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Europalästina fordert Boykott von Datteln des Besatzungsregimes

11:37 - February 24, 2026
Nachrichten-ID: 3014397
IQNA- Der in Frankreich ansässige Verein Europalästina rief dazu auf Datteln zu boykottieren, die in den besetzten Gebieten Palästinas produziert und im Westjordanland verkauft werden.

IQNA: Die Präsidentin des Vereins Euro-Palästina Olivia Zemor erklärte in diesem Zusammenhang, dass die meisten in Frankreich verkauften Datteln aus illegalen Siedlungen des israelischen Regimes oder von Einrichtungen stammen, die mit den Besatzern kollaborieren. (Quelle:Anadolu)

Zemor fügte hinzu, dass einige Verpackungen zwar Jordanien oder Marokko als Ursprungsland angeben, die Produkte aber tatsächlich israelischer Herkunft sind.

Sie erläuterte, dass Freiwillige im Rahmen der Boykottkampagne gegen Produkte des zionistischen Regimes in großen Geschäften Aufklärungsarbeit leisten, um die Verbraucher zu sensibilisieren.

Sie fügte hinzu, dass das Ziel darin besteht den Konsum anderer Alternativen zu fördern.

Zemor wies darauf hin, dass die französischen Gesetze Verkäufer verpflichten das Ursprungsland klar anzugeben, insbesondere bei Trockenfrüchten.

Sie stellte fest, dass diese Gesetze nicht erlauben den Begriff „Israel“ für Produkte zu verwenden, die aus den besetzten Gebieten Palästinas stammen.

Zemor betonte, dass der Boykott dieser Produkte negative Auswirkungen auf die Wirtschaft des Besatzungsregimes hat.

 

Sie wies darauf hin, dass sich auch einige multinationale Lebensmittelkonzerne unter den Boykottzielen befinden.

Der Verein Europalästina rief die Verbraucher angesichts des erhöhten Dattelkonsums im Ramadan dazu auf alternative Produkte denen vorzuziehen, die aus den besetzten Gebieten stammen.

Mit Beginn des gesegneten Monats Ramadan sieht sich die Dattelhandelsindustrie des zionistischen Regimes aufgrund der Ausweitung globaler Boykottkampagnen beispiellosen Schwierigkeiten bei der Vermarktung und dem Vertrieb ihrer Produkte gegenüber.

Veröffentlichten Statistiken zufolge produziert das zionistische Regime jährlich etwa 40.000 Tonnen Datteln und hat damit einen Anteil am weltweiten Markt für dieses Produkt, der 8 Millionen Tonnen umfasst.

Bemerkenswert ist, dass der Großteil dieser Datteln in den besetzten Siedlungen im Westjordanland, insbesondere in der Region Ghur al-Urdun (Jordan-Tal) produziert wird. Von dieser Menge entfallen 30.000 Tonnen auf die luxuriösen und berühmten Medjool-Datteln, was 75 Prozent der gesamten jährlichen Dattelproduktion dieses Regimes entspricht.

Hebräischsprachige Zeitungen deckten auf, dass israelische Produzenten und Exporteure aus Angst vor einem weltweiten Boykott gezwungen sind die Etiketten mit dem Namen [Israels] von ihren Produkten zu entfernen, um sie auf den Märkten arabischer und islamischer Länder sowie in muslimischen Vierteln Europas verkaufen zu können.

 

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