IQNA

23:32 - April 30, 2020
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Teheran (IQNA)- „Imam Chomeini lehrte uns allen, keine Angst vor Großmächten zu haben. Er lehrte uns, furchtlos zu sein angesichts unterdrückerischer und tyrannischer Mächte.“

Anlässlich des jährlichen Quran-Treffens zum heiligen Monat Ramadan hielt Imam Chamenei am 25. April 2020 eine Rede in einer Videokonferenz. Es folgt die sinngemäße Übersetzung der englischen Originalübersetzung.

Im Namen Allahs, des Gnädigen, des Begnadenden

Alles Lob gebührt Allah, dem Herrn der Welten, und Segen und Frieden seien mit unserem Meister Muhammad und seiner reinen Familie, und möge Gott alle ihre Feinde verfluchen.

Ich bin all den lieben Brüdern sehr dankbar, die dieses Programm heute organisiert haben und die uns geholfen haben, von der Rezitation des Heiligen Qurans zu profitieren. Ich danke aufrichtig allen ehrenwerten Qaris (Quranrezitatoren), die heute den Quran rezitiert haben. Ich habe ihre Rezitationen wirklich genossen und von ihnen profitiert. Ich danke auch dem ehrenwerten Organisator, der das Treffen sehr gut geleitet hat.

Zunächst einmal gratuliere ich allen [...] Muslimen in der ganzen Welt zur Ankunft des verheißungsvollen Monats Ramadan. Ich hoffe, dass Gott uns den Segen geben wird, das Potenzial dieses Monats auszuschöpfen.

Dieser Monat ist der Monat des Quran. Wenn Gott in einer heiligen quranischen Aya über den Monat Ramadan spricht, sagt er: „Der Monat Ramadan ist es, in dem der Quran herabgesandt wurde“ [Heiliger Quran, 2: 185]. Dies ist ein sehr wichtiges Merkmal dieses wunderbaren und heiligen Monats.


Weltliche und außerweltliche Glückseligkeit hängen vom Handeln nach dem Quran ab

Wir haben oft gesagt und gehört, dass der Quran das Buch des Lebens ist, und das ist die Wahrheit: Der Quran ist das Buch des Lebens. Wenn die Menschheit ihre Regeln auf dem Quran aufbaut, wird sie weltliche und außerweltliche Glückseligkeit erlangen. Unser Problem ist jedoch, dass wir dies nicht tun. Unser Problem ist, dass wir das Leben nicht mit den Regeln des Qurans abstimmen, gleich jemandem, der einen Arzt aufsucht und von ihm ein Rezept bekommt, ohne danach zu handeln. Die bloße Handlung, einen Arzt aufzusuchen, ohne seine Therapie durchzuführen, wird nichts nützen. Heute befinden wir uns in einer solchen Situation.


Der Quran ist sowohl das Buch des Wissens und Verstehens als auch der Regeln für das Leben

Der Quran ist das Buch des Wissens und Verstehens. Er löscht den Durst unserer Herzen und unseres Geistes. Für diejenigen, die am Lernen interessiert sind, ist der Quran eine unendliche Quelle des Wissens. Außerdem ist er ein Buch der Gebote für die Art und Weise, wie wir leben sollten. Neben seinem erzieherischen Aspekt enthält er auch praktische Gebote für das Leben. Er hilft uns, unser Lebensumfeld zu gestalten, und er bereichert das Leben mit Sicherheit, Gesundheit und Ruhe: „Mit dem Gott diejenigen, die seinem Wohlgefallen nachgehen, die Wege des Friedens leitet“ [Heiliger Quran, 5: 16]. Er zeigt den Menschen den Weg zu Gesundheit, Sicherheit und Ruhe im Leben.

