IQNA

11:36 - September 12, 2020
Nachrichten-ID: 3003091
Teheran (IQNA)- Nach den Vereinigten Arabischen Emiraten will auch Bahrain die Beziehungen zu Israel normalisieren. Mahmoud Abbas hat den palästinensischen Botschafter aus Bahrain zurückbeordert. Palästinensische Gruppen haben den Abkommen aufs Schärfste verurteilt.

Trump hat den Abkommen zwischen Bahrain und Israel verkündet. Die angekündigte Aufnahme diplomatischer Beziehungen zwischen Bahrain und Israel ist auf scharfe Kritik der Palästinenser gestoßen.

Die Bewegung „Palästinensischer Islamischer Dschihad“ verurteilte die Normailisierung der Beziehungen zum Besatzungsregime Israel. Diese Bewegung bezeichnete die Vereinbarung zwischen Bahrain und Israel zur Aufnahme diplomatischer Beziehungen als „politisches Versagen der arabischen Staaten“

Die palästinensische islamische Widerstandsbewegung Hamas verurteilte auch den Abkommen zwischen Bahrain und Israel. Hamas betonte, dass Israel und Bahrain den „Deal des Jahrhunderts“ umsetzen wollen.

Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) bezeichnete die Normalisierung der Beziehungen zwischen Bahrain und dem zionistischen Regime als „Verrat an der palästinensischen Sache“.

 

Mahmoud Abbas zieht Botschafter aus Bahrain ab

Die Palästinenserführung in Ramallah drückte in einer Stellungnahme ihre „starke Ablehnung und Verurteilung“ der Vereinbarung aus. Es handele sich um „Verrat an Jerusalem, der Al-Aksa-Moschee und der palästinensischen Sache“. Außerdem legitimiere sie „die abscheulichen Verbrechen der israelischen Besatzungsmacht an unserem palästinensischen Volk“.

Der Chef der palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, beorderte den palästinensischen Botschafter aus Bahrain zurück.

 

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