IQNA

Generalsekretär der Hisbollah:

Zionistisches Regime muss gedemütigt aus dem libanesischen Boden abziehen

18:21 - June 30, 2026
Nachrichten-ID: 3014990
IQNA- Der Generalsekretär der Hisbollah im Libanon betonte während des Aschura Marsches in der Dahije nahe Beirut, dass das zionistische Regime gedemütigt und erniedrigt den libanesischen Boden verlassen muss und dass dies geschehen wird.

IQNA: Der Generalsekretär der Hisbollah im Libanon Scheich Naim Qassem berichtete vom Scheitern des US-zionistischen Projekts und Eintritt in eine neue Phase und rief dazu auf auf Grundlage dieser neuen Phase zu handeln. Er sagte: Mit der aschuraischen Haltung unseres ganzen geliebten und stolzen Volkes konnten wir diese Aggression stoppen und einen großen Erfolg erreichen. (Quelle: al‑Manar)

Der Generalsekretär der Hisbollah im Libanon fügte am Ende des Aschura‑Marsches im südlichen Vorort Dahije von Beirut hinzu: Wir standen einem Krieg gegenüber dessen Ziel die Beseitigung der Existenz der Hisbollah, ihres sozialen Umfelds, ihres Volkes und der mit ihr verbundenen Bürger im Libanon war. Das zionistische Regime ist im Libanon präsent weil es ihn verschlingen will. Dieses Regime ist im Libanon präsent weil es ihn im Rahmen des Projekts Groß‑Israel besetzen will. Der Widerstand entstand ebenfalls aufgrund von Aggression und Besatzung.

 

Memorandum des Einvernehmens; Niederlage der USA und des zionistischen Regimes

Scheich Naim Qassem erklärte, dass das Memorandum des Einvernehmens eine offizielle Verkündung der Niederlage der USA und des zionistischen Regimes ist und sagte: Der Iran gestaltet heute die Zukunft nicht nur für sich selbst, sondern auch für die Region. Wir arbeiteten während der Phase der Aggression mit dem Iran zusammen und kämpften gemeinsam dagegen, wir brachten das Projekt gemeinsam zum Scheitern. Sie wollten, dass wir isoliert und zerstreut sind, doch handelten wir als eine Achse und das ist natürliches Recht.

Er fuhr fort: Wir danken dem Iran damit dieser Dank die kranken Herzen erreicht und sie durch ihre eigene Verbitterung zu Fall bringt. Wir danken dem Iran und werden an deiner Seite bleiben. Wir wollen dich an unserer Seite und wollen einig sein, denn es zeigte sich, dass eure Stärke zusammen mit der Stärke der Kräfte des Widerstands im Feld dazu beiträgt ein angemessenes Gleichgewicht zu schaffen. Ein Gleichgewicht das uns in eine neue Phase führt, nämlich die Phase des Brechens des Projekts des zionistischen Regimes und Vorbereitung dafür dieses Regime aus unserem Land zu vertreiben.

Scheich Naim Qassem verwies in einem anderen Teil seiner Rede auf fünf Hauptachsen an die wir seiner Aussage nach glauben und verfolgen.

 

Vollständiger Abzug des zionistischen Regimes aus dem Libanon

Er sagte in der ersten Achse: Das zionistische Regime hat keine andere Option als den vollständigen Rückzug von jedem Zentimeter libanesischen Bodens und Beendigung der Luft‑, Land‑ und Seeaggression sowie aller ihrer Formen. Die Aggression des zionistischen Regimes scheiterte bei der Verwirklichung seiner expansionistischen Ziele und dies ist ein wichtiger Ausgangspunkt für unseren weiteren Weg.

Er fügte hinzu: Das zionistische Regime muss ohne jegliche Bedingung abziehen und keine Verpflichtung die gegen die Souveränität Libanons gerichtet ist wird akzeptiert werden. Niemand hat das Recht etwas zu unterzeichnen oder zu akzeptieren. Die Obergrenze aller Lösungen ist die vollständige Souveränität und vollständige Unabhängigkeit Libanons. Weder eine Normalisierung der Beziehungen noch Aufhebung des Zustands der Feindschaft, weder irgendein Gewinn für Israel noch teilweise Präsenz auf libanesischem Boden.

Der Generalsekretär der Hisbollah betonte: Das zionistische Regime muss gedemütigt und erniedrigt abziehen und das wird geschehen.

