IQNA

20:54 - September 25, 2019
Nachrichten-ID: 3001733
Bei einem schweren Erdbeben in Pakistan sind mehr als 30 Todesopfer zu beklagen. Mindestens 150 Schwerverletzte schweben in Lebensgefahr. Die Rettungsarbeiten werden durch starken Regen behindert.

Nach einem starken Erdbeben in Pakistan ist die Zahl der Toten auf mindestens 32 gestiegen. 30 Menschen kamen im nordöstlichen Bezirk Mirpur der Region Kaschmir ums Leben, zwei in der östlichen Provinz Punjab, sagten Vertreter örtlicher Behörden am Mittwoch. Außerdem seien mindestens 478 Menschen verletzt worden, der Großteil im Bezirk Mirpur. 150 von ihnen würden in Lebensgefahr schweben.

Am Dienstagnachmittag (Ortszeit) waren umfangreiche Rettungsarbeiten angelaufen. Behördenvertreter in Mirpur sagten am Mittwoch, sie vermuteten weiter in Schutt eingeschlossene Menschen. Allerdings würden die Rettungsarbeiten durch schwere Schäden an Straßen und seit Mittwochmorgen auch durch starken Regen behindert. Die Regenfälle sollen Prognosen zufolge auch in den nächsten vier Tagen weiter anhalten.

Nach Angaben der nationalen Katastrophenschutzbehörde sind mindestens 450 Häuser beschädigt worden. Zerstörte Straßen sollten bis Donnerstagabend für leichten Verkehr wieder eröffnet werden. In sozialen Medien geteilte Bilder zeigten eine Straße, die derart längs auseinander gebrochen war, dass ganze Autos in die Erdspalte gefallen waren.

Das Erdbeben hatte am Dienstag vor allem Pakistan erschüttert, es war aber auch in den Nachbarländern Afghanistan und Indien zu spüren. Pakistanischen Behörden zufolge hatte es eine Stärke von 5,8. Die US-Erdbebenwarte USGS gab die Stärke mit 5,2 an. In sozialen Medien wurden Bilder mit massiven Schäden an Häusern und Straßen vor allem aus der Region Kaschmir geteilt.

 

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