IQNA- Das Museum für den Edlen Koran im Kulturviertel Hira in Mekka stellt ein kostbares Exemplar des Edlen Korans aus, das ungefähr auf das 12. Jahrhundert nach der Hidschra (18. Jahrhundert n. Chr.) datiert wird.
IQNA: Dieses Exemplar ist ein Beispiel für das Bestreben der Muslime den Koran zu transkribieren und zu verzieren, sowie die Blüte der islamischen Kalligrafie und Buchmalerei im 12. Jahrhundert nach der Hidschra (18. Jahrhundert n. Chr.) zeigt. (Quelle: Saudi-Arabische Nachrichtenagentur SPA)

Dieser in der König-Abd-al-Aziz-Bibliothek aufbewahrte Koran wurde mit schwarzer Tinte und einer Kombination aus Thuluth-, Rayhani- und Naskh-Schriften geschrieben und zeigt das Können des Kalligraphen bei Anwendung verschiedener Stile der islamischen Kalligrafie.
Der Koran ist vollständig vokalisiert geschrieben und seine Anfangsseiten sind mit floralen Mustern und kunstvollen Vergoldungen geschmückt. Zudem sind die Abstände zwischen den Versen durch vergoldete Kreise gekennzeichnet, die neben ihrer funktionalen Rolle den Seiten einen künstlerischen Glanz verleihen.
Dieses Exemplar enthält ausgewählte Suren, darunter Al-Fatiha, Al-An'am, Al-Kahf, Saba', Fatir, Ya Sin, Al-Fath, Al-Waqi'a, Al-Mulk, An-Naba' und Al-Ikhlas, und weist auch in Bezug auf Anordnung der Suren eine Besonderheit auf.
Die Ausstellung dieses Werkes im Museum für den Edlen Koran bietet Besuchern die Gelegenheit sich mit der Geschichte der Koran-Manuskripte, Kalligrafiestilen, Kunst der Buchmalerei sowie dem hohen Stellenwert des Edlen Korans in der islamischen Kultur vertraut zu machen und zeigt einen Aspekt des künstlerischen Erbes der Muslime im Dienste des Buches Gottes.
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