IQNA

11:11 - March 02, 2023
Nachrichten-ID: 3007876

Kirgisischer Koranrezitator betont Entwicklung der koranischen Aktivitäten in sozialen Netzwerken

TEHERAN (IQNA) – Ein kirgisischer Koranrezitator (Qari), der am 39. Internationalen Koran-Wettbewerb im Iran teilgenommen hatte, betonte die Notwendigkeit, sich in sozialen Netzwerken mehr mit dem Koran zu beschäftigen, um die jüngere Generation anzuziehen.

Kirgisischer Koranrezitator betont Entwicklung der koranischen Aktivitäten in sozialen Netzwerken

Mohammadyar Qurbanbeykov kam auf den Zweiten Platz in der Kategorie Tartil für Männer.

In einem Gespräch mit IQNA lobte er das hohe Niveau des Wettbewerbs hinsichtlich der Organisation, der Jury und Wettbewerber. Er sagte, dass der Wettbewerb gut vom Fernsehen und Satellitennetzwerken abgedeckt worden sei, aber es bestehe Bedarf, ihn über soziale Netzwerke zu verbreiten wie YouTube und Instagram. Die junge Generation bekomme solche Veranstaltungen meistens über die sozialen Medien mit, und deshalb sollte man in dieser Hinsicht mehr Arbeit leisten. Eigentlich sehen sie die Welt durch diese Netzwerke. Er bemerkte, dass er über den internationalen Koranwettbewerb über das Internet erfahren habe und lobte die virtuelle Organisation des Wettbewerbs (in der ersten Runde).

Als Qurbanbeykov über seine Beschäftigung mit dem Koran gefragt wurde sagte er, dass er in einer Moschee angefangen habe, den Koran zu lernen und dann in einem Dar-ol-Koran-Zentrum weitergelernt habe. Er hatte dort auch die Tartil-Rezitation gelernt und fing dann den Koran auswendigzulernen an. In den letzten Jahre sei das Niveau hinsichtlich der Beschäftigung mit dem Koran gestiegen.

Die Kirgisen würden sich immer mehr für den Koran und religiöse Programme, so wie sie im heiligen Monat Ramadan abgehalten werden, interessieren. Meistens sind sie darauf konzentriert, Koranrezitation, Tartil und das Auswendiglernen des Korans zu lernen.

Nach Qurbanbeykovs Angaben sind 85 % der Kirgisen Muslime. Kirgisien habe auch religiöse Verbindungen zu vielen muslimischen Ländern wie den Iran, Saudiarabien, Kuwait, Katar, die Vereinigten Arabischen Emirate und der Türkei.

Die Endrunde des 39. Internationalen Wettbewerbs um den Heiligen Koran hatte am letzten Samstag in Teheran begonnen und war am Mittwochabend mit einer Zeremonie, bei der die Sieger bekanntgegeben und geehrt wurden, zuendegegangen.

Dieses internationalen Koranereignis war in zwei Runden abgehalten worden, wobei die erste Runde von 150 Wettbewerbern aus 80 Ländern besucht worden war. Von ihnen hatten 52 Quaris und 150 Auswendiglerner die Endrunde erreicht.

Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs war „Ein Buch, eine Umma“.

 

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