IQNA

9:55 - March 06, 2017
Nachrichten-ID: 2286399
International: Aus der Sicht von Forschern war Imam Musa Sadr ein Denker, Islamkenner und Freimütiger, der die Bedürfnisse seiner Zeit erkannt hat.
Seine Gedanken hat er nicht nur der schiitischen Gemeinde Libanons als Erbe zurückgelassen, auch alle anderen Glaubensgemeinschaften sind von seiner Denkweise beeinflusst worden.

Imam Musa Sadr erblickte im Juni 1928 in der iranischen Stadt Qom das Licht der Welt. Er war politischer und religiöser Rechtsbefugter der Schiiten und weilte bis zum Jahr 1960 in Iran.

Danach ging er in den Libanon, um die Position als islamisches Oberhaupt der dortigen Schiiten zu übernehmen. Dort wurde er von seiner Idee inspiriert, die Gemeinschaft der libanesischen Schiiten auf kultureller, sozialer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene zu reformieren, wobei er sich die einzigartigen Kapazitäten des Libanon zu Hilfe nahm. Somit wollte er der Weltgemeinschaft das wahre Gesicht der Schiiten vorzustellen.

Seine eigentliche Strategie aber war die Angleichung der schiitischen Stämme an andere Stämme die es im Libanon gab. Sein Ziel war es, die schiitischen Muslime ebenso in die politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und sozialen Belange des Landes mit einzubeziehen.

Imam Musa Sadr war bei allen geistlichen und politischen Lagern hoch geachtet, besonders aber bei den Christen aufgrund seiner Offenheit gegenüber ihnen.
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