IQNA

Im Interview mit IQNA:

Neu-Erschaffung des Bildes des Irans in der Weltöffentlichkeit bei beisetzung des Märtyrer-Oberhaupts

16:28 - July 12, 2026
Nachrichten-ID: 3015047
Teheran (IQNA)- Ein Forscher und internationaler Aktivist erklärte, dass die prächtige Beisetzung des Märtyrer-Oberhaupts nicht nur eine nationale Zeremonie war, sondern zu einem Wendepunkt bei der Neugestaltung des Bildes des Iran auf internationaler Ebene wurde und sagte: Was heute in den Augen der Weltöffentlichkeit gegenüber dem Iran geformt wurde ist mehr als alles andere das Ergebnis der Anwesenheit der Menschen und der Geschichte, die von Widerstand, Zusammenhalt und Standhaftigkeit der iranischen Nation an die Welt übermittelt wurde.

Der Forscher und internationaler Aktivist Yahya Jahangiri Sohrevardi bezeichnete dieses Ereignis im Interview mit IQNA unter Hinweis auf die medialen und sozialen Dimensionen der prächtigen Beisetzung des Märtyrer-Oberhaupts als eines der wichtigsten Bild prägenden Ereignisse der letzten Jahre und erklärte: In der heutigen Welt werden Nationen bevor sie durch Fakten vor Ort bekannt sind durch das Bild der Erzählungen und historische Ereignisse durch die Medien geformt wurden.

 

Neu-Erschaffung des Bildes des Irans in der Weltöffentlichkeit bei beisetzung des Märtyrer-Oberhaupts

 

Er fügte hinzu: Viele Menschen auf der Welt sahen noch nie ein Land aus der Nähe und ihr Verständnis von diesem Land ist das Produkt genau dieses medialen Bildes. Selbst diejenigen mit Erfahrung in einer Gesellschaft präsent zu sein, überprüfen manchmal ihre Wahrnehmungen und Vorurteile, wenn sie mit großen Ereignissen konfrontiert werden.

Jahangiri erklärte, dass einige historische Vorfälle die mentalen Gleichungen der öffentlichen Meinung verändern können und betonte: Manchmal erzeugt ein Sieg, manchmal eine Niederlage und manchmal ein historischer Vorfall ein völlig neues Bild einer Nation im Geist der Menschen weltweit. Aus dieser Perspektive muss die prächtige Beisetzung des Märtyrer-Oberhaupts als eines der wichtigsten Bild prägenden Ereignisse der letzten Jahre angesehen werden; ein Ereignis, das ein anderes und herausragendes Bild des Iran auf der internationalen Bühne neu erschuf.

 

Die Menschen; Wichtigste Erschaffer der globalen Erzählung

Er betonte, dass ein solches Bild nicht mit Werbekosten hätte erzeugt werden können und erklärte: Selbst wenn Tausende Milliarden Toman für Werbung ausgegeben worden wären, so wäre die Schaffung eines solchen Bildes nicht möglich gewesen, da dieses Bild von den Menschen selbst erschaffen wurde. Die breite Präsenz der Menschen, kollektiven Emotionen, Pracht der Zeremonie und weitreichende Reflexion wurden an sich zu einer globalen Erzählung.

Dieser Forscher und internationale Aktivist fuhr fort: Neben der Anwesenheit der Menschen war auch die Rolle von Medienaktivisten, kulturellen und künstlerischen Akteuren, Content-Produzenten und all jenen die dieses Bild in die Welt trugen entscheidend und sie hatten einen wichtigen Anteil an der Festigung dieser Erzählung im Gedächtnis der Weltöffentlichkeit.

 

Neu-Erschaffung des Bildes des Irans in der Weltöffentlichkeit bei beisetzung des Märtyrer-Oberhaupts

 

Überlegene Hand im Krieg der Geschichten

Jahangiri verwies auf seine Erfahrung im Ausland präsent zu sein und erklärte: Seit dem Dezember war ich außerhalb des Iran und sah die Atmosphäre jener Tage im Iran von außen als voller Fragen und Unklarheiten, aber das Eintreten des dritten aufgezwungenen Krieges und des Ramadan-Krieges veränderte die Atmosphäre der öffentlichen Meinung grundlegend.

Er fügte hinzu: Nach dem Märtyrertod des Oberhaupts und umfangreichen Bemühungen, um diesen Krieg zu erzählen gewann die Islamische Republik Iran meiner Meinung nach im Bereich des „Krieges der Medien“ die Oberhand.

Der Forscher betonte, da noch nicht viel Zeit seit der prächtigen Beisetzung des Märtyrer-Oberhaupts vergangen ist: Nicht nur aus der Perspektive eines Analysten, sondern als Augenzeuge vor Ort kann ich von Realitäten sprechen die den wichtigen Wandel der Sichtweise der Weltöffentlichkeit auf den Iran zeigen.

 

Iran; Symbol für Widerstand und Würde

Jahangiri verwies auf seine Feldbeobachtungen über den Einstellungswechsel der Menschen verschiedener Länder gegenüber dem Iran und sagte: Heute, wann immer ich einen Markt, ein Geschäft oder eine Gruppe gewöhnlicher Menschen betrete, sobald sie merken, dass ich Iraner bin begegnet man mir zumindest mit einem „Daumen hoch“-Zeichen und Ausdruck von Respekt. Vielleicht scheint dieses Verhalten oberflächlich betrachtet einfach, aber aus sozialer Sicht hat es eine tiefe Bedeutung und zeigt, dass der Iran in den Köpfen vieler Menschen zu einer „Marke“ geworden ist.

Er fuhr fort: Die Anzeichen für diesen Wandel beschränken sich nicht nur auf diese Punkte. Es gibt Familien, die die Namen ihrer Kinder nach dem Namen des iranischen Oberhaupts wählen und bei den Sonntagsmärschen sehe ich auch viele Menschen, die stolz Kleidung mit dem Namen oder der Flagge des Iran tragen.

Dieser Forscher und internationale Aktivist verwies auf eine seiner Erinnerungen und fügte hinzu: Einer der berühmten Sänger Indonesiens beugte sich vor als er die Flagge des Iran sah, küsste den unteren Teil der Flagge und sagte: „Ich bin stolz auf diese Flagge.“; dies sind keine bloßen Analysen mehr, sondern vom Einstellungswechsel gegenüber dem Iran zeugenden Feldbeobachtungen.

 

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