
IQNA: Laut der Öffentlichkeitsarbeit der Organisation für Kultur und Islamische Beziehungen verfasste Hojjatoleslam Mohammad-Mehdi Imanipour ein Schreiben an Papst Leo XIV. in dem er die Haltung des Oberhaupts der Katholiken der Welt gegenüber Trumps Beleidigung der Person Jesu (a.) würdigte. Der Wortlaut des Schreibens lautet wie folgt:
Seine Heiligkeit Papst Leo XIV.
Sehr geehrtes Oberhaupt der Katholiken der Welt
Gottes Friede sei auf Jesus (a.) und Gottes Friede sei auf die wahrhaftigen Anhänger jener erhabenen Persönlichkeit, Eure Heiligkeit!
Wir leben in einer Welt in der die Verteidigung des Friedens und Verhinderung von Gewalt auf Widerspruch stößt. Ihre mutige Stellungnahme gegenüber dem niederträchtigen und von den Lehren des Christentums entfernten Verhalten des US-Präsidenten ist lobenswert. Die Positionen, die Sie als Autorität der weltweiten katholischen Kirche zur Verteidigung des Weltfriedens und Verhinderung von Angriffen auf unschuldige Menschen einnehmen zeugen von Ihrem Glauben an Recht und Wahrheit sowie von einer würdigen Vertretung der christlichen Gläubigen, die auf der richtigen Seite der Geschichte stehen.
Ich danke und würdige im Namen der geschätzten Mitglieder des Rates für die strategische Ausrichtung des interreligiösen Dialogs der Islamischen Republik Iran, die seit Jahren im Wege des Dialogs und der konstruktiven Interaktion mit den Anhängern der Religionen tätig sind, Ihre Haltung und wünsche Ihnen sowie der christlichen Gemeinschaft in der ganzen Welt Erfolg und Gesundheit.
Mohammad-Mehdi Imanipour
Vorsitzender des Rates für die strategische Ausrichtung und Koordinierung des interreligiösen Dialogs
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