Im Laufe der Geschichte haben die Menschen immer wieder gegen Unterdrückung, Diskriminierung, Krieg, Unsicherheit und die Zerstörung von Werten angekämpft. Auch in der Gegenwart leiden sie noch immer unter diesen Dingen. Das Heilmittel gegen diese Krankheiten ist der Quran. Wenn wir nach dem Quran handeln, werden all diese Probleme beseitigt. Wenn die menschlichen Gesellschaften nach den praktischen Anweisungen des Qurans handeln [...], werden sie von all diesen Problemen befreit werden. Im Quran gibt es Tausende von Befehlen für die Art und Weise, wie wir leben sollten. Der Befehlshaber der Gläubigen sagte: „Sicherlich ist das Äußere des Qurans wunderbar, und sein Inneres ist von tiefer Bedeutung“ [Nahdsch-ul-Balagha, 18. Predigt]. Der Quran ist von außen erstaunlich und schön. Für diejenigen, die sich für Ästhetik interessieren, ist der Quran in Bezug auf Schönheit und Wunder unvergleichlich, aber sein Inneres ist ebenfalls tiefgründig.


Die praktischen Gebote des Heiligen Quran: Materialismus vermeiden

Was ich über den Quran und seine Lehren aus dem Leben sage, gehört zu seiner äußeren Natur: Die Dinge, die Menschen wie wir verstehen können. Sonst können wir die Dinge nicht verstehen, die monotheistische spirituelle Persönlichkeiten und göttliche Heilige aus dem Quran verstehen. Der Quran geht weit über sein äußeres Erscheinungsbild hinaus. Was ich Ihnen sage – diese Tausenden von Geboten für das Leben und wie man leben sollte –, sind die Dinge, die man aus seiner äußeren Erscheinung heraus lernen kann. Das sind die praktischen Gebote des Quran, von denen ein Teil die Organisation der Regeln im Leben betrifft.

Es gibt zum Beispiel eine Aya, die besagt: „Unter den Menschen gibt es welche, die sagen: „Unser Herr, beschenke uns im Diesseits.“ Diese haben im Jenseits keinen Anteil“ [Heiliger Quran, 2: 200]. Es gibt Menschen, die alle Regeln und Vorschriften im Leben – Freundschaften, Feindschaften, Beziehungen, Ziele und Motive – auf weltliche Vergnügungen beschränken. Was bedeutet „weltliches Vergnügen“? Es bedeutet Geld, Macht und Lust. Ihre Freundschaft basiert auf diesen Dingen. Dasselbe gilt für ihre Feindschaften, ihre Beziehungen, ihre Bestrebungen und ihre Ziele.

Allah der Erhabene lehnt diese Haltung jedoch ab. Allah der Erhabene lehnt diese Art der Organisation der Regeln und Vorschriften im Leben ab: „Aber sie werden keinen Anteil am Jenseits haben.“ Solche Individuen werden bestimmte Dinge in dieser Welt – in diesem vergänglichen Leben – erreichen, aber sie werden im Haupt- und wirklichen Leben, das das Jenseits ist, nichts haben. Sie werden dessen beraubt sein.


Das volle Potential des Lebens: Weltliche und außerweltliche Angelegenheiten miteinander verbinden

Es gibt jedoch einen anderen Weg im Leben, der dem ersten entgegengesetzt ist: „Und unter ihnen gibt es welche, die sagen: „Unser Herr, schenke uns im Diesseits Gutes und auch im Jenseits Gutes, und bewahre uns vor der Pein des Feuers““ [Heiliger Quran, 2: 201]. Dies ist der zweite Weg. Das sind Menschen, die im Leben allein das Gute suchen, nicht einfach alles. Der Satz „schenke uns Dinge in dieser Welt“ zeigt nicht (genau), was wir wollen. Er zeigt nur, dass wir bestimmte Dinge wollen, aber der Satz „schenke uns im Diesseits Gutes“ zeigt deutlich, was wir wollen: Die Dinge, die mit unserer Natur und mit unseren wirklichen Bedürfnissen vereinbar sind. „Und auch im Jenseits Gutes“: Auch sie sind auf der Suche nach überirdischer Glückseligkeit. „Und bewahre uns vor der Pein des Feuers.“ Dies sind Menschen, denen Allah der Erhabene hilft, das wahre Ziel im Leben zu erreichen. Diese quranischen Befehle verdeutlichen die Art und Weise, wie man leben sollte.

