IQNA: Seyyed Sadruddin Qabbanji sagte am 17. Juli 2026 in den Predigten des Freitagsgebets von Nadschaf: Der Luftraum und Territorium des Irak dürfen nicht als Korridor für einen Angriff auf den Iran oder irgendein anderes Land genutzt werden. (Quelle: Al-Yaum al-Ikhbariya)

Er fügte hinzu: Wir stehen an der Seite der Islamischen Republik Iran; unser Schicksal ist eins und nach ihnen gibt es nichts Gutes mehr im Leben.
Der Prediger des Freitagsgebets von Nadschaf verwies anschließend auf die Reise des irakischen Ministerpräsidenten in die USA und dessen Treffen mit Donald Trump und fügte hinzu: Die wirtschaftliche Öffnung darf nicht auf Kosten der Souveränität und Unabhängigkeit des Irak erfolgen.
Qabbanji bedauerte die Äußerungen des US-Präsidenten bei diesem Treffen, die die Gefühle des irakischen Volkes, Werte des Widerstands und seine Opferbereitschaft verletzten.
Der Freitagsimam von Nadschaf ging anschließend auf einige innenpolitische Angelegenheiten des Irak ein, darunter Bekämpfung der Finanzkorruption und sagte: Alle hoffen auf die Aufdeckung der Korruptionsfälle und enormen Geldsummen in dem als „Angriff im Morgengrauen“ bezeichneten Fall.
Er fügte hinzu: Diesbezüglich empfehle ich drei Dinge: Erstens: Diesen Fall von einer Politisierung fernzuhalten. Zweitens: Ihn vor konfessionellem Missbrauch zu bewahren und drittens ihn vor innerem und äußerem Druck zu schützen.
Qabbanji sprach den Familien mehrerer Pilger Imam Husseins (Friede sei mit ihm), die auf dem Pilgerweg bei einem Verkehrsunfall in Basra ums Leben kamen sein Beileid aus.
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