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Bericht von IQNA über Abschiedszeremonie vom Märtyrer-Anführer

Letztes Treffen einer Nation mit dem „Märtyrer-Oberhaupt Irans“ in der Mosalla

7:36 - July 05, 2026
Nachrichten-ID: 3015013
Teheran (IQNA)- Die öffentliche Abschieds- und Geleitzeremonie für das Märtyrer-Oberhaupt des Iran Seine Eminenz der edle Ayatollah Khamenei und seine Märtyrer-Familie begann um 6 Uhr morgens unter Anwesenheit einer riesigen und historischen Menschenmenge in der Imam-Chomeini-Mosalla in Teheran. Iraner aus allen Teilen des Landes nahmen an dieser Zeremonie teil, um das letzte Treffen mit dem „Märtyrer-Oberhaupt Irans“ zu vollziehen; eine Zeremonie die bis Sonntag 20 Uhr andauern wird, woraufhin am Montag die Bestattungszeremonie in Teheran stattfinden wird.

IQNA: Die offizielle Abschieds- und Geleitzeremonie des Märtyrer-Herrn Irans begann  am Samstag, 4. Juli 2026 um 6 Uhr morgens in der Imam-Khomeini-Mosalla in Teheran unter Anwesenheit einer riesigen und historischen Menschenmenge von Liebenden und Trauernden aus allen Teilen des Landes.

 

Letztes Treffen einer Nation mit dem „Märtyrer-Oberhaupt Irans“ in der Mosalla + Video

 

Eine große Anzahl von Menschen war bereits in den späten Abendstunden zur Mosalla gekommen, um in den ersten Stunden der Zeremonie vom gesegneten Leichnam des Märtyrers Ayatollah Seyyed Ali Khamenei Abschied zu nehmen.

Die Anwesenden in der Imam-Khomeini-Mosalla warten auf die Ankunft des gesegneten Leichnams des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution an seinem Platz.

Der in der Mosalla gestaltete Ort, an dem der gesegnete Leichnam des Märtyrer-Anführers und seiner Märtyrer-Familie aufgebahrt war, war mit dem edlen Vers geschmückt:

«قُلْ إِنَّمَا أَعِظُكُمْ بِوَاحِدَةٍ أَنْ تَقُومُوا لِلَّهِ مَثْنَىٰ وَفُرَادَىٰ» (آیه ۴۶، سوره سبا)

„Sprich: Ich ermahne euch nur zu einer einzigen Sache: Ihr sollt für Allah aufstehen, zu zweit und einzeln“ (Vers 46, Sure Saba).

Die Atmosphäre in der Imam-Chomeini-Mosalla ist erfüllt von der Rezitation des Heiligen Korans, Trauergesängen und der zahlreichen Anwesenheit von Trauernden; verschiedene Bevölkerungsschichten aus dem ganzen Land sind bei dieser Zeremonie anwesend.

 

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Um 7:30 Uhr wurde zudem die Nationalhymne der Islamischen Republik Iran am Veranstaltungsort abgespielt, begleitet vom gemeinsamen Gesang der Pilger.

Und wie groß und herzzerreißend ist dieser Abschied. Die Straßen atmen in Stille, doch in dieser Stille liegt ein Schrei der aus der Tiefe der Seele aufsteigt. „Man muss aufstehen“; dies ist das zentrale Motto der Zeremonie, das wie ein himmlischer Nachhall auf dem Scheitelpunkt dieses Tages eingeprägt ist.

Die „geballte Faust“ ist das offizielle Zeichen dieses Geleits; ein Symbol für jene Hand eines Vaters die niemals vor den Stürmen zitterte und bis zum letzten Atemzug standhaft blieb.

Die Menge ist eine Welle trauernder Menschen, die aus jeder Gasse und Straße hierher strömt und weiter strömt. Feuchte Augen und Hände die zum Zeichen des Treueschwurs zu seinen Idealen gen Himmel gereckt werden schaffen bleibende Szenen. Dazwischen sind das Flüstern von Salawat und Koranversen aus der Menschenmenge zu hören; Verse Gottes, die mit der hohen Seele dieses Märtyrer-Imams verwoben waren und ein Volk das weiß, dass er während seines gesamten segensreichen Lebens stets mit dem Koran vertraut war. Diese Rezitationen sind nicht nur Klänge der Trauer, sondern Klänge der spirituellen Auferstehung die aus diesem heiligen Blut entsprangen.

Volkstümliche Klagelieder mit aus dem Herzen kommen Texten durchbrechen diesen staubigen Himmel und rufen jeden Zuhörer zum Aufstand für die Wahrheit und zur Blutrache auf. Die Rufe „Ya Hussein“ und „Ya Zeinab“ vermischen sich mit den unaufhörlichen Tränen der Menschen und die Trauer um das Oberhaupt der Freien der Welt wirft den Schatten eines weiteren Aschuras auf diese Trauerfeier! Wie schön ist es, dass dieser Abschied im Monat Muharram, dem Monat des Sieges des Blutes über das Schwert stattfindet.

 

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Dieses Geleit ist nicht nur ein Abschied, es ist der Anbruch eines klaren Sieges, ein erneuter Bund mit einer Schule die nun mit dem Blut ihres Märtyrers bewässert wurde, eine Erneuerung des Bundes mit dem großen Übermenschen der islamischen Welt der sich gegen den Tagut (Tyrannen) seiner Zeit und arroganten Verbrecher stellte und keinen Moment den Pfad der Wahrheit und Gerechtigkeit vernachlässigte; „Man muss aufstehen“, denn dieses Blut ist so brodelnd, dass es Ruhe und Schweigen in den Herzen der Freien der Welt nicht mehr zulassen wird.