Er fügte hinzu: Wir sind überzeugt, dass die Obergrenze der Souveränität im Rahmen der Ergebnisse des Abkommens vom 27. November 2024 und auf Grundlage nur des Gebiets südlich des Litani‑Flusses und nicht des gesamten Südlibanon verwirklicht werden kann.

 

Widerstand wird bestehen bleiben

Scheich Naim Qassem sagte in der zweiten Achse: Der Widerstand wird mit seiner Präsenz, seinen Entscheidungen, seinen Möglichkeiten und Fähigkeiten fortbestehen. Der Widerstand ist heute die Säule der Unabhängigkeit Libanons und seiner Befreiung und wird bleiben. Der Widerstand ist eben dieses Volk, dieses Land und diese Geschichte und Zukunft.

Er forderte auch die libanesischen Verantwortlichen auf ihren Weg zu überdenken und fügte hinzu: Die Regierung Libanons kann nicht mit mehr als der Hälfte der Bevölkerung dieses Landes im Konflikt stehen und gleichzeitig normal weiterarbeiten. Ein Land wird durch seine Bestandteile aufgebaut und nicht durch Ämter.

Der Generalsekretär der Hisbollah im Libanon betonte: Die politische Führung muss in zwei Bereichen eine Neubewertung vornehmen. Erstens die Einheit des Wortes, Einheit der Reihen und gemeinsame politische Haltung gegenüber dem zionistischen Feind sowie Stoppen der Umsetzung der Forderungen der Vormundschaft und Feindes und Entscheidungen im Interesse der USA und des zionistischen Regimes.

Er fügte hinzu: Wir sind bereit unsere Hand auszustrecken. Nutzt die Gelegenheit! Der Widerstand ist stark und wenn ihr auf dem Weg der Souveränität Libanons voranschreitet stehen wir an eurer Seite.

Er bezeichnete die zweite Aufgabe der libanesischen Regierung als Stärkung des Willens zum Staatsaufbau, Lösung wirtschaftlicher Probleme, Rückgabe der Einlagen der Bevölkerung, Wiederaufbau und Verringerung sozialer Kluft.

 

Iran; Weg zur Befreiung

Scheich Naim Qassem sagte in der vierten Achse: Es ist notwendig den Weg der Verständigung zwischen Iran und den USA als grundlegende Unterstützung für die Souveränität Libanons zu nutzen. Eine außergewöhnliche Kraft die Gott uns als Geschenk vom Himmel schickte.

Er fragte: Was habt ihr im Libanon womit ihr der Aggression entgegentreten könnt?

Er erklärte weiter: Es zeigte sich, dass Iran der Weg zur Befreiung ist.

 

Ablehnung des Drucks zur Normalisierung mit dem zionistischen Regime

Scheich Naim Qassem forderte in der fünften Achse ein Ende des Drucks arabischer und ausländischer Länder den Libanon in Richtung Zwietracht oder Kompromiss mit dem zionistischen Regime zu drängen und sagte: Die Zusammenarbeit mit Ländern die dem Libanon bei seiner Souveränität und Aufbau helfen muss auf höchstem Niveau erfolgen.

Er fügte hinzu: Sagt ihnen sie sollen dies in der Praxis zeigen und nicht, dass einige Länder kommen und sagen: Legt die Waffen nieder damit wir euch helfen. Das ist das Projekt des zionistischen Regimes.

Der Generalsekretär der Hisbollah im Libanon betonte: Wir begrüßen Länder die sich für den Wiederaufbau, Wiederherstellung der Souveränität, Stärkung der libanesischen Armee, Abzug des zionistischen Regimes und Verhinderung der Verwirklichung seiner Ziele einsetzen.

 

Betonung Palästinas und Achse des Widerstands

Der Generalsekretär der Hisbollah dankte auch den Menschen in Gaza und Palästina und sagte: Opferbereites und edles Volk! Die Welt tat euch Unrecht, doch das Blut eurer Märtyrer und Opfer eures Volkes werden weiterhin Hauptsymbol von Freiheit, Würde und Befreiung sein.

Er fügte hinzu: Wir sind an eurer Seite! Palästina und die Befreiung Palästinas werden weiterhin unser Kompass sein.

Scheich Naim Qassem dankte auch dem Volk des Jemen, seiner Führung und seinen Streitkräften und sagte, dass sie zu einer Zeit standhaft blieben als die Welt Palästina, Libanon und die Achse des Widerstands im Stich gelassen hatte.

Er dankte auch dem Volk des Irak, der religiösen Autorität, den Kräften der Haschd asch‑Schaʿbi und der irakischen Regierung für ihre Unterstützung und Hilfe für den Libanon und den Widerstand.

 

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