IQNA

OIC drückt Bedenken aufgrund der steigenden Islamfeindlichkeit in Europa aus

21:38 - September 24, 2022
Nachrichten-ID: 3006908
TEHERAN (IQNA) - Der Generalsekretär der Organisation für Islamische Kooperation, Hissein Brahim Taha, drückte die Bedenken des OICs hinsichtlich des Anstiegs der antimuslimischen Gefühle in einigen europäischen Ländern aus.

Die Kontaktgruppe für Muslime in Europa der Organisation für Islamische Kooperation (OIC) hatte ein Open-End-Meeting in New York am Rand der 77. Generalversammlung der Vereinten Nationen abgehalten.

Unter dem Vorsitz des Generalsekretärs der OIC war die Versammlung auf Anfrage der Türkei abgehalten worden.

Der Generalsekretär der OIC, Hissein Brahim Taha, drückte in seinem Bericht die Bedenken der OIC hinsichtlich des steigenden Antisemitismus in einigen europäischen Ländern aus und rief zu weiteren Vesuchen auf, um ein konstruktives Engagement und einen konstruktiven Dialog aufzubauen, um die interkulturelle Harmonie sowie gegenseitiges Verstehen, Toleranz und Respekt zu fördern.

In der Versammlung wurde die allgemeine Situation der Muslime in Europa seit dem letzten Treffen der Kontaktgruppe am 22. März 2022 in Islamabad betrachtet und die unerschütterliche Unterstützung für die muslimischen Gemeinden bekräftigt.

In der Versammlung wurden tiefe Bedenken über den besorgniserregenden Anstieg antimuslimischer Gefühle, Islamfeindlichkeit, Hassreden und rechtsradikaler Extremismus sowie die Tendenz gewalttätiger Vorfälle gegen Muslime in einigen muslimischen Ländern, die von Hassreden und starker Diskrimination geschürt worden waren, geäußert und strikt die extrem rechtsgerichtete, intolerante und ausschließende politische Rhetorik zurückgewiesen.

In seinen Bemerkungen betonte der pakistanische Außenminister Biawal Bhutto Zardari, dass sich Islamfeindlichkeit, welche in der europäischen Geschichte ausgedehnte Wurzeln hat, wie eine Epedemie geworden sei, die sich um den gesamten Erdball ziehe, vor allem in seiner heftigsten Form in Indien. Er sagte auch, dass der Anstieg von Hasskriminalität gegen Muslime sowie Diskrimination in der Bildung, Staatsbürgerschaft, Immigration, Arbeitsbeschäftigung, Wohnen und Gesundheit sowie in anderen Bereichen sehr gut aufgezeichnet worden sei. Der geschlechtsspezifische Aspekt der Islamfeindlichkeit gewann zudem mit dem Abzielen auf muslimischer Mädchen und Frauen aufgrund ihres Bekleidungsstils an Gewichtigkeit.

Zardari stellte einen Vierpunkteplan für den besseren Schutz muslimischer Minderheiten in Europa vor und rief die Mitgliedsstaaten der OIC dazu auf, innerhalb des Rahmens ihrer bilateralen Beziehungen mit europäischen Ländern auf die Probleme der Muslime in Europa hinzuweisen und besondere Bemühungen zu unternehmen, solche Probleme anzusprechen.

Quelle: islamabadpost.com.pk

 

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