Das sagte der muslimische Denker, Ian Mansour de Grange, in einem Interview mit der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna.
De Grange, der in Mauretanien ansässig ist, bemerkte weiter: Sicher stößt die Beleidigung des heiligen Koran bei jedem Muslim auf Empörung. Es darf aber nicht soweit kommen, dass die islamische Gesellschaft dem Koran immer nur dann Beachtung beimisst, wenn er beleidigt wird. Vielmehr sollte ein solches Vergehen die Muslime anregen, über ihre Überzeugung, ihren Glauben und die Lehren des Islam nachzudenken.
"Wenn sich heute jemand erlaubt, die islamischen Heiligkeiten zu entehren, so nur deshalb, weil die Muslime selbst das Wort Gottes vernachlässigen", bemerkte der bekannte muslimische Denker weiter.
De Grange verglich in seinen Worten den Koran mit einem hervorragenden Mediziner, der auf die Leiden der Gegenwart spezialisiert sei. Wenn es den Muslimen gelingt, mit dem richtigen Verhalten und einer passenden Präsentation der islamischen Lehren, die Menschheit von diesem Umstand zu überzeugen, so wird es niemals mehr zu Koranverbrennungen oder zur Schändung von Moscheen kommen.
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