IQNA

Al-Azhar-Observatorium:
12:00 - September 13, 2020
Nachrichten-ID: 3003094
Teheran (IQNA) - Das Observatorium zur Bekämpfung von Extremismus an der Kairoer Al-Azhar-Moschee erklärte: „Die öffentliche Koran-Verbrennung beruht auf der sozialen Illusion einiger extremistischer Elemente im Westen, die die Ausbreitung des Islam und die Anwesenheit von Muslimen als Bedrohung für ihr persönliches Leben betrachten.“

Laut „Akhbar El-Yom“ hat das Al-Azhar-Observatorium zur Bekämpfung des Extremismus eine öffentliche Erklärung abgegeben, worin angekündigt wurde, dass das Missverständnis von Lehren des Islam und die im Namen des Islam verübten terroristischen Handlungen einiger Menschen zu den Gründen gehören würden, warum Muslime und die heiligen Werte des Islams extremistischer Gewalt, Terrorismus und Hass ausgesetzt seien.

„Manche Menschen in europäischen Ländern sehen leider die Ausbreitung des Islam und die Anwesenheit von Muslimen als Bedrohung für ihr persönliches Leben an, und dies hat dazu geführt, dass sie dem Islam und allem, was Muslime betrifft, feindlich gegenüberstehen und dass in einigen Ländern rassistische Verbrechen begangen werden“, heißt es in der Erklärung.

Das Al-Azhar-Observatorium zur Bekämpfung des Extremismus erklärte, unter Hinweis darauf, dass die Schändung des heiligen Buches der Muslime sowie die Schändung islamischer Kultstätten und heiliger Personen in den letzten Jahren vor allem in Dänemark, Schweden und Norwegen stattgefunden habe: „Der Grund dafür ist, dass Erfahrungs- und Ideenaustausch zwischen den Staatsangehörigen dieser Länder aufgrund ihrer geografischen Nähe und der Ähnlichkeit ihrer sozialen Struktur sehr hoch ist.“

Das Al-Azhar-Observatorium betonte, dass solche extremistische Aktionen, die die religiösen Gefühle von Millionen Muslimen im Osten und Westen verletzt haben, kein Zeichen hoher Zivilisation oder hohen Bewußtseins ihrer Täter seien. Dann fügte es hinzu: „Es ist notwendig, dass die Menschen die Heiligen anderer Religionen respektieren, und Muslime sollten auch vorsichtig, vernünftig und überlegt handeln, wenn sie mit extremistischen Ideen konfrontiert werden.“

 

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