TEHERAN (IQNA) – Die erste internationale Konferenz über Familie und spirituelle Erziehung fing am Montagabend im Rahmen der 29. internationalen Koranausstellung statt.

Hodschatolislam Mostafa Darjabari, der Sekretär der Konferenz, sagte in der Eröffnungszeremonie, dass diese Veranstaltung beweise, dass es hinsichtlich Familie und Erziehung eine internationale Meinung gäbe. Er sagte, dass auf der Veranstaltung sowohl über schiitische als auch sunnitische Familienführung diskutiert werde und bemerkte: „Wir glauben, dass die Einheit, welche wir anstreben, in einer Familie realisiert wird, welche dem Propheten Mohammad (s.) folgt.“
Ein anderer Aspekt der Konferenz ist der der abrahamitischen Religionen. „Wir sind dananch aus, eine religiöse und gläubige Familie aufzubauen, weil es auf diesem Gebiet viele Gemeinsamkeiten gibt. Es ist sehr wichtig, dass in der säkularen Atmosphäre eine spirituelle und religiöse Front geschaffen wird.“
Der nächste Sprecher auf dieser Veranstaltung war Ajatollah Resa Ramezani, ein Mitglied des Expertenrates. Er betonte, dass es im Koran zahlreiche Verse gäbe, die auf die Familie verwiesen. Er merkte an, dass der Liberalismus des Westens zu einer Zerstörung des Familienkonzepts geführt hätte.
Desweiteren wies er die Ansicht einiger Gelehrten zurück, dass Europäer die Sprache des Korans nicht verstehen könnten. Diese Aussage könne nicht gehalten werden, weil die Sprache des Korans die Sprache der Weisheit sei, welche zu jeder Zeit verständlich sei.
Die 29. Internantionale Koranausstellung in Teheran findet zwei Wochen lang in der Imam Chomeini Mosalla (R.A.) in der iranischen Hauptstadt statt.