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Was sagt der Koran / 43

Die niemals Sterbenden

20:42 - January 09, 2023
Nachrichten-ID: 3007575
Teheran (IQNA)- In Unzufriedenheit, Enttäuschung und Bitterkeit am Leben zu sein ist für niemanden wünschenswert und Leben bedeutet nicht nur am Leben zu sein sondern Leben mit Glück, Zufriedenheit und Freude, das als Leben betrachtet werden kann. So spricht der Koran von Leuten die niemals sterben!

Die Qualität des Lebendigseins, das Gefühl von Wert und Zufriedenheit gibt dem Leben Sinn und garantiert menschliches Glück. Der Heilige Koran bezieht sich auf eine Gruppe, die niemals stirbt und immer am Leben ist:

Betrachte niemals diejenigen, die auf dem Weg Gottes getötet wurden als tot sondern sie leben. Werden von ihrem Herrn versorgt!“ (Al-Imran, 169).

Laut dem Autor des Tafsirs Nemune ist der Sinn des Lebens hier das Leben in der Zwischenwelt, das Seelen in der Welt nach dem Tod haben und dies ist nicht ausschließlich Märtyrern vorbehalten sondern da Märtyrer so in die Segnungen des spirituellen Lebens eingetaucht sind und unvergleichbar mehr ist als das Leben anderer Menschen in der Zwischenwelt und deshalb werden nur sie erwähnt.

Ein Mensch, der auf dem Weg der Werte und auf dem göttlichen Weg kämpft und sein Leben opfert, hat sich zuvor definitiv an diese Werte gehalten und sie in seinem Leben verkörpert. Demut, Vergebung, Wutkontrolle, Freundlichkeit und Fürsorge für die Benachteiligten sind Teil der Eigenschaften eines Gott suchenden Menschen und unterscheiden sich von demjenigen, der mit Grausamkeit, Selbsterhöhung, Eigeninteresse und Unmoral lebt.

Diese wertvollen Verhaltensweisen bereiten den Menschen Glück und werden zum Thema des edlen Verses dass „sie am Leben sind und von ihrem Herrn versorgt werden“.

Am Ende der Schlacht von Uhud pflegte Abu Sufyan, der Kommandeur der Feinde des Gesandten Gottes (SAS) laut zu rufen: Diese siebzig Muslime wurden in Uhud getötet anstatt siebzig von uns, die in der Schlacht von Badr getötet wurden. Aber der Gesandte Gottes (SAS) sagte: Unsere Toten sind im Himmel aber deine Toten sind in der Hölle. Und das ist die bereits erwähnte Bedeutung eines glücklichen und ewigen Lebens.

Punkte über Märtyrer und Martyrium in Tafsir Noor:

  1. Der Prophet (SAS) hörte von einer Person, die im Gebet sagte: „Ich bitte um Gutes! Gott!! So gib mir das Beste was von dir verlangt wird." Der Prophet sagte zu ihm: „Wenn dieses Gebet erhört wird, wird er auf Gottes Weg den Märtyrertod erleiden.“
  2. In der Überlieferung heißt es: Über allem Guten gibt es Gutes außer dem Martyrium, wenn eine Person zum Märtyrer wird, gibt es nichts besseres Gutes als dies.
  3. Am Tag der Auferstehung hat der Märtyrer die Stellung der Fürsprache. Fürbitte ist die Fürbitte eines Geschöpfes zwischen Gott und anderen Geschöpfen um im Diesseits und Jenseits Gutes zu überbringen oder Böses abzuwehren.
  4. Der beste und höchste Tod ist das Martyrium.
  5. Als der edle Ali, Friede sei mit ihm, mit Dutzenden von besonderen Tugenden an der Schwelle zum Martyrium stand sagte er: "Ich schwöre bei Gott der Kaaba dass ich gerettet bin". Er war der erste, der glaubte, schlief an Stelle des Propheten als die Mekkaner den Propheten ermorden wollten, wurde der Bruder des Propheten, einzig sein Haus hatte eine Tür zur Moschee des Propheten, war der Vater von Imamen und die Frau von Zahra, Friede sei mit ihr. Es war götzenzerbrechend, der Tag seines Begräbnisses war besser als die Anbetung der beiden Wertvollen (Koran und Ahl Bait as). Aber in keinem der erwähnten Fälle sagte er: „Ich wurde glücklich"

 

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