Qadaa betonte auch die Notwendigkeit die Autorität der Stiftungs-Abteilung von Bait Al-Maqdis zu respektieren, die dem jordanischen Ministerium für Stiftungen und islamische Angelegenheiten angegliedert ist, die die einzige Behörde ist die für die Verwaltung aller Angelegenheiten der Al-Aqsa-Moschee verantwortlich ist.

Die Abteilung für Islamische Stiftungen Palästinas gab bekannt, dass 590 jüdische Siedler und Extremisten mit Unterstützung der besetzenden Jerusalemer Polizei die Innenhöfe der Al-Aqsa-Moschee angriffen. Die Islamic Endowment Administration in Jerusalem berichtete außerdem, dass seit Anfang dieses Jahres etwa 120.000 Siedler illegal die Innenhöfe der Al-Aqsa-Moschee betreteten.

Die offizielle Nachrichtenagentur Palästinas „Wafa“ schrieb, dass die zionistischen Siedler anlässlich des jüdischen Eid die Innenhöfe der Al-Aqsa-Moschee betraten und talmudische Zeremonien durchführten.

Im Rahmen der Beschränkungen hinderte das zionistische Militär auch Gläubige Palästinas daran die Al-Aqsa-Moschee zu betreten und sperrte die Straßen, die zur Al-Aqsa-Moschee führen um Siedlern den Zutritt zur Moschee zu ermöglichen.

Seit Beginn des Krieges des zionistischen Regimes gegen den Gazastreifen am 7. Oktober verstärkte die Armee dieses Regimes ihre Operationen und Angriffe im Westjordanland was zum Märtyrertod von 544 Menschen darunter 133 Kindern und zur Verwundung mehr als 5.200 im Westjordanland führte.

 

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