IQNA

13:15 - June 08, 2016
Nachrichten-ID: 1788382

Konferenz: 61 Jahre Besatzung Palästinas“ fand in Schweden statt

In der schwedischen Stadt Göteborg fand am Samstag dem 6. Juni die Konferenz „61 Jahre Besatzung Palästinas“, unter Teilnahme von Akrama Saberi dem Leiter des `Hohen Rates für Islamische Angelegenheiten Palästinas` und Prediger der Al Aqsa-Moschee statt.

Wie die iranische Koran-Nachrichtenagentur iqna unter Berufung auf den Informationsdienst Moa mitteilt sagte Akrama Saberi bei dieser Zusammenkunft: “Die Verantwortlichen des zionistischen Regimes verlangen, dass die Frage der palästinensischen Flüchtlinge, deren Zahl bei etwa 7 Millionen liegt, geloest wird und auch einige propagandistische Medien diskutieren parteiisch die Beendigung des Rückkehrrechtes der palästinensischen Fluechtlinge in ihre Heimat."
Unter Bezugnahme auf den Koran bezeichnete er das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr in ihre Heimat als ihr religöses Recht und sagte: „Die Probleme der palästinensischen Flüchtlinge können nur durch deren Rueckkehr in ihre Heimat gelöst werden.
Der Leiter des Hohen Rates fuer Islamische Angelegenheiten Palästinas wies auf die Fitwa von 52 islamischen Geistlichen hin, welche darin die Teilnahmslosigkeit gegenueber den Muslimen von El Kuds sowie der Al Aqsa-Moschee und die Idee Beziehungen mit dem zionistischen Regime aufzunehmen als „haram“ – also religionsrechtlich verboten – bezeichnen und sagte:
"Die Geistlichen der Islamischen Welt haben in dieser gemeinsamen Fitwa das Recht der Palästinenser auf eine Rückkehr in ihre Heimat gefordert."
Er äusserte sich zufrieden über die Unterstützung der Palästinenser durch die Menschen in Europa, Amerika und Kanada und erläuterte weiter: „Die Forderungen des zionistischen Regimes für eine eigenständige jüdische Regierung ist haltlos und eine Art Rassensäuberung in Palästina und widerspricht den Gesetzen und internationalen Abkommen.

Dr.Abdulaziz ben Othman Al Tawijri, der Generaldirektor der ISESCO (Islamische Organisation fuer Erziehung, Wissenschaft und Kultur) sagte bei seiner Rede auf dieser Konferenz: „Die Al Aqsa-Moschee und die sie umgebenden historischen Anlagen sind derzeit durch die Grabungsarbeiten der Zionisten sehr stark gefaehrdet.“ Ausserdem erklärte er: „ Das zionistische Regime plant die Judaisierung von El Quds und der Al Aqsa-Moschee und die Vertreibung der Bewohner, sowie rassistische und diskriminierende Massnahmen gehoeren u.a. zu diesem zionistischen Plan.417248

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