
IQNA:Die ehemalige Vizepräsidentin der USA Kamala Harris hielt beim jährlichen Mittagessen des Heritage-Komitees der demokratischen Frauen von Michigan eine Rede mit scharfer Kritik an der Außenpolitik der Regierung Donald Trump. (Quelle: Al Jazeera)
Harris bezeichnete den gemeinsamen Krieg der USA und Israels gegen den Iran als unnötigen Krieg und betrachtete ihn als schwachen Versuch von den Epstein-Akten abzulenken.
Unter Hinweis auf den verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein erklärte sie, dass Trump mit dem Beginn der Aggression gegen den Iran die Aufmerksamkeit der US-Öffentlichkeit von seinen eigenen Dokumenten in der Epstein-Akte auf einen Krieg lenken wollte, der alle Aspekte des täglichen Lebens der US-Bevölkerung beeinflusst.
Sie sagte: Er [Trump] ging in einen Krieg hinein und wurde von Bibi Netanjahu hineingezogen. Seien wir uns darüber klar! Er ging in einen Krieg den die Menschen in den USA nicht wollten. Eine der zahlreichen Folgen davon ist der Anstieg der Benzinpreise.
Harris fügte hinzu: Wir haben es mit der korruptesten, rücksichtslosesten und unfähigsten Präsidentschaftsregierung in der Geschichte der USA zu tun. Dieser Mann [Trump] versteht nicht was echte Macht ist und kompensiert ständig über wobei er so tut als sei er im Grunde eine Art Mafiaboss.
Sie beschrieb Trump als unsicheren Mann, der versucht vorzugeben stark zu sein und die militärische Macht der USA gegen jeden einzusetzen den er möchte.
Harris stellte in spöttischem Ton ein fiktives Gespräch Trumps mit den Weltführern nach: Du nimmst Asien, ich nehme die westliche Hemisphäre, alles andere was ich will und wir teilen es einfach auf.
Die ehemalige Vizepräsidentin betonte: Die Menschen in den USA wollen nicht, dass ihre Söhne und Töchter in diesen nicht genehmigten, Wahl bedingten Krieg ziehen und ich bin entschieden dagegen.
Harris machte die Trump-Regierung dafür verantwortlich, dass er den internationalen Ruf der USA schwächte und US-Truppen in Gefahr brachte und betonte die Notwendigkeit Soft Power und Diplomatie anstelle einseitiger militärischer Gewalt einzusetzen.
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