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Abhängigkeit von dieser Welt ist Wurzel der Gier

0:25 - August 25, 2022
Nachrichten-ID: 3006723
Teheran (IQNA)- Weltlichkeit oder Weltverbundenheit ist eine der Eigenschaften, die als Wurzel vieler Sünden und sogar Geisteskrankheiten angesehen werden kann. Der Heilige Koran hat den Menschen diese Warnung in vielen Versen gegeben und ihnen verboten sich auf das weltliche zu verlassen.

Eine der Wurzeln der Gier ist die Verliebtheit in die Schönheiten und Manifestationen der Welt. Wenn diese Liebe und Zuneigung in einem Menschen erleuchtet wird, führt sie ihn zu Gier und Begierde nach den materiellen Segnungen der Welt. Je mehr sich in diesem Fall eine Person in diese Richtung bewegt, desto mehr taucht sie in weltliche Freuden ein und vergisst letztendlich den Hauptweg und das Hauptziel.

Der Heilige Koran kritisiert extreme Weltlichkeit und Weltverbundenheit und versucht die Menschen auf verschiedene Weise vor der Weltlichkeit zu warnen. Denn in diesem Fall kümmert sich ein Mensch nur um seine Welt und das Erreichen persönlicher Interessen und um sie zu erreichen, verletzt er alle menschlichen und spirituellen Werte.

In vielen Fällen betrachtet der Koran das Leben der Welt als eine Art kindisches Spiel und Unterhaltung, wie es heißt: „Und das Leben der Welt ist nichts als ein Spiel und Unterhaltung.“ (An'am: 32)

Und an einer anderen Stelle sagt er: „Wisse, dass das Leben dieser Welt in Wirklichkeit ein Spiel, Unterhaltung, Schmuck und gegenseitiges Prahlen und das Streben nach mehr Reichtum und Kindern ist.“ (Hadid/20)

Einige Kommentatoren teilten das menschliche Leben (von der Kindheit bis zu vierzig Jahren) in fünf Perioden ein und betrachten acht Jahre für jede Periode und sagen: Acht Jahre sind mit Spielen beschäftigt, acht Jahre mit Vernachlässigung und Unterhaltung, acht Jahre mit der Jugend die er zum Schmuck und Schönheit macht,  verbringt acht Jahre damit sich zu rühmen und zu ehren und schließlich sucht er in den letzten acht Jahren seinen Reichtum und seine Kraft zu mehren. Und hier wird der Charakter des Menschen begründet und dieser Zustand kann bis an sein Lebensende bestehen bleiben. Infolgedessen bleibt für weltliche Gläubige kein Platz mehr, um über das spirituelle Leben und das ewige Leben im Jenseits nachzudenken.

 

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