International: Mehr als 40 schiitische Geistliche haben in der Region Al-Ahsa in Saudi-Arabien vor einer Zunahme der Konflikte in dem Land gewarnt.
Wie Iqna unter Berufung auf den TV-Sender al-Menar berichtet, verurteilten die Ulemas in einer Erklärung die Niederschlagung von Demonstranten und warnten saudische Verantwortlichen vor einer Ausweitung der Krise im Land.
Die Regierungsfunktionäre des Ale Saud-Clans müssen ernsthafte Ermittlungen in die Wege leiten, damit der Tod des schiitischen Jugendlichen aufgeklärt wird, hieß es in der Bekanntmachung weiter.
Die Ulemas forderten die Räumung der Kontrollposten an der Einfahrt zur Stadt Qatif. Außerdem wurden die Verantwortlichen aufgerufen, sich nicht weiter gegen den Bau von Moscheen und islamischen Zentren zu stellen.
Darüber hinaus sollen sie nicht zulassen, dass die schiitischen Heiligkeiten der muslimischen Bürger dieser Stadt beleidigt werden.
Die Fortsetzung einer solchen Politik werde die Gefühle der Schiiten in Qatif verletzen und den Konflikt noch mehr verstärken, so die Geistlichen weiter.
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