International: Tausende Bürger der Stadt Bengasi im Osten Libyens haben am gestrigen Freitag bei einer Kundgebung auf dem Tahrir-Platz die Einführung der islamischen Scharia als gesetzgebende Kraft im Land gefordert.
Das geht aus einem Bericht der iranischen Korannachrichtenagentur Iqna unter Berufung auf die Internetseite afreeknews hervor.
Rund dreitausend Menschen hatten sich zum wiederholten Male auf dem Tahrir-Platz in Bengasi versammelt, um sich für die Einführung der islamischen Scharia im Land auszusprechen. Die Demonstranten riefen in Sprechchören gerichtet an die libyschen Regierung: „Wir sind für islamische Gesetze und die islamische Scharia.“
In einem Kommuniqué hieß es, es sei notwendig, die Scharia in die neue Verfassung Libyens aufzunehmen. Die Verantwortlichen wurden aufgefordert, die islamische Gesetzgebung als einen unabänderlichen Faktor in Betracht zu ziehen. Darüber bräuchte es auch zu keiner Abstimmung kommen, hieß es.
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