IQNA

23:56 - August 28, 2019
Nachrichten-ID: 3001612
IQNA - Nachdem eine Kopftuch tragende junge Frau von Sicherheitspersonal am Flughafen San Francisco gezwungen wurde, ihr Kopftuch abzulegen, haben ihre Familie die zuständigen Behörden um eine Erklärung gebeten.

Wie IQNA unter Berufung auf die Mercury News berichtet, sei die Kopftuch tragende Sportlerin Fatima Abdelrahman, die bei den Junioren der US-amerikanischen Squash-Nationalmannschaft spiele und für ihre erste Teilnahme an den Junioren-Weltmeisterschaften nach Kanada reisen wollte, von Flugsicherheitspersonal sehr schlecht behandelt worden.

Als Fatima Abdelrahman am 1. August 2019 für ihre erste WM-Teilnahme gemeinsam mit dem US-amerikanischen Squash-Nationalteam nach Toronto reisen wollte, sei sie am Flughafen von Flugpersonal der Air Canada gezwungen worden, ihr Kopftuch abzulegen.

Fatima habe gesagt: „Ich habe ein gutes Gefühl, wenn ich mit Kopftuch für die Squash-Nationalmannschaft spiele. Kopftuch ist kein Hindernis für meinen Fortschritt und ich bin sehr glücklich, dass ich die erste Kopftuch tragende Spielerin im Nationalteam bin. Aber an jenem Tag habe ich mich unter meinen Mitspielerinnen fremd gefühlt, weil sie alle ohne Probleme ins Flugzeug einsteigen konnten.“

Dieses Fehlverhalten habe bei der muslimischen Bevölkerung in den USA großen Ärger ausgelöst. Die demokratischen US-Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib - die beiden ersten muslimischen Frauen im US-Kongress - hätten auf Twitter ihre Solidarität mit Fatima ausgedrückt.

Fatimas Familie habe angekündigt, dass sie auf eine Erklärung der kanadischen Fluggesellschaft warte und dieses Verhalten als eine offensichtliche Diskriminierung gegenüber einer jungen Muslima mit Kopftuch betrachte.

 

http://iqna.ir/fa/news/3837729

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