Die Stimme des Klagelieds von Hadschi Mehdi Rasouli mit dem Thema Blutrache und Vergeltung wurde vom Ruf „Rache, Rache“ begleitet und die Menge betonte einstimmig die Forderung nach Rache für das reine Blut des Märtyrer-Herrn Irans. Dann erneuerten die in der Mosalla anwesenden Trauernden mit geballten Fäusten und „Allahu Akbar“-Rufen ihren Bund mit dem Märtyrer-Imam, forderten Blutrache für das Märtyrer-Oberanführen und skandierten einstimmig die Slogans „Tod Amerika“ und „Tod Israel“.

Im weiteren Verlauf rezitierten die Anwesenden gemeinsam mit der Stimme von Majid Yaragh-Bafan den speziellen Salawat für Imam Rida (a.s.), danach trug Ahmad Babaei epische Gedichte vor und der Lobpreiser der Ahl-e-Bait (a.s.) Hadschi Mohammad-Reza Bazri hielt eine Trauerrede.

Zu den bleibenden Szenen dieser Zeremonie gehörte die Anwesenheit der stolzen Luren des Irans in ihrer lokalen Tracht, die sich zur Abschiedszeremonie des Märtyrer-Oberhaupts der islamischen Gemeinschaft in der Imam-Khomeini-Mosalla einfanden.

Die Darbietung des Klagelieds „Man muss aufstehen“ mit der Stimme von Mohsen Mohammadi Panah war ein weiterer Teil der Zeremonie, der der Veranstaltung eine epische und aufwühlende Stimmung verlieh.

Im Anschluss daran wurde, unter Berücksichtigung der zahlreichen Betonungen des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution auf das Thema Koranrezitation und Verbundenheit mit dem Koran eine Koranrezitation durch den internationalen Rezitator unseres Landes Younes Shahmoradi durchgeführt.

In einem weiteren Teil dieser Zeremonie hielt der Lobpreiser der Ahl-e-Bait Seyyed Mahmoud Alavi eine Lobrede.

Heute sind es dieselben Menschen, die vor vier Monaten ein Epos schufen, um zu diesem Tag zu gelangen! Heute entlasten sie mit einem von Kummer erfüllten, aber standhaften Herzen ihre Schultern von der Trauer um ihr Oberhaupt. Diese Menschen schätzen diesen Moment, um mit ihrer Anwesenheit ihren letzten Respekt ihrem Märtyrer darzubringen; ein Abschied der selbst ein weiteres Epos ist.

Trotz der extremen Hitze wurde die Menschenmenge nicht kleiner, sondern wächst von Moment zu Moment. Diese Menschen schreien einstimmig auf dem Platz, dass Rache für das Blut des Märtyrer-Oberhaupt der einzige Weg ist ihren Herzen Ruhe zu geben.

 

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Ein weiterer bemerkenswerter Punkt dieser Zeremonie war die Anwesenheit von Pakistanern bei der Abschiedszeremonie vom gesegneten Leichnam des Märtyrer-Oberhaupts der islamischen Gemeinschaft in der Mosalla in Teheran.

Das Klagelied von Amir Abbasi mit unvergesslichen Aschura-Lamentationen und Brustschlagen der Menschen im Gedenken an den Herrn der Märtyrer (a.s.) und Märtyrer-Oberhaupt waren weitere Teile dieser Zeremonie.

Die Zeremonie nahm im weiteren Verlauf mit der angenehmen und erinnerungswürdigen Stimme von Hadschi Sadegh Ahangaran eine Aschura- und Kerbala-Atmosphäre in Erinnerung an die Zeit der Heiligen Verteidigung an und die Anwesenden vergossen Tränen im Gedenken an den „Hingebungsvollen der Nation“.

Die Fortsetzung der Zeremonie wurde nach dem Mittags- und Nachmittagsgebet ab etwa 13:30 Uhr wiederaufgenommen und eine epische Gedichtlesung wurde vom rituellen Dichter Mahmoud Habibi über das Märtyrer-Oberhaupt und Blutrache sowie Rache für das Blut des Märtyrer-Oberhaupt der islamischen Gemeinschaft vorgetragen.

Danach fand die Koranrezitationszeremonie statt und der 15-jähriger jugendliche Rezitator Mohammad-Hossein Azimi rezitierte die Sure At-Takwir und trug das Stück „Hubb al-Hussein“ vor, was auf Bewunderung der Anwesenden stieß und im Anschluss hielt ein Lobpreiser der Ahl-e-Bait (a.s.) Hanif Taheri eine Trauerrede.

Danach zollten alle Anwesenden in der Mosalla vor dem Märtyrer-Oberbefehlshaber mit einem militärischen Gruß dem Märtyrer-Oberhaupt, dem Revolutionsführer und allen Streitkräften Respekt und skandierten den Slogan „Allahu Akbar, Khamenei ist das Oberhaupt“.

Im weiteren Verlauf trug der Lobpreiser der Ahl-e-Bait (a.s.) Hadschi Meysam Motiee Gedichte zur Beschreibung des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution vor und die in der Mosalla Anwesenden skandierten den Slogan „Rache, Rache“.

Die Abschiedszeremonie vom gesegneten Leichnam des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution wird bis morgen, Sonntag, den 5. Juli 2026, 20 Uhr andauern und Sonntag früh wird die Gebetszeremonie über den Leichnam des Märtyrer-Anführers der Revolution in der Imam-Khomeini-Mosalla unter Anwesenheit von Volk und Amtsträgern stattfinden.

Die Bestattungszeremonie für den gesegneten Leichnam des Märtyrer-Oberhaupts der Revolution und seine Familie wird ebenfalls am Montag, den 6. Juli 2026, in Teheran stattfinden.

Die Nachricht wird derzeit ständig aktualisiert.

 

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