IQNA aus Bagdad: Ayatollah Seyed Yasin Mousavi erklärte in der Freitagspredigt am 31. Juli 2026 in Bagdad: Zur Größe dieses Landes und unserer Nation gehört, dass Gott die Liebe zu Imam Hussein (Friede sei mit ihm) und die Husseini-Riten in unserer Persönlichkeit und unserem Dasein verankerte. In der Tiefe des öffentlichen Gewissens des irakischen Volkes bildete sich eine tiefe Verbindung zwischen ihnen und Sayyid al-Shuhada (Friede sei mit ihm); ob wir diese Tiefe nun aus emotionaler und gewissensmäßiger Sicht interpretieren wollen oder aus prinzipieller und glaubensbezogener Sicht, die Bedeutung ist dieselbe.

Er fügte hinzu: Die Geschichte zeigte dem irakischen Volk von der Zeit nach dem Märtyrertod von Imam Hussein (Friede sei mit ihm) bis heute, dass sie auf Imam Hussein (Friede sei mit ihm) als ein transformatives Projekt Gottes reagierten und für die Verwirklichung des Wortes Gottes auf Erden in den Bereichen Politik, Kultur, Militär, Sicherheit und Wirtschaft strebten.
Der Freitags-Imam von Bagdad fuhr fort: Dieses Projekt ist der Islam und der Schiismus; dieselbe Wahrheit die wir mit dem Ausdruck bezeichnen, dass der Islam in seiner Existenz mohammedanisch und seinem Fortbestand husseinisch ist.
Ayatollah Mousavi wies auf die Bemühungen der Herrscher und Tyrannen im Laufe der Geschichte hin die Husseini-Identität des irakischen Volkes auszulöschen und stellte klar: Diese Bemühungen führten letztendlich immer zum Sturz genau dieser Regime und Herrscher.
Er betonte: Niemand, in welcher Epoche der Geschichte auch immer und mit welcher Macht auch immer, kann diesen Glauben und tiefe emotionale und herzliche Verbindung von unserer Persönlichkeit und unserem Dasein trennen.
In einem anderen Teil seiner Rede widmete sich Ayatollah Seyed Yasin Mousavi der Arba'een-Pilgerreise und beschrieb sie als Projekt Gottes, das das Erscheinen unseres Meisters, des Imam Mahdi (möge Gott sein Erscheinen beschleunigen), vorbereitet.
Er sagte: Die Arba'een-Pilgerreise kann nicht als etwas mit kleinen und einfachen Konzepten betrachtet werden; wie einige unwissende Personen versuchen sie darzustellen. Dies ist ein großes Phänomen bei dem Zehnmillionen Menschen aus verschiedenen Ländern der Welt teilnehmen und Menschen aus Dutzenden Ländern sich auf den Weg in den Irak machen, um das Grab von Sayyid al-Shuhada (Friede sei mit ihm) zu besuchen.
Der Freitags-Imam von Bagdad verwies auf die Besorgnis der USA und des zionistischen Regimes hinsichtlich der großartigen Durchführung der Arba'een-Pilgerreise und erklärte: Der Kolonialismus fürchtet sich vor dieser Pilgerreise; die USA haben Angst davor und die Israelis ebenfalls Sorge davor. In den Weltmedien wurden auch Äußerungen von ihnen veröffentlicht und gaben sogar riesige Summen für Medien und falsche sowie billige Propagandaströme aus, um durch das Schüren von Zweifeln an dieser Pilgerreise die Menschen von der Teilnahme abzuhalten.

Ayatollah Mousavi verwies auch auf die Bemühungen der USA und Saudi-Arabiens die diesjährige Arba'een-Pilgerreise scheitern zu lassen und sagte: Der Druck auf den Irak und Hineintragen des Krieges in den Süden des Landes, der heute Gastgeber für Zehnmillionen irakische und nicht-irakische Pilger ist – von Schiiten und Sunniten bis hin zu Muslimen, Christen und Sabiern –, geschieht mit dem Ziel diese Pilgerreise zu besiegen und scheitern zu lassen.
Er forderte das irakische Volk auf an diesem religiösen Ritus festzuhalten und den USA sowie dem zionistischen Regime nicht zu erlauben sich darin einzumischen.
Der Freitags-Imam von Bagdad stellte klar: Wir alle – Iraker, Iraner und die Menschen der Golfstaaten – müssen vereint sein und wachsam gegenüber den Verschwörungen sein, die Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und einige Golfstaaten entwerfen um Zwietracht zwischen uns und der Islamischen Republik Iran zu säen.
Ayatollah Seyed Yasin Mousavi fuhr fort und richtete sich an die irakischen Staatsoberhäupter und Amtsträger: Beugt euch nicht vor den Forderungen von Trump; ich schwöre bei Gott! Er wird euch keines der Versprechen halten die er gab!
Er fügte hinzu: Der irakische Premierminister ging zu Trump und das was geschah ist geschehen; dennoch kehrte er mit Hoffnungen zurück und beabsichtigte auf dieser Grundlage, nach Saudi-Arabien zu reisen und Abkommen mit ihnen zu schließen, aber Saudi-Arabien empfing ihn letztendlich indem es unsere Kinder tötete, unsere Streitkräfte angriff und einen Krieg gegen uns begann.
Der Freitags-Imam von Bagdad betonte am Ende seiner Predigten die Notwendigkeit der Einheit und Wachsamkeit gegenüber Verschwörungen und sagte: Der Irak benötigt eine mächtige bewaffnete Kraft die in der Lage ist den Himmel und den Boden des Landes zu schützen.
Er warnte auch vor den Bemühungen der USA die Widerstandsgruppen und Truppen der Haschd al-Schaabi zu entwaffnen und betonte, dass Washington weiterhin auf Umsetzung dieses Plans beharrt.
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