Es gibt auch eine Aya, in der die weisen Persönlichkeiten von Bani Israel dem Qarun diesen Rat geben: „Und strebe mit dem, was Gott dir zukommen ließ, nach der jenseitigen Wohnstätte, und vergiss auch nicht deinen Anteil am Diesseits. Und tue Gutes, so wie Gott dir Gutes getan hat. Und suche nicht das Unheil auf der Erde, Gott liebt ja nicht die Unheilstifter.“ [Heiliger Quran, 28: 77]. Sie sagten nicht zu Qarun: „Wirf weg, was immer du hast.“ Vielmehr sagten sie zu ihm: „Mach das Beste aus dem, was du hast.“ Geld und Reichtum sind lediglich Instrumente zur Durchsetzung edler menschlicher Werte und spiritueller Maxime. Sie können Instrumente sein. Mit Geld kann man die Welt aufbauen, Diskriminierung beseitigen und die Armen und Schwachen aus Armut und Schwäche befreien: „Und strebe mit dem, was Gott dir zukommen ließ, nach der jenseitigen Wohnstätte.“ Zunächst einmal ist das, was dir zur Verfügung steht, von Gott gegeben worden. Zweitens sollst du es auf dem Weg Gottes nutzen: „Und vergiss auch nicht deinen Anteil am Diesseits.“

Es ist jedoch nicht so, dass du selbst keinen Anteil an dem hast, was du besitzt. Du hast einen Anteil und du kannst ihn genießen. „Und tue Gutes, so wie Gott dir Gutes getan hat.“ Das ist eine Lebensregel, die uns der Islam verdeutlicht. Im Gegensatz zu dem, was dieser Narr dachte – dieser schwachsinnige und abartig reiche Qarun sagte: „Es ist mir zugekommen aufgrund von Wissen, das ich besitze.“ [Heiliger Quran, 28: 78] Es war Allah der Erhabene, der ihn mit diesen Mitteln versorgte, aber Qarun sagte, dass er es war, der diesen Reichtum aufgrund seines Könnens und seiner Leistung erworben hätte, obwohl dies nicht der Fall war: Allah der Erhabene hatte ihm die Mittel zur Verfügung gestellt, und es war ihm gelungen, sie zu erwerben. Einige quranische Ayas befassen sich also mit diesen Fragen: Sie klären die Art und Weise, wie wir leben sollten.


Soziale Beziehungen organisieren

Es gibt einige Ayas, die die Organisation der sozialen Beziehungen diskutieren. Diese praktischen Gebote betreffen die sozialen Beziehungen. Zum Beispiel „meidet viel Mutmaßungen (üble Vermutungen)“ [Heiliger Quran, 49: 12]. Diese Ayas erörtern soziale Beziehungen. Wenn Sie sich auf Verleumdungen einlassen, verärgern Sie sich selbst und Ihre Zuhörer und verraten grundlos ein Geheimnis über fromme Geschwister. Das ist eine falsche und unangemessene Vorgehensweise. Und sie könnten Ihnen dasselbe antun. Das stört das Leben und schafft einen Mangel an Disziplin in den sozialen Beziehungen.
Gerechtigkeit üben und fair sein, auch gegenüber Gegnern und Feinden

In einer weiteren Aya in dieser Hinsicht heißt es: „Und der Hass gegen bestimmte Leute soll euch nicht dazu verleiten, nicht gerecht zu sein.“ [Heiliger Quran, 5: 8]. Wenn Sie mit jemandem Probleme haben und es Feindseligkeit unter Ihnen gibt, sollte Sie das nicht dazu veranlassen, ungerecht zu sein und sich grausam und voreingenommen gegenüber ihm zu verhalten. Dies ist ein praktisches Gebot. Vielleicht haben Sie mit jemandem Meinungsverschiedenheiten, aber diese Meinungsverschiedenheit sollte Sie nicht dazu bringen, die Wahrheit zu verbergen, wenn derjenige mit etwas recht hat, und sie sollte Sie nicht dazu bringen, sein Recht zu verletzen und ihm gegenüber ungerecht zu sein.

Wenn wir mit einigen Menschen in verschiedenen Versammlungen Meinungsverschiedenheiten haben – nehmen wir uns ein Beispiel an unserer eigenen Gesellschaft und schauen wir nicht weit weg – und wenn wir nach dieser Aya handeln, wenn wir ihre Rechte nicht verletzen und sie das Gleiche mit uns tun, dann merken wir, in welchem Maße sich die Bedingungen in unserer Gesellschaft zum Besseren verändern werden.


Vermeidung der Verbreitung von Gerüchten und Lügen

Es gibt ein anderes Gebot, das besagt: „Und verfolge nicht das, wovon du kein Wissen hast.“ [Heiliger Quran, 17: 36]. Wie ich schon sagte, gibt es Tausende solcher quranischen Befehle: Verfolgen Sie nichts, wovon Sie nicht sicher sind, und vertrauen Sie nicht darauf. In der heutigen Zeit verhält sich der gewöhnliche Journalismus in der Welt genau umgekehrt: Mit anderen Worten, ihre Gerüchte und Lügen sind Dinge, über die sie keine Informationen und kein Wissen haben, aber sie verbreiten sie ohne zwingenden Grund. Auch in unserer eigenen Gesellschaft gibt es leider diese Dinge. Dieses Gebot rät von einem solchen Vorgehen in der Welt ab. Wenn wir nach diesem Befehl handeln, wird ein wichtiger Teil unserer Probleme gelöst werden.


Misstrauen gegenüber Unterdrückern

Eine andere Aya sagt: „Und sucht nicht eine Stütze bei denen, die Unrecht tun“ [Heiliger Quran, 11: 113]. Vertraue nicht auf Unterdrücker und grausame Menschen und neige nicht zu ihnen. Das arabische Wort rakun bedeutet, eine Neigung zu etwas zu haben und jemandem oder etwas zu vertrauen. Das Ergebnis des Vertrauens in Unterdrücker ist das, was man in der heutigen Zeit sieht: Muslimische Regierungen und islamische Organisationen vertrauen den unterdrückerischsten und grausamsten Elementen in der Welt, und Sie sehen die Konsequenzen.


Vertrauenswürdig sein

„Gott liebt die, die gerecht handeln.“ [Heiliger Quran, 49:9]. Eine andere Aya sagt: „O ihr, die ihr glaubt, seid nicht treulos gegenüber Gott und dem Gesandten, und seid nicht treulos in Bezug auf die euch anvertrauten Dinge, wo ihr es wisst.“ [Heiliger Quran, 8:27]. Du sollst diejenigen, die dir Dinge anvertrauen, nicht verraten. Anvertrautes ist nicht nur etwas Geld, das die Menschen dir geben. Auch die Positionen und Verantwortlichkeiten, die dir übertragen wurden, sind Formen des Anvertrauten. Wenn wir diese Verpflichtung nicht einhalten, ist das ein Akt des Verrats. Beachten Sie, was passieren wird, wenn wir genau auf diesen Befehl hin handeln. Deshalb präsentiert uns der Quran diese praktischen und anwendbaren Befehle.


Furchtlosigkeit im Angesicht des Feindes

Es gibt einen weiteren quranischen Befehl: „Habt keine Angst vor ihnen, Mich sollt ihr fürchten, so ihr gläubig seid.“. Davor heißt es: „Das ist der Satan. Er will (euch) vor seinen Freunden Angst einjagen.“ [Heiliger Quran, 3: 175]. Einige Leute sagten zu Muslimen: Sie hecken Verschwörungen gegen euch aus, ihr solltet euch vor ihnen fürchten. Früher erschreckten sie die Muslime mit solchen Worten. Der Quran sagt, dass man sich nicht vor ihnen fürchten soll, sondern dass man sich nur vor Gott fürchten soll. Sie sollten zu Allah, dem Erhabenen, beten, ihm vertrauen und dem Feind die Stirn bieten, weil sie ihn zurückdrängen können. Die Menschen, die sich vor Unterdrückern und solchen und solchen Menschen und Mächten fürchten, sind Teufel. Wir haben im Laufe der Geschichte auch erlebt, dass diejenigen, die von solchen Mächten eingeschüchtert wurden, einer schwierigen und bitteren Prüfung unterzogen wurden. Heute stellen islamische Mächte und islamische Regierungen viele Überlegungen an bezüglich Unterdrückermächten in der Welt. Sie fürchten sich vor ihnen und ignorieren ihre eigene Macht. Die Folge davon ist, dass sie gedemütigt werden und schmerzhaften Schläge einstecken.

Der Imam (Chomeini, r.) lehrte uns alle, keine Angst vor Großmächten zu haben. Er lehrte uns, furchtlos zu sein angesichts unterdrückerischer und tyrannischer Mächte. Ich werde nicht vergessen, wie im Jahr 1358 (1979) – zu einer Zeit, als unsere Jugend amerikanische Spione und den „American Den of Espionage“ gefangen genommen hatte – einige Leute Druck auf den Revolutionsrat ausübten, sie freizulassen.

Der verstorbene Herr Haschemi (Rafsandschani), Bani Sadr und ich – wir drei vom Revolutionsrat – gingen nach Qum. Zu dieser Zeit lebte Imam Chomeini (r.) in Qum. Wir gingen zu ihm, um ihn zu fragen, was wir tun sollten. Wir sagten, dass sie uns unter Druck setzten, sie so bald wie möglich freizulassen. Der Imam wandte sich an uns und fragte: „Haben Sie Angst vor den USA?“ Ich antwortete: „Nein, ich habe keine Angst.“ Dann sagte er: „Sie brauchen sie also nicht freizulassen.“

Und das war die Wahrheit und das Richtige. Wenn damals jemand Angst vor den USA hatte und Rücksicht auf sie nehmen wollte, hätte das für das Land bittere Folgen gehabt. Wir haben einige Fälle erlebt, in denen die Verwaltungen und Behörden unseres Landes Angst vor den USA hatten, und diese Angst hat ihnen große Probleme bereitet. Im Quran heißt es: „Habt keine Angst vor ihnen, Mich sollt ihr fürchten, so ihr gläubig seid.“ Das arabische Wort „hafun“ bedeutet „halte dich an meine Befehle und Regeln“. Wenn Allah der Erhabene uns befiehlt, Dschihad (Anstrengung) zu üben, sollten wir Dschihad üben, und wann immer er sagt, dass wir aufhören sollen, sollten wir es tun. Das ist die Bedeutung von „hafun“.


Die Bedeutung der täglichen Gebete um des Gedenkens an Gott willen

Eine andere Aya sagt: „So diene Mir und verrichte das Gebet zu meinem Gedenken.“ [Heiliger Quran, 20:14] Jetzt, da der Monat Ramadan gekommen ist, sollten wir darauf achten. Dies ist ein weiterer praktischer Befehl. Tägliche Gebete zu sprechen, dient dem Gedenken an Gott. Sie sollten tägliche Gebete für den Einsatz im göttlichen Dhikr (Gedenken Gottes) sprechen. Wenn wir heute nach diesem Gebot handeln – wozu wir alle in der Lage sind – und wenn wir die täglichen Gebete in einer aufmerksamen Art und Weise verrichten, ohne beim Sprechen der täglichen Gebete an andere Dinge zu denken, und wenn wir es tun, um das Gedenken an Gott in uns aufrecht zu erhalten, wird dies zweifellos einen massiven Einfluss auf unsere psychologische Transzendenz ausüben.

Wir sollten auch auf diese Aya hören: „O ihr, die ihr glaubt, kehrt zu Gott um in aufrichtiger Umkehr.“ [Heiliger Quran, 66: 8]. Diese Tage sind Tage der Reue und der Rückkehr zu Gott. Ich hoffe, dass Allah der Erhabene unserem ganzen Volk und allen Muslimen den Segen geben wird, die Pflichten des Monats Ramadan und andere islamische Pflichten zu erfüllen. Wir sollten nach dem Quran handeln. Diese Quranbefehle – diese Tausenden von praktischen Quranbefehlen – sind einsatzbereit; sie können umgesetzt werden. Natürlich haben dabei die Regierungen die größere Verantwortung, diejenigen, die über das Land regieren, und die Führungskräfte der Gesellschaft.

Wie sich herausstellt, ist unsere Zeit abgelaufen. Ich denke, es ist Zeit für den Adhan (Gebetsruf), und deshalb werde ich meine Ausführungen beenden. Ich bin sehr glücklich. Die heutige Zeremonie war sehr gut, und ich möchte noch einmal allen danken, die daran beteiligt waren.

Ich grüße Sie und Allahs Gnade und Segen seien mit Ihnen allen.

 

offenkundiges.de

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