IQNA: Einem Hindutva-Anführer im indischen Bundesstaat Uttarakhand zugeschrieben Äußerungen, die provokative Aufrufe gegen indischen Muslime und ihre Kinder enthielten, lösten weit verbreitete Wut und Verurteilung aus und schürten Angst vor Zunahme von Hassreden und religiöser Polarisierung im Land erneut. (elektronische Zeitung Al-Umma)
Social-Media-Plattformen veröffentlichten ein Video, das den Leiter des Hinduraksha-Dal-Zweigs in diesem Bundesstaat Lalit Sharma dabei zeigte wie er vor einer Gruppe seiner Anhänger eine Rede hielt und dabei feindselige Literatur gegen Muslime verwendete. Einige seiner Äußerungen lösten weitreichende Schockwellen aus und Aktivisten sowie Beobachter werteten dies als direkte Anstiftung zu Gewalt und Hass.
Das Video verbreitete sich schnell im virtuellen Raum und veranlasste Journalisten, Menschenrechtsaktivisten und Social-Media-Nutzer dazu rechtliche Schritte gegen ihn zu fordern, wobei sie betonten, dass solche Äußerungen den Prinzipien des Zusammenlebens und des sozialen Friedens widersprechen und zur Verschärfung sektiererischer Spannungen beitragen können.
Angesichts der wiederholten Anschuldigungen gegen extremistische Organisationen und Persönlichkeiten bezüglich Äußerungen gegen religiöse Minderheiten sind Beobachter der Meinung, dass dieser Vorfall die wachsende Debatte um Hassreden in Indien widerspiegelt; dieser Vorfall wirft auch Fragen bezüglich der Mechanismen der Strafverfolgung und Wirksamkeit präventiver Maßnahmen im Umgang mit Reden auf, die zu Gewalt und Diskriminierung anstiften.
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