Der Ökumenische Rat der Kirchen in Österreich (ÖRKÖ) hat in einer Erklärung die Maßnahmen der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) verurteilt, die für die bevorstehende Europawahl von Anti-Islam Wahlkampfslogans Gebrauch macht
Die rechtsgerichtete Freiheitliche Partei Österreichs hätte sich für die EU-Wahl anti-islamischer Wahlparolen, wie „Kampf gegen Islam und Muslime in Europa“ bedient, was auf die Kritik des ÖRKÖ sowie islamischer Vereine in diesem Land gestoßen sei, berichtete die iranische Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die staatliche Nachrichtenagentur der Vereinten Arabischen Emirate (wam).
Der Ökumenische Rat der Kirchen Österreichs bezeichnete die Wahl dieses Slogans als eine Beleidigung der Werte und Überzeugungen der Muslime. Auch würde dadurch eine anti-islamische Stimmung erzeugt und zu Gewalt und faschistischen Aktionen gegen die Muslime aufzurufen, deshalb sei angesagt, dass die FPÖ ihre Wahlslogans ändert.
Amina Carla Baghadschati, Medienreferentin der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich sagte in diesem Zusammenhang, die Wahl beleidigender Wahlkampfparolen die auf die Überzeugungen der Muslime abzielen, sei ein Verstoß gegen die Menschen- und Bürgerrechte und gefährde das friedliche Zusammenleben. Österreich sei das erste europäische Land gewesen in dem der Islam offiziell anerkannt wurde, so Baghadschati.
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