IQNA: US-Behörden nahmen in einem Vorfall, der Philadelphia schockierte und breite Empörung auslöste einen 60-jährigen Mann namens Vincent Long wegen vorsätzlicher Brandstiftung an einer Moschee in dieser Stadt fest. (Quelle: Website Taht al-Muhajer)

Laut dem US-Justizministerium muss für dieses als abscheuliches Hassverbrechen beschriebene Verbrechen mit schweren gesetzlichen Strafen rechnen, darunter bis zu 20 Jahre Gefängnis.
Die Strafanzeige enthüllte schreckliche Einzelheiten des Vorfalls, der in den frühen Morgenstunden des 5. Juli geschah. Long näherte sich dem Islamischen Zentrum im Nordosten Philadelphias, zündete einen Brandbeschleuniger an und warf ihn in Richtung des Eingangs der Moschee. Dadurch brach im Inneren des Gebäudes ein Feuer aus und dieses verursachte erheblichen Sachschaden bevor die Feuerwehr die Flammen löschen konnte.
Das US-Justizministerium klagte den Verdächtigen an ein Gebäude oder Eigentum, das für zwischenstaatlichen Handel genutzt wird vorsätzlich zerstört oder beschädigt zu haben; eine schwerwiegende strafrechtliche Anklage auf die eine Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis und eine obligatorische Mindeststrafe von fünf Jahren nach Verurteilung steht. Dies sendet eine klare Botschaft, dass Hassverbrechen gegen religiöse Stätten nicht ungestraft bleiben werden.
Der Vorfall ereignet sich zu einer Zeit in der die Besorgnis über Hassverbrechen gegen Muslime in den USA zunimmt. In den letzten Jahren erlebten wir im Zuge der zunehmenden Forderungen von Menschenrechtsorganisationen nach härteren Strafen und stärkerem Schutz religiöser Stätten einen Anstieg der Angriffe auf Moscheen und islamische Zentren.
Bisher wurde keine offizielle Erklärung zu den Motiven des Verdächtigen veröffentlicht, doch die Ermittlungen zur Aufklärung der Umstände des Vorfalls und dazu ob rassistische oder religiöse Motive vorlagen dauern an. Man kann sagen, dass dieser Fall der jüngste in einer Reihe von Hassverbrechen ist, die die USA periodisch erschüttern